Der Maler und Bildhauer Max Weinberg feiert im nächsten Jahr seinen 90. Geburtstag. Seit 1959 lebt und wirkt er in Frank
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Frage vom 07.12.2017, F 947 Der Maler und Bildhauer Max Weinberg feiert im nächsten Jahr seinen 90. Geburtstag. Seit 1959 lebt und wirkt er in Frankfurt am Main. Zu seinem 80. Geburtstag erschien ein umfangreicher Katalog. Zu seinem 88. Geburtstag zeigte das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst seine Bilder in einer ihm gewidmeten Ausstellung. Vor diesem Hintergrund frage ich den Magistrat: Plant der Magistrat im kommenden Jahr zum 90. Geburtstag Max Weinberg eine Ausstellung zu widmen oder den Künstler und dessen Werk in anderer Weise angemessen zu ehren?
Antwort des Magistrats: Sehr geehrter Herr Stadtverordneter Dr. Dürbeck,
Max Weinberg zählt zu den schillerndsten Gestalten der Frankfurter Kunstszene. Seine Ausdrucksmalerei ist expressiv, schrill und trifft heute noch ganz den Nerv der Zeit, ohne anbiedernd zu wirken. Er wurde am 19. Januar 1928 in Kassel geboren, studierte ab 1954 an der Staatlichen Akademie für Kunst und Kultur in Tel Aviv. Anschließend bei den Professoren Mokady, Stimatzky und Streichmann. Seit über 60 Jahren lebt und arbeitet Max Weinberg in Frankfurt am Main, einer Stadt mit einer Jahrtausend alten jüdischen Tradition. In seinem Werk treffen Orient und Okzident aufeinander. Seit 1999 wird Max Weinberg vom Kulturamt mit Projektförderungen unterstützt, insgesamt 31.033,88 Euro, und arbeitet zudem in einem städtisch geförderten Atelier in der Ostparkstraße. Dies zeigt, dass die Stadt Frankfurt den Künstler schätzt und ihm dem entsprechend bereits anlässlich seines 80. Geburtstags in Kooperation mit dem Jüdischen Museum eine Schau in der Ausstellungshalle 1A mit einem geförderten Katalog ausrichtete. Anlässlich des 90. Geburtstags plant das Kulturamt eine Jubiläumsschau und einen Empfang in der Paulskirche; prüft zudem aber auch andere mögliche Ausstellungsorte. Zudem wird Max Weinberg für die Ehrung mit der Goetheplakette der Stadt Frankfurt vorgeschlagen. Antragstellende Person(en): Stadtv. Dr. Thomas Dürbeck
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 7. Dezember 2017 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.