Viele Verbände und Vereine in Frankfurt engagieren sich in der Offenen Seniorenarbeit. So werden unter anderem Stadteilt
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Zusammenfassung
Der Verein Pro Seniore e. V. benötigt Unterstützung, um einen kostenlosen Raum und personelle Hilfe für die Durchführung von Programmen für Senior*innen mit Migrationshintergrund zu erhalten. Die städtische Förderung reicht derzeit nicht aus, um die notwendigen Ressourcen bereitzustellen. Ziel ist es, die Angebote für ältere Migrantinnen und Migranten zu verbessern und auszubauen.
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Wiesenstraße — 2 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 27.03.2026.
- Dem Besprayen von privaten Gebäuden in der Wiesenstraße wirksam begegnen27.03.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Samstags autofrei rund um den Wochenmarkt am Bornheimer Uhrtürmchen22.04.2025 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Überquerung der Berger Straße zwischen Bornheimer Uhrtürmchen und Eichwaldstraße ermöglichen28.03.2025 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
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Neues zu Wiesenstraße per E-MailFrage an den Magistrat
Viele Verbände und Vereine in Frankfurt engagieren sich in der Offenen Seniorenarbeit. So werden unter anderem Stadteiltreffs, Aktivclubs und Begegnungszentren für Senior*innen angeboten. Seit 2000 betreibt der Verein Pro Seniore e. V. ein solches Angebot für Senior*innen mit Migrationshintergrund in Heddernheim. Die städtische Unterstützung reicht gerade aus, um die Raummiete in Höhe von 500 Euro an den Frankfurter Verband zu zahlen. Die eigentliche Arbeit muss ehrenamtlich geleistet werden.
Ich frage den Magistrat:
Was muss der Verein Pro Seniore tun, um wie ein Aktivclub des Frankfurter Verbands einen kostenlosen Raum und personelle Unterstützung in Höhe von circa sechs Stunden pro Woche für Erstellung und Durchführung eines Programms zu erhalten?
Antwort des Magistrats
Stadträtin Rosemarie Heilig:
Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin,
meine sehr geehrten Damen und Herren,
sehr geehrter Herr Brillante!
Ich beantworte die Frage in Vertretung für Frau Voitl.
Der Kulturverein Pro Seniore e. V. bietet bisher einen Treff für ältere Personen der italienischen Community in Frankfurt am Main an. Der Verein erhält für die Offene Seniorinnen- und Seniorenhilfe eine städtische Zuwendung in Höhe von insgesamt 5.700 Euro. Die städtische Förderung unterstützt das ehrenamtliche Engagement des Vereins. Beantragte Sachkosten, wie die Raummiete, sind bis zu einem Restbetrag in Höhe von 300 Euro mit dem Zuschuss abgedeckt.
Die angesprochenen Aktivclubs sind Angebote im Rahmen der Offenen Seniorendienste des Frankfurter Verbandes für Alten- und Behindertenhilfe e.
V. Es gibt derzeit sechs Aktivclubs, zum Beispiel in Heddernheim, in der Wiesenstraße Bornheim-Ostend, in Rödelheim, in Ginnheim, in Bergen-Enkheim und in Bad Vilbel. Im Aktivclub treffen sich wöchentlich an einem festgelegten Tag Seniorinnen und Senioren, um gemeinsam Besichtigungen, Museumsbesuche und Ausflüge zu unternehmen. Die Programmplanung der Aktivclubs erfolgt durch die Teilnehmenden, die ihre eigenen Vorschläge in die Gestaltung einbringen. Die Aktivitäten finden außerhalb der Begegnungsstätten statt, ein Raum wird in der Regel nicht benötigt, gegebenenfalls wenn die Jahresaktivitäten des Clubs zu Beginn eines neuen Jahres festgelegt werden.
Bisher wurden vom Kulturverein Pro Seniore e. V. im Förderantrag keine Veränderungen der Aktivitäten beziehungsweise Kosten angezeigt. Insofern sollte der Verein geplante Veränderungen im Förderantrag darstellen und die finanziellen Auswirkungen beziehungsweise Veränderungen benennen. Dabei stehen im Vorfeld die Mitarbeitenden der zuständigen Abteilung des Jugend- und Sozialamtes gerne beratend zur Seite. Ein Kontakt wird - wenn nicht bekannt - gerne über das Büro des Dezernates VIII hergestellt.
Stadtverordnetenvorsteherin
Hilime Arslaner:
Vielen Dank, Frau Stadträtin! Eine Zusatzfrage kommt vom Fragesteller Herrn Brillante. Bitte!
Stadtverordneter Luigi Brillante, ÖkoLinX-ELF:
(Zusatzfrage)
In dem jährlichen Sachbericht tut der Verein immer kund, dass er sich ein paar Euro mehr wünscht, damit eine Person die Förderung bessern und ausweiten kann. Es ist nicht so, dass die Anfrage nicht geschehen ist, aber seitens der Stadt passiert dann nichts. Seit Jahren versuche ich auch hier, für den Verein ein paar Tausend Euro mehr zu bekommen, aber die Anträge, auch der Antrag E 300, werden immer abgelehnt. Ich stelle mir wirklich die Frage, ob es der Stadt förderungswürdig ist, Aktivitäten von älteren Migrantinnen und Migranten zu unterstützen. Übrigens ist der Verein Pro Seniore e. V. nicht nur für italienische Seniorinnen und Senioren, sondern interkulturell. Es kommt zum Beispiel regelmäßig ein Arzt und hält Vorträge. Die Vorträge werden auch in deutscher Sprache gehalten. Viele deutsche Seniorinnen und Senioren nehmen teil. Das sind über 100 Personen. Dennoch bekommen wir von der Stadt nichts, weil die ganze Unterstützung, die wir bekommen, an den Frankfurter Verband weitergeleitet wird. Ist die Arbeit beziehungsweise die Unterstützung von älteren Menschen mit Migrationshintergrund der Stadt genügend wichtig?
Stadträtin Rosemarie Heilig:
(fortfahrend)
Herr Brillante, ich habe versucht, es darzustellen. Es kann auch ein Missverständnis oder eine Irritation sein. Wenden Sie sich doch bitte an das Jugend- und Sozialamt, genau mit dieser Fragestellung. Sie sagen, es wird nicht ausreichend gezahlt für die wichtige und sehr kostbare Seniorinnen- und Seniorenarbeit, das stellen wir gar nicht in Abrede. Aber nach meiner Information ist es so, dass es Mittel gibt. Wenn Sie sagen, Sie haben jetzt über mehrere Tausend Euro beantragt, wenden Sie sich an das Jugend- und Sozialamt, an die entsprechende Stelle. Wir können auch am Rande des Plenums heute noch einmal versuchen, den Kontakt herzustellen, um den Sachverhalt zu klären. Nach unserer Information gibt es keinen Antrag von dem Verein oder von dem Verband. Das sollten wir einfach miteinander klären, ob da ein Antrag eingegangen ist oder nicht. Da unterstützen wir Sie auch sehr gerne.
Vielen Dank!
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 2. Juni 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.