Immer wieder gibt es Diskussionen zum Umgang der Stadt Frankfurt mit Wasserressourcen. Zuletzt wurde Kritik der Schutzge
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Zusammenfassung
Die Stadt Frankfurt plant verschiedene Maßnahmen zur Sicherung einer nachhaltigen Wasserversorgung. Ziel ist es, die Wassernutzung sparsamer und nachhaltiger zu gestalten, insbesondere durch den Ausbau der Infrastruktur und die Förderung von Betriebswassersystemen. Dies soll dazu beitragen, die Trinkwasserversorgung auch in Trockenperioden zu sichern.
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Neues zu Wasserpark per E-MailFrage an den Magistrat
Immer wieder gibt es Diskussionen zum Umgang der Stadt Frankfurt mit Wasserressourcen. Zuletzt wurde Kritik der Schutzgemeinschaft Vogelsberg hierzu öffentlich. Der Vogelsberg ist eines der großen Einzugsgebiete für die Frankfurter Wasserversorgung und leidet wie andere Wasserentstehungsgebiete unter der Trockenheit der letzten Jahre. In Frankfurt selbst werden noch immer kaum Maßnahmen ergriffen, um das Wasserproblem zu lösen.
Ich frage den Magistrat:
Mit welchen konkreten Maßnahmen ist in den Jahren 2022 und 2023 in Bezug auf die Wasserversorgung in Frankfurt zu rechnen, und wie möchte man sicherstellen, dass die knappe Ressource Wasser sparsamer und nachhaltiger genutzt wird?
Antwort des Magistrats
Zur Sicherung einer möglichst nachhaltigen Wasserversorgung werden im Wasserkonzept der Stadt Frankfurt am Main verschiedene Maßnahmen definiert. Diese werden von Hessenwasser als Wasserbeschaffer, Mainova als Konzessionsnehmer und der Stadt selbst verantwortet. Eine Zuordnung der Maßnahmen zu den einzelnen Jahren innerhalb des Betrachtungszeitraums bis 2030 erfolgt dagegen nicht. Als wichtigste Maßnahmen sind die Infrastrukturmaßnahmen der Hessenwasser zu nennen und hier im Stadtgebiet der Ausbau der Mainwasseraufbereitungsanlage und der zugehörigen Infiltrationsorgane im Stadtwald zur Steigerung der dortigen Trinkwasserförderung. Die städtischen Maßnahmen zielen dagegen vorrangig auf eine erhöhte Betriebs- beziehungsweise Brauchwassernutzung ab. Dadurch soll bei nachrangigen Nutzungen, wie etwa Bewässerung, Trinkwasser ersetzt werden. Hier sind insbesondere zu nennen: Bau und Nutzung von Betriebswassersystemen bei größeren Neubaugebieten, Ermittlung der Potenziale an Standorten von städtischen Stellen sowie die Prüfung einer Pflicht zum Bau von Regenwasserzisternen bei Neubauten und eine städtische Förderung solcher Anlagen im Bestand.
Darüber hinaus betreibt und unterstützt die Mainova AG zahlreiche Bildungsangebote, um eine sparsamere und nachhaltigere Wassernutzung zu unterstützen. Zum einen durch einen Wasserlehrpfad im Wasserpark Friedberger Warte, zum anderen durch Infomaterial wie eine Wasserfibel, thematische Flyer und allgemeine Informationen und Spartipps auf ihrer Webseite.
Mit einem regionalen Leitungsverbund sorgen die Wasserbeschaffungsgesellschaft Hessenwasser GmbH & Co. KG und die Mainova AG seit Jahren dafür, dass Frankfurt und der Rhein-Main-Region jederzeit genügend Trinkwasser zur Verfügung steht.
Auch in Trockenperioden ist die Trinkwasserversorgung im Rhein-Main-Gebiet durch nachhaltige Grundwasserbewirtschaftung gesichert. Ein wichtiger Baustein für die Versorgung der Region liegt im Hessischen Ried. Die Grundwasserspeicher dort werden durch aufwendig aufbereitetes Oberflächenwasser gespeist. Auf die gleiche Weise wird das Grundwasser im Frankfurter Stadtwald durch Versickerung angereichert. Das schont die natürlichen Ressourcen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 17. Februar 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.