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Zusammenfassung
Die Stadt Frankfurt am Main plant die Aufforstung von 2,7 Hektar Wald an der Isenburger Schneise als Ausgleichsmaßnahme für Rodungen im Zusammenhang mit dem Bau des WM-Stadions. Die Maßnahme ist seit 22 Jahren überfällig, und der Magistrat arbeitet an einem verbindlichen Termin für die Umsetzung, um die Verkehrssituation rund um das Stadion zu verbessern.
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenFrage an den Magistrat
Seit nunmehr 22 Jahren lässt die Aufforstung von 2,7 Hektar Wald an der Isenburger Schneise - als Ausgleichsmaßnahme für Rodungen im Zusammenhang mit dem Bau des WM-Stadions ab 2002 - auf sich warten. Bis jetzt ist die Frage ungelöst, wo dann zukünftig 1.500 Autos bei Konzerten und Spielen im Stadion parken sollen. Durch die auf dem Parkplatz P9 geplante Multifunktionshalle würde sich diese Situation nochmals erheblich verschärfen. Für die Verkehrsinfrastruktur und Fan-Busse müsste zudem erneut in erheblichem Umfang in den Stadtwald eingegriffen werden.
Ich frage den Magistrat.
Was konkret tut der Magistrat, um diese Problematik zu lösen, und wann soll die seit 22 Jahren ausstehende Ausgleichsmaßnahme endlich realisiert werden?
Antwort des Magistrats
Die Stadt Frankfurt am Main ist sich der klimatischen und rechtlichen Bedeutung der Wiederaufforstung der Isenburger Schneise bewusst.
Die Aufforstung des Parkplatzes Isenburger Schneise ist eine planfestgestellte Kompensationsmaßnahme für die Erweiterung des Waldstadions anlässlich der Fußball WM 2006, welche bereits längst erfolgt sein müsste.
Eine erste Aufforstung, circa 9.300 Quadratmeter, in dem westlichen Teilbereich entstand
2009.
Eine Wiederaufforstung der gesamten Fläche konnte bislang noch nicht erfolgen, da der Parkplatz zuletzt noch Bestandteil des Verkehrskonzeptes der EM 2024 war.
Der Magistrat ist im Austausch, um sich auf einen verbindlichen Aufforstungstermin für den Ersatzparkplatz an der Isenburger Schneise zu verständigen. Der Regierungspräsident wird als Aufsichtsbehörde eingebunden. Die Aufforstung hat zur Folge, dass schon jetzt und unabhängig vom Bau einer Multifunktionsarena weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation rings um das Stadion eingeleitet werden müssen.
Mit dem Bau einer Multifunktionsarena auf dem Parkplatz P 9 müssen vor Inbetriebnahme der Multifunktionsarena zahlreiche Maßnahmen zur Ertüchtigung der verkehrlichen und verkehrstechnischen Infrastruktur geschaffen werden. Die in dem Mobilitätskonzept zur Multifunktionsarena genannten Maßnahmen müssen zunächst auf ihre Sinnhaftigkeit und Realisierbarkeit geprüft werden, ehe ein entsprechendes Maßnahmenbündel umgesetzt werden kann.
Der Magistrat wird in Kürze einen Grundsatzbeschluss zur Multifunktionsarena der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vorlegen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 5. Dezember 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.