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Die dramatischen Szenen um den Fußballprofi Christian Eriksen haben uns vor Augen geführt, wie wichtig Erste Hilfe und d

Vorlagentyp: F
Beantwortet
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
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und dadurch werden alle gefundenen
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Zusammenfassung

Die Frage bezieht sich auf die Anzahl und Kennzeichnung von öffentlich zugänglichen automatisierten externen Defibrillatoren (AED) in Frankfurt. Ziel ist es, die Verfügbarkeit und Sichtbarkeit dieser lebensrettenden Geräte zu verbessern, um im Notfall schnell handeln zu können.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Frage an den Magistrat

Die dramatischen Szenen um den Fußballprofi Christian Eriksen haben uns vor Augen geführt, wie wichtig Erste Hilfe und die entsprechende technische Ausstattung sind. Nicht immer ist medizinisch geschultes Personal an Ort und Stelle. Umso wichtiger sind öffentlich zugängliche Defibrillatoren, die als automatisierte externe Defibrillator, kurz AED, von allen Bürgern ohne vorherige Schulung bedient werden können. Ich frage den Magistrat: Wie viele öffentlich zugängliche automatisierte externe Defibrillatoren gibt es in Frankfurt, und wie sind diese für jeden Bürger ersichtlich gekennzeichnet?

Antwort des Magistrats

Das Aufstellen und Betreiben Automatisch Externer Defibrillatoren, AED, auch im Öffentlichen Raum unterliegt keiner Genehmigungspflicht oder Aufsicht einer kommunalen Behörde. Insofern kann die Frage nach der Zahl öffentlich zugänglicher AED nicht valide beantwortet werden. Es existiert auch kein vollumfängliches Kataster mit den jeweiligen Standorten. Es gibt Apps, die Standorte anzeigen, zum Beispiel (https://play.google.com/store/apps/details?id=defikataster.defikataster&hl=de&gl=US); diese sind aber auf die eigenständige, freiwillige Eingabe von Standortbetreibern angewiesen. Standorte von AED sind im Allgemeinen durch folgendes Rettungszeichen gekennzeichnet: Im Ausland evtl. abweichend: Die Branddirektion liegen keine Übersichten vor, wo im Stadtgebiet AED vorhanden sind, wie viele es sind und wie diese gegebenenfalls ausgeschildert sind. Grundsätzlich ist zum Thema AED im öffentlichen Raum aus Sicht der Branddirektion in Zusammenarbeit mit dem Ärztlichen Leiter Rettungsdienst Folgendes anzumerken: Oberstes Ziel bei einem Kreislaufstillstand ist die Absetzung des Notrufs 112, gefolgt von der Durchführung einer Herz-Lungen-Wiederbelebung durch den Laienhelfer bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Ein AED kann darüber hinaus die Situation zusätzlich verbessern. Jedoch sind die erstgenannten zwei Punkte entscheidend. Um bei einem AED einen geordneten und dem Patientenwohl förderlichen Ablauf zu gewährleisten, sind entsprechende Strukturen mit geschulten Ersthelfern (bspw. betriebliche Ersthelfer, Hausmeister, Übungsleiter et cetera notwendig. Die größeren Hallen des Sportamtes - Eissporthalle Frankfurt, Fraport-Arena, Sport- und Freizeitzentrum Kalbach - sind mit einem AED ausgestattet. Die Standorte sind gekennzeichnet, eingewiesenes Personal ist zu Betriebszeiten der Hallen vor Ort. Bei Veranstaltungen auf den Sportanlagen - zum Beispiel Ligaspielbetrieb im Stadion am Brentanobad - ist ein Sanitätsdienst vor Ort, der über eine entsprechende Ausstattung verfügt. Auch wenn grundsätzlich eine möglichst flächendeckende Ausstattung wünschenswert ist und angestrebt werden sollte, ist die Bereitstellung eines AED im Verbund mit - einer entsprechenden Schulung der Nutzergruppen der Sportanlagen - und einer Erfassung der AED-Standorte zu sehen. Unabhängig von der in der Fragestellung beschriebenen Szene rund um den dänischen Fußballprofi laufen bereits Gespräche über die Anschaffung von Defibrillatoren, AED, für den Deutsche Bank Park und die Wintersporthalle. In der PSD Bank Arena ist bereits ein Gerät im Empfangsbereich der Haupttribüne vorhanden. In den Bädern der BäderBetriebe Frankfurt GmbH werden aktuell keine öffentlich nutzbaren automatisierten externen Defibrillatoren, AEDs, vorgehalten. Während der Betriebszeiten sind grundsätzlich Bäderfachkräfte sowie zumeist zusätzliche Rettungsschwimmer vor Ort, welche über eine eingehende Ausbildung in Erster-Hilfe sowie der Herz-Lungen-Wiederbelebung verfügen. Diese Ausbildungen der Bädermitarbeiterinnen und -mitarbeiter werden turnusmäßig aufgefrischt. Im Bereich des lokalen ÖPNV sind im Frankfurter Stadtgebiet insgesamt 37 Defibrillatoren vorhanden. Diese sind auf 16 unterirdische Stationen mit besonders hohem Fahrgastaufkommen verteilt, wie zum Beispiel Hauptwache, Konstablerwache, Willy-Brandt-Platz oder Hauptbahnhof. Die Defibrillatoren sind in Kästen in der Nähe von Notrufsäulen angebracht und durch entsprechende Aufschrift sowie Piktogramm gekennzeichnet.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 8. Juli 2021 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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