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Zusammenfassung
Die Kunstaktionen an der Hauptwache, einschließlich der Tape-Art und des Dialogformats "Talking Stairs", wurden mit einem Gesamtbudget von 58.000 Euro umgesetzt. Diese Maßnahmen sollen die Diskussion über die Zukunft des zentralen Platzes anregen und die Entwicklung des öffentlichen Raums fördern.
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Neues zu Roßmarkt per E-MailFrage an den Magistrat
Auf dem Boden rund um die Hauptwache wurden von einem Künstler Klebestreifen angebracht, deren Sinn nicht ohne Weiteres zu erkennen ist. Es wurden 16 Kilometer Tape verbraucht. Laut FAZ vom 22.10.2022 handelte es sich um "eine der Aktionen, mit denen das Deutsche Architekturmuseum und das Stadtplanungsamt in den vergangenen Wochen unter dem Motto ‚Wohnzimmer Hauptwache' die Diskussion über die Zukunft des zentralen Platzes anregen wollten". Zudem hat ein Designer ein weiteres Kunstwerk namens "Talking Stairs" an der Hauptwache errichtet.
Ich frage den Magistrat:
Was haben das Kunstwerk aus Klebestreifen, das nur aus der Luft erkennbar ist und nur für eine Woche bestand, gemeinsam mit dem "Richtfest" und die Kunstaktion "Talking Stairs" gekostet?
Antwort des Magistrats
Sehr geehrter Herr Stadtverordneter Dr. Kochsiek!
Die Kunstaktion "Tape art modern", das Dialogformat "Talking stairs" und das "Richtfest" wurden mit einem Gesamtbudget in Höhe von 58.000 Euro umgesetzt. Die Maßnahmen sind Bestandteile der Post-Corona-Innenstadt, sie werden durch die Nationale Stadtentwicklungspolitik gefördert. Die Nationale Stadtentwicklungspolitik ist eine Gemeinschaftsinitiative des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, der Bauministerkonferenz der Länder, ARGEBAU, des Deutschen Städtetags und des Deutschen Städte- und Gemeindebunds. Die Stadt Frankfurt wurde in dieses Bundesprogramm aufgenommen, um Strategien zur Weiterentwicklung von Innenstädten und insbesondere des öffentlichen Raums zu erarbeiten.
Die Kunstaktion "Tape art modern" des Künstlers Rushy Rush aus Frankfurt war aus verschiedensten Standpunkten erkennbar. Der Sinn der künstlerischen Intervention bestand darin, die unterirdische Dimension der Hauptwache zu vermitteln. Bei der Hauptwache handelt es sich nicht nur um einen der zentralen Plätze der Stadt, sondern auch um eines der größten und komplexesten unterirdischen Bauwerke in Frankfurt. Da sich die künstlerische Intervention vom Roßmarkt bis zur Hauptwache erstreckte, war eine Betrachtung des Kunstwerks sowohl aus der Fußgänger- als auch aus der Vogelperspektive möglich.
Aufgrund der Größe des Kunstwerks konnte es in seiner Gesamtheit am besten mit einem gewissen Abstand betrachtet werden.
Die Aktion fand vom 5. September 2022 bis zum 15. November 2022 statt und wurde in der Öffentlichkeit durchweg positiv aufgenommen. Das fertige Bild des "Phoenix" bestand über einen Zeitraum von vier Wochen. Anlässlich der Fertigstellung des "Phoenix" fand Mitte Oktober an der Hauptwache ein Richtfest statt. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger haben den Künstler bei der Umsetzung der Maßnahme unterstützt.
Das Dialogformat "Talking stairs" beschäftigte sich insbesondere mit der Skateboardszene an der Hauptwache. Skateboarden ist seit 2020 eine olympische Disziplin, die Hauptwache ist ein bedeutender Skatespot und hat maßgeblich zur Entwicklung der Skateboardkultur in Deutschland beigetragen. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe wurde diskutiert, wie dieses kulturelle Erbe bei der weiteren Entwicklung berücksichtigt werden kann.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 8. Dezember 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.