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In den drei neuen Stadtquartieren New Atterberry, Betts und Wasserpark leben viele Kinder und Jugendliche, die sich rege

Vorlagentyp: F
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Frage vom 17.05.2011, F 10 In den drei neuen Stadtquartieren New Atterberry, Betts und Wasserpark leben viele Kinder und Jugendliche, die sich regelmäßig über fehlende Spielorte und Treffpunkte beklagen. Die geplanten Spielorte - Bolzplatz, Skatefläche, Spielplatz - sind aus den verschiedensten Gründen bis heute nicht umgesetzt. Dies schafft für die Jugendlichen, die derzeit in Ermangelung besserer Angebote auf den Gehwegen und Treppenanlagen skaten, keine Abhilfe. Wohl aber würde eine mobile Skater-Anlage, ein- bis zweimal pro Woche, für die der Ortsbeirat 4 noch in der letzten Legislaturperiode 4.000 Euro zu Verfügung gestellt hat, die Situation ad hoc verbessern helfen.

Ich frage den Magistrat: Wann wird die mobile Skater-Anlage installiert?

Antwort des Magistrats: Stadträtin Dr. Manuela Rottmann: Sehr geehrte Frau Vorsteherin, sehr geehrte Damen und Herren! Das Baugebiet New Atterberry wird derzeit noch von dem Bauträger Sahle entwickelt, und es sind noch nicht alle Erschließungsanlagen hergestellt. Daher stehen auch die beiden dort vorgesehenen öffentlichen Grünflächen bislang weder dem Grünflächenamt noch der Öffentlichkeit zur Verfügung. Die öffentlichen Grünflächen im Baugebiet New Betts sind für eine mobile Skater-Anlage zu klein. Die Ankündigung in der Presse, dass einmal wöchentlich ein Skatemobil an der Warte platziert werden soll, hat zu erheblichem Unmut bei der betroffenen Anwohnerschaft geführt. Die dort wohnenden Senioren befürchten, dass die einzig freie asphaltierte Fläche an der Friedberger Warte vor ihren Wohnungen dazu genutzt wird, diese mobile Skater-Anlage aufzustellen. Der Bauträger Sahle setzt hier auf Kennenlern-Veranstaltungen, um mehr Verständnis für den jeweils anderen Standpunkt von Jugendlichen, deren Eltern und Senioren zu entwickeln und aus dem Kennen der Nachbarn heraus die Bereitschaft zu erhöhen, gegebenenfalls auch in Einzelfällen Nachteile im Wohnumfeld in zumutbarem Umfang zu tolerieren. Auch die entsprechenden städtischen Ämter sind mit allen Beteiligten in diesem Sozialraum weiterhin im Gespräch, um für die verschiedenen Bedarfe und Bedürfnisse nachhaltig wirkende Lösungen zu finden. Dazu können natürlich auch solche ambulanten Angebote gehören. Es gab Anfang April den Versuch, einen Termin mit dem Ortsbeirat, dem Jugendladen, dem Abenteuerspielplatz Riederwald, der Sahle Baubetreuungsgesellschaft und den Vertretern der Fachämter, des Jugend- und Sozialamtes und des Grünflächenamtes, zu veranstalten, der aber wegen Abstimmungsproblemen entfallen musste. Man versucht gerade, einen neuen Termin zusammen mit der Sahle zu finden. Außerdem prüfen wir jetzt, inwieweit die voraussichtlich im kommenden Jahr zur Verfügung stehende öffentliche Grünfläche am Bodenweg, im Nordosten des Baugebietes New Atterberry - angrenzend an die dortigen Bolzplatzflächen -, für die Aufstellung der mobilen Skater-Anlage geeignet ist. Vielleicht kann man dann, wenn man eine Perspektive zur Verlagerung hat, dem Widerstand an anderen Orten etwas entgegensetzen. Stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin Dr. Renate Wolter-Brandecker: Vielen Dank! Es gibt eine Zusatzfrage von Frau Stadtverordneter Dr. Hambrock. Stadtverordnete Dr. Heike Hambrock, GRÜNE: (Zusatzfrage) Wenn ich es richtig verstanden habe, finden in nächster Zeit Gespräche - es haben ja schon Gespräche stattgefunden, weil es auch wegen der Spielplatzfläche zu Problemen gekommen ist - unter der Leitung der Sahle mit den betroffenen Ämtern, angefangen beim Jugend- und Sozialamt über diskorso e. V. bis hin zu den Seniorenbeauftragten statt, damit man zu einer einvernehmlichen Lösung kommt. Das scheint ja dringend geboten zu sein. Stadträtin Dr. Manuela Rottmann: (fortfahrend) Es ist wie immer bei Konflikten zwischen Bürgern. Wir versuchen, daran mitzuwirken. Die Einladungsliste habe ich nicht im Kopf, aber ich weiß jedenfalls, dass das Grünflächenamt und das Jugend- und Sozialamt beteiligt sind. Wenn wir das in Konfrontation mit den Anwohnern, vor allem mit den Senioren, die im vorderen Bereich wohnen durchsetzen, dann wird es nur eine kurze Zeit dauern, bis das Thema wieder erledigt ist. Also versuchen wir in der Übergangszeit, in der andere Flächen noch nicht zur Verfügung stehen, die Zustimmung der betroffenen Anwohner zu gewinnen, um dort das Angebot machen zu können. Das wird sicher leichter sein, wenn wir dann auch wissen, wann wir auf die anderen Flächen dürfen. Es geht genau darum, dort eine Lösung für dieses Jahr zu finden. Antragstellende Person(en): Stadtv. Dr. Heike Hambrock

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 17. Mai 2011 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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