Produktbereich: 17 Wohnen Produktgruppe: 17.01 Wohnen AZUBI-Wohnen in der Ludwig-Landmann-Straße ermöglichen
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Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Bereitstellung von 200.000 € im Haushalt 2023, um in Kooperation mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund Wohnungen für Auszubildende zu schaffen. Dies ist notwendig, da die steigenden Mietpreise die Ausbildungsaufnahme gefährden und dringend bezahlbarer Wohnraum benötigt wird.
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Ludwig-Landmann-Straße — 23 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 15.09.2026.
- Verbesserung der Beleuchtung der Parkplatzfläche an der Ludwig-Landmann-Straße auf Höhe der UBahnHaltestelle „Stephan-Heise-Straße“15.09.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Nächtliche Geschwindigkeitsbegrenzung im Hausener Weg15.09.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Folgende Kreuzungen im Ortsbezirk 7 für sicheres Fahrradfahren gestalten04.09.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
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Neues zu Ludwig-Landmann-Straße per E-MailAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Um in Kooperation mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund in den oberen Geschossen der Liegenschaft Ludwig-Landmann-Straße 405 oder anderen Projekten bezahlbare Wohnungen für Auszubildende bereitstellen zu können, werden in den Haushalt 2023 200.000 € als Anschubfinanzierung eingestellt. Außerdem empfiehlt die von der Wirtschaftsförderung beauftragte Machbarkeitsstudie die Einrichtung eines Azubi-Werks. Falls die Mittel nicht für das Projekt in der Ludwig-Landmann-Straße bzw. ein ähnliches Projekt ausgeschöpft werden, sollen diese auch für ein Azubi-Werk eingesetzt werden können.
Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig im laufenden Haushaltsjahr erfolgt, ist ein Budgetübertrag möglich. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig.
Über die Ausführung der Etatanträge zum Haushalt berichtet der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung nach Genehmigung des Haushalts 2023 regelmäßig halbjährlich in einer zusammengefassten Übersicht.
Begründung
In Frankfurt besteht unzweifelhaft akuter Handlungsbedarf bei der Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum, insbesondere für diejenigen, die sich in einer Ausbildung befinden. Die rasant steigenden Preise auf dem Mietwohnungsmarkt stehen im Widerspruch zur Entwicklung der Auszubildendenvergütung. Bis zum Ende der Ausbildung bei den Eltern zu wohnen ist immer seltener eine Option, auch weil oftmals ein Wohnortwechsel für den Beginn der gewünschten Ausbildung unerlässlich ist. Die Stadt Frankfurt sowie die Industrie und das Gewerbe sind auf Auszubildende angewiesen, daher braucht es bezahlbaren Wohnraum. Genauso müssen Auszubildende das Recht haben, sich den Ausbildungsplatz und damit auch den Wohnort aussuchen zu können. Dies wird durch die Entwicklung auf dem Mietwohnungsmarkt gefährdet. Aufgrund bestehender Richtlinien der Landesförderprogramme für studentischen und bezahlbaren Wohnraum fallen Auszubildende bzw. Berufsschüler*innen durch das Raster. Auch die Stadt Frankfurt verfügt bislang nur über ein Förderprogramm für studentisches Wohnen. Konkret bietet sich in der genannten Liegenschaft die Möglichkeit, die oberen Etagen für Auszubildende anzumieten und zu nutzen. Die unteren Etagen der Liegenschaft werden bereits seit Jahren für die Unterbringung geflüchteter Menschen genutzt. Durch separate Eingänge kann eine Trennung der Nutzer*innen gewährleisten werden. Die von der Wirtschaftsförderung gemeinsam mit der IHK, HWK, dem DGB und der IG Metall beauftragte und von der RegionKontext GmbH vorgelegte Machbarkeitsstudie zum Azubi-Wohnen empfiehlt eine Reihe von Maßnahmen, darunter auch die Einrichtung eines Azubi-Werkes. Auch dafür sollen die Mittel verwendet werden können.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 16. Juni 2023Sie sind hierEE 53Produktbereich: 17 Wohnen Produktgruppe: 17.01 Wohnen AZUBI-Wohnen in der Ludwig-Landmann-Straße ermöglichenEtatantrag · GRÜNE, SPD, FDP, Volt
- 8. März 2024BB 94AZUBI-Wohnen in der Ludwig-Landmann-Straße ermöglichenMagistratsbericht
- 21. Oktober 2024BB 398AZUBI-Wohnen in der Ludwig-Landmann-Straße ermöglichenMagistratsbericht
- 14. April 2025BB 146AZUBI-Wohnen in der Ludwig-Landmann-Straße ermöglichenMagistratsbericht
- 5. September 2025BB 322AZUBI-Wohnen in der Ludwig-Landmann-Straße ermöglichenMagistratsbericht
- 23. Februar 2026BB 58AZUBI-Wohnen in der Ludwig-Landmann-Straße ermöglichenMagistratsbericht
- 14. August 2026Antwort des Magistrats · nach 165 WochenBB 249Anschubfinanzierung einer Trägerstruktur „Azubi-Werk“Magistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.
- 1Fraktion bringt Etatantrag ein
- 2Haushaltsberatungen
- 3Plenum beschließt den Haushalt
17.01 Wohnen
Ausgaben 2025: 30 Mio € · im Antragsjahr 2023 27 Mio € — preisbereinigt +7 % bis heute
Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, LINKE., AfD, Volt, FRAKTION, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG gegen CDU (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Annahme)