Anschubfinanzierung einer Trägerstruktur "Azubi-Werk"
Zusammenfassung
Dieser Bericht beschreibt die Gründung eines Auszubildendenwerks in Frankfurt am Main, um eine organisierte Trägerstruktur für Auszubildende zu schaffen. Ziel ist es, spezifische Angebote und Wohnraum für Auszubildende zu organisieren, um ihre Integration zu fördern.
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Thema Wohnen verfolgenBericht
Auf Grundlage des Etatantrags E 53/2023 wurde durch die PD - Berater der öffentlichen Hand GmbH eine Untersuchung zur Gründung eines Auszubildendenwerks der Stadt Frankfurt am Main durchgeführt. Kernziele des Untersuchungsauftrags waren die Ausarbeitung eines umsetzungsreifen Grobkonzeptes für eine priorisierte Realisierungsvariante sowie die Ableitung konkreter, handlungsleitender Empfehlungen für den weiteren Umsetzungsprozess. Die Ergebnisse wurden am 12.03.2026 der Projektgruppe "Azubi-Wohnen", die unter Leitung der Wirtschaftsförderung der Stadt Frankfurt regelmäßig tagt, präsentiert. Seitdem wird an der konkreten Umsetzung des Grobkonzeptes gearbeitet. Weitere Details zu den Ergebnissen der PD-Beauftragung sind im Bericht des Magistrats vom 23.02.2026, B 58, zu finden. Das von der PD vorgelegte Konzept sieht zunächst die Gründung eines Trägervereins als initiale Organisationsstruktur vor. Dieser soll perspektivisch Aufgaben der Netzwerkarbeit, der Koordination von Kooperationspartner:innen, des Managements von Belegungsrechten sowie der Organisation von spezifischen Angeboten für Auszubildende übernehmen. Ergänzend sollen Kooperationen mit bestehenden Akteur:innen, insbesondere kommunalen und gemeinwohlorientierten Wohnungsunternehmen aufgebaut werden, die dem Trägerverein Wohnraum vermieten, sodass dieser eine Vergabe unter Berücksichtigung sozialer Kriterien an Auszubildende organisieren kann. Die "Abschlusspräsentation: Untersuchung zur Gründung eines Azubi-Werkes der Stadt Frankfurt am Main" des Auftrags befindet sich im Anhang. Die Präsentation enthält neben dem Grobkonzept, eine Beschreibung der Arbeitsweise und zeigt ein mögliches Kooperationsmodell inklusive Trägerverein sowie einen Umsetzungszeitplan. Aus der Abschlusspräsentation gehen die nun folgenden Schritte hervor, die mit dem Etatantrag E179/2026 umgesetzt werden sollen. Die Umsetzung der im Abschlussbericht empfohlenen Schritte ist nun initiiert. Der Magistrat führt vertiefte Gespräche mit einzelnen Akteuren, die gemeinsam den empfohlenen Trägerverein "Azubi-Werk Frankfurt" gründen wollen. In diesem Rahmen findet ein Austausch mit Arbeitgeber- und Arbeitnehmerinstitutionen, stadtnahen und städtischen Gesellschaften sowie Interessens- und Jugendvertretungen von Auszubildenen bezüglich der Vereinsgründung statt. Schwerpunkt ist aktuell die Erarbeitung eines Satzungsentwurfs, die Vorbereitung und der Aufbau der vorgesehenen Vereinsstruktur einschließlich der Abstimmungen mit potenziellen Partner:innen und Gründungsmitgliedern.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 16. Juni 2023EE 53Produktbereich: 17 Wohnen Produktgruppe: 17.01 Wohnen AZUBI-Wohnen in der Ludwig-Landmann-Straße ermöglichenEtatantrag · GRÜNE, SPD, FDP, Volt
- 8. März 2024BB 94AZUBI-Wohnen in der Ludwig-Landmann-Straße ermöglichenMagistratsbericht
- 21. Oktober 2024BB 398AZUBI-Wohnen in der Ludwig-Landmann-Straße ermöglichenMagistratsbericht
- 14. April 2025BB 146AZUBI-Wohnen in der Ludwig-Landmann-Straße ermöglichenMagistratsbericht
- 5. September 2025BB 322AZUBI-Wohnen in der Ludwig-Landmann-Straße ermöglichenMagistratsbericht
- 26. Januar 2026EE 179Produktbereich: 17 Wohnen Produktgruppe: 17.01 Wohnen Anschubfinanzierung einer Trägerstruktur „Azubi-Werk“Etatantrag · GRÜNE, SPD, Volt
- 23. Februar 2026BB 58AZUBI-Wohnen in der Ludwig-Landmann-Straße ermöglichenMagistratsbericht
- 14. August 2026Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 165 WochenBB 249Anschubfinanzierung einer Trägerstruktur „Azubi-Werk“Magistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis