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Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Unterstützung des Fritz Rémond Theaters

Vorlagentyp: ECDUSPDGRÜNE
30 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren2 SitzungenAngenommen

Zusammenfassung

Der Antrag sieht eine Erhöhung des Zuschusses an das Fritz Rémond Theater um 50.000 € vor, um die gestiegenen Betriebskosten auszugleichen. Dies ist notwendig, um die künstlerische Arbeit des Theaters zu sichern und die finanzielle Stabilität zu gewährleisten.

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Antrag

Der Zuschuss an das Fritz Rémond Theater in der Produktgruppe 21.01 wird um 50.000 € erhöht. Die Finanzierung wird für einen Ausgleich der Steigerungen bei den Betriebskosten verwendet. Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig in den beiden Haushaltsjahren (20/21) erfolgt, ist ein Budgetübertrag möglich. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig. Über die Ausführung dieses Beschlusses ist der Stadtverordnetenversammlung binnen sechs Monaten zu berichten.

Begründung

Das Fritz Rémond Theater kann bereits auf eine jährige Geschichte zurückblicken und wurde während der letzten 25 Jahre erfolgreich von Prof. Claus Helmer geführt. Prof. Helmer übernahm das Zootheater 1995 mit 2,3 Mio. DM Schulden übernommen und tilgte diese, wodurch das Theater vor der Schließung bewahrt wurde. Seitdem wurden 175 Stücke inszeniert und die Produktionen des Rémond Theaters gehen regelmäßig auf in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Tournee. Das Theater im Zoo wird seit 2014 mit jährlich 660.000 € (nach Konsolidierungsvorgabe ab 2018 mit 638.500€) aus städtischen Mitteln bezuschusst, wovon jedoch im Jahre 2019 262.817 € allein auf die Mietkosten entfallen. Die umfangreichen Kostensteigerungen für Werkstätten, Sozialabgaben und Werbung können nicht länger allein mit den bisherigen Zuschüssen und den leicht angehobenen Zuschüssen in den Haushaltsjahren 2020 mit 675.000 € und 2021 mit 688.000 € und den mit der aktuellen Spielzeit angehobenen Preisen für Eintrittskarten und Abonnements aufgefangen werden, da dies zunehmend zulasten des künstlerischen Betriebs geht. Das Fritz Rémond Theater im Zoo hat zusammen mit dem Theater Die Komödie eine Werkstatt mit Arbeits- und Lagerräumen angemietet, in denen für beide Theater die Bühnenbilder hergestellt, sowie der Möbel und Requisitenfundus gelagert werden. Bei einer Größe von 760 qm2 belief sich die Miete bis Juni 2019 auf 24.000 € p.a. Durch einen Eigentümerwechsel müssen beide Häuser nun jedoch seit

  1. Juli 2019 72.000 € p.a. für die Miete der Werkstatt entrichten, wodurch sich eine jährliche Mehrbelastung von ca. 24.000 € pro Theater ergibt. Durch Preissteigerungen belaufen sich ebenso die jährlichen Werbekosten mittlerweile auf rund 70.000 € pro Theater. Auch die Übernachtungen der Schauspieler schlagen, zusätzlich zu den zu erstattenden Fahrtkosten auftretender Ensembles, mittlerweile mit 70.000 € zu Buche. Hinzu kommt, dass sich die Sozialabgaben während der letzten Jahre kontinuierlich erhöht haben. Das Fritz Rémond Theater beschäftigt ebenso wie die Komödie qualifizierte Fachkräfte, kann jedoch keine Gehälter zahlen, die der Größe des Theaters angemessen oder mit den Tariflöhnen der städtischen Bühnen vergleichbar wären. Eine moderate zusätzliche Erhöhung des städtischen Zuschusses soll zur Abfederung der Mehrbelastungen beitragen und die künstlerische Arbeit der Theaterschaffenden sichern.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 21. Februar 2020Sie sind hier
    EE 46Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Unterstützung des Fritz Rémond Theaters
    Etatantrag · CDU, SPD, GRÜNE
  2. 21. September 2020Antwort des Magistrats · nach 30 WochenBB 496Unterstützung des Fritz Rémond TheatersMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Haushaltstopf dieses Antrags
Zur Haushaltsanalyse

21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte

Ausgaben 2025: 91 Mio € · im Antragsjahr 2020 80 Mio € — preisbereinigt -6 % bis heute

Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.

Beratungsverlauf2 Beratungen
OBR 4
Sitzung 39 · 10.03.2020
TO II, TOP 11
Angenommen
Der Vorlage E 46 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
SPDGrüneCDULinkeÖkoLinX-ARLBFFdFfm
Ablehnung:
FDP
Abstimmung im Original

Abstimmung: SPD, GRÜNE, CDU, LINKE., ÖkoLinX-ARL, BFF und dFfm gegen FDP (= Ablehnung)

Kultur- und Freizeitausschusses
Sitzung 38 · 12.03.2020
TO I, TOP 5
Angenommen
Der Vorlage E 46 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFRAKTIONFrankfurterÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
FDPBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE, FRAKTION und FRANKFURTER gegen FDP und BFF (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (= Annahme)

Mitdiskutieren

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