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Produktbereich: 20 Bildung Produktgruppe: 20.01 Schulbetriebsmanagement/pädag. Aufgaben Gymnasium

Vorlagentyp: EA
2 Stationen im Verfahren1 SitzungAbgelehnt

Zusammenfassung

Der Antrag sieht vor, einen Haushaltsposten von 20 Millionen Euro für den Bau von mindestens einer Turnhalle am Gymnasium Römerhof bereitzustellen. Dies ist notwendig, da die Schule seit ihrer Gründung in einer Containeranlage untergebracht ist und keine eigene Sporthalle hat. Die Turnhalle soll auch für die Nutzung durch Vereine und Gruppen in den Abendstunden und am Wochenende ausgelegt werden.

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Antrag

Es wird ein Haushaltsposten mit einem Volumen von 20 Millionen Euro ausgewiesen, um den Bau mindestens einer Turnhalle mit Dreierfeld oder zweier Turnhallen, davon mindestens eine Doppelhalle, am Standort des Gymnasiums Römerhof zu errichten. Die Turnhallen sind mit separaten Zugängen auszustatten, sodass die Nutzung durch Vereine und Gruppen in den Abendstunden und wochenends möglich ist.

Begründung

Das Gymnasium Römerhof ist seit seiner Gründung zum Schuljahr 2018/2019 in einer Containeranlage untergebracht. Ein Blick in die derzeitige Finanzplanung erfüllt mit Sorge, da der Hauptabfluss des Baubudgets erst für 2028 geplant ist, was darauf hindeutet, dass dann erst Baubeginn des tatsächlichen Schulgebäudes ist. Für die Dauer der Wartezeit (weitere vier Jahre) sollte zumindest die Turnhalle fertiggestellt werden, um der Schulgemeinde wenigstens den Hauch einer Perspektive zu bieten. Das Gymnasium erfreut sich großer Beliebtheit und musste bereits Schüler abweisen, die sich die Schule gewünscht hatten. Das Gymnasium ist sechszügig, was bei zwei Sportstunden pro Woche und Klasse sowie einer unterstellten Unterrichtszeit von mindestens bis nach der achten Stunde zu einem Bedarf von neun (Stufen) mal sechs (Züge) mal zwei (Sportstunden) = 108 Stunden, also drei Hallen bei acht (Schulstunden täglich) mal fünf (Wochentage) zu vergebenden Schulstunden entspricht. Es wäre begrüßenswert, wenn die Randstunden für AGs und andere Veranstaltungen zur Verfügung stünden. Auch sind die Hallen so zu errichten, dass sie abends auch von Vereinen genutzt werden können. Dies ist insbesondere im Hinblick auf das Baugebiet am Römerhof und die bereits errichteten Baugebiete Rebstock und Europaviertel mit sehr wenig Freizeitmöglichkeiten für den Stadtteil sehr wichtig. Das Grundstück für die Errichtung der Turnhallen ist frei und umgehend bebaubar. Die Schule verfügt über keine Sporthalle. Der Sportunterricht findet in Herbst und Winter in Hallen anderer Schulen statt. Nunmehr wurde dem Gymnasium mitgeteilt, dass keine zusätzlichen Hallenzeiten zur Verfügung stünden. Derzeit pendeln die Schüler nach Schwanheim, Nied oder in die Viktoria-Luise-Schule (auch Rebstock, aber nicht fußläufig für eine Sportstunde erreichbar). Je nach Verkehrslage variiert die Anreisedauer mit dem Bus und so kann es passieren, dass die tatsächliche Unterrichtszeit sehr kurz ist. In Frühling und Sommer findet der Sportunterricht im Freien statt. Bei schlechtem Wetter kann daher kein angemessener Sportunterricht stattfinden. Ab Juni soll der derzeit genutzte Sportplatz wegen Sanierungsarbeiten gesperrt werden, sodass die Fortsetzung des Sportunterrichts im Freien dann auch ungewiss ist.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 22. März 2024OFOF 888/2Haushalt 2024/2025 Produktbereich: 20 Bildung Produktgruppe: 20.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Gymnasium Römerhof braucht eine SporthalleOrtsbeiratsantrag · CDU, FDP, Linke
  2. 22. April 2024Sie sind hier
    EAEA 121Produktbereich: 20 Bildung Produktgruppe: 20.01 Schulbetriebsmanagement/pädag. Aufgaben Gymnasium Römerhof braucht eine Sporthalle
    Etatanregung

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

EAEtatanregung des Ortsbeirats

Ein Vorschlag des Ortsbeirats für zusätzliche Haushaltsmittel im Ortsbezirk. Etatanregungen werden im Zusammenhang mit den städtischen Haushaltsberatungen behandelt.

  1. 1Ortsbeirat bringt Etatanregung ein
  2. 2fließt in die Haushaltsberatungen ein
  3. 3Magistrat nimmt Stellung
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Haushaltstopf dieses Antrags
Zur Haushaltsanalyse

20.01 Schulbetriebsmanagement/pädag. Aufgaben

Ausgaben 2025: 420 Mio € · im Antragsjahr 2024 412 Mio € — preisbereinigt +0 % bis heute

Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.

Beratungsverlauf1 Beratung
Ausschusses für Bildung und Schulbau
Sitzung 28 · 01.07.2024
TO I, TOP 70
Abgelehnt
Die Vorlage EA 121 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVolt
Ablehnung:
CDUAfDFRAKTIONBFF-BIGLinkeÖkoLinX-ELF
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD und FDP gegen CDU, AfD, FRAKTION und BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung) sowie Linke und ÖkoLinX-ELF (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Volt (= Ablehnung)

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