Stand und Perspektiven der Kindertagesstätten-Entwicklungsplanung für Frankfurt am Main - Fortschreibung - Kinderfreundliche Stadt: Zukunftsorientierte Planung…
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Stand und Perspektiven der Kindertagesstätten-Entwicklungsplanung für Frankfurt am Main - Fortschreibung - Kinderfreundliche Stadt: Zukunftsorientierte Planung der Betreuung der Kinder unter drei Jahren
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Bericht des Magistrats vom 05.01.2009, B 7
Betreff: Stand und Perspektiven der Kindertagesstätten-Entwicklungsplanung für Frankfurt am Main - Fortschreibung - Kinderfreundliche Stadt: Zukunftsorientierte Planung der Betreuung der Kinder unter drei Jahren Vorgang: l. Beschl. d. Stv.-V. vom 06.11.2008, § 4889 - NR 405 JHA, NR 1045 FAG, NR 1129 SPD, OA 736 OBR 12, OA 744 OBR 7, l. B 469/08 - Zu 2.
a) Das durch Beschluss der Stadtverordnetenversammlung (zuletzt § 4889 vom 06.11.2008) bestätigte aktuelle Versorgungsziel bei Horten und Betreuungsangeboten in Grundschulen beträgt 50% in Bezug auf 4 Jahrgänge (Grundschüler). In Bezug auf die gesamtstädtische Versorgungsquote ist dieses Ziel zwar erreicht (vgl. B 469), der Magistrat wird aber trotzdem auch das Platzangebot in Horten und in den erweiterten Betreuungsangeboten an Grundschulen weiter ausbauen. Dies geschieht auf dem Hintergrund weiter steigender Kinderzahlen in Frankfurt am Main und den regional unterschiedlichen Versorgungsquoten und Bedarfen. Wie in den vergangenen Jahren wird dabei kurzfristig auf Mehrbedarfe in den verschiedenen Schulbezirken durch Schaffung zusätzlicher Kapazitäten durch das Frankfurter Sofortprogramm Kinderbetreuung (Hortplätze) oder die Einrichtung neuer erweiterter Betreuungsangebote an Schulen (hortähnliche Einrichtungen an Schulen mit vergleichbaren Öffnungszeiten inklusive Ferienbetreuung) reagiert. Im Jahr 2008 wurden daher über 200 neue Hortplätze (u.a. im Nordend, in Bergen-Enkheim, in Sachsenhausen, in Rödelheim und im Dornbusch) sowie 40 Plätze in erweiterter Betreuung (u.a. in der Liebfrauenschule, der Schule im Frankfurter Bogen und der Linnéschule) geschaffen. Auch für das Jahr 2009 ist ein weiterer Ausbau in beiden Bereichen vorgesehen. Für die erweiterte Betreuung an Schulen stehen 2009 Haushaltsmittel für 300 zusätzliche Plätze zur Verfügung. Alle Planungen im Bereich der Betreuungsangebote für Grundschüler müssen mit der Schulentwicklung abgestimmt werden. Gerade in der jüngsten Vergangenheit haben sich einige Grundschulen auf den Weg zur ganztägig arbeitenden Schule begeben. Durch entsprechende Programme des Landes Hessen (z.B. Pädagogische Mittagsbetreuung als ein Modul zum Einstieg in die Ganztagsschule) wird diese Angebotsform auch in den kommenden Jahren erweitert.
Zu 3.
a) Beim Ausbau des Angebots für unter Dreijährige (U 3) besteht stadtweit ein hoher Handlungsbedarf. Eine weitere Differenzierung erscheint dem Magistrat daher nicht zielführend. Es gibt Stadtteile mit niedrigem Versorgungsgrad bei gleichzeitig geringen Kinderzahlen als auch Stadtteile mit einer besseren Angebotsstruktur (etwas höherem Versorgungsgrad) bei gleichzeitig höheren Kinderzahlen. Ein Ausbau ist in beiden Fällen angezeigt. Noch ist in Frankfurt keine Region bedarfsgerecht mit Plätzen für unter Dreijährige versorgt. Dem in der Fläche gesamtstädtisch hohen Handlungsbedarf in allen 6 im B 469 benannten Regionen soll in den nächsten 5 Jahren mit einem Ausbau über das Frankfurter Sofortprogramm Kinderbetreuung, über Erweiterung bestehender Einrichtungen sowie durch Neubauten begegnet werden.
Zu 4. Bei der U 3 – Ausbauplanung ist eine weitere Differenzierung nach Kita-Planungsbezirken wie oben (zu 3. a)) beschrieben nicht zielführend. Die Region Kalbach / Riedberg wird im Zuge der Ausbauplanung Berücksichtigung finden. Speziell am Riedberg soll in den weiteren bereits geplanten Kita-Neubauten auch ein Angebot für Kinder unter drei Jahren realisiert werden. Dies ist in den bereits in Betrieb gegangenen Einrichtungen (KT 6 – Altkönigblick und Kita Weltraum – Bonifatiusbrunnen) ebenfalls geschehen.
Zu 5.
a) Zu Kinderkrippenplätzen vgl. Antwort unter Punkt 3. a). In der U 3 – Ausbauplanung sind u.a. 14 Standorte für Krippen-Neubauten mit jeweils ca. 6 Gruppen vorgesehen. Für diese Neubauten werden zurzeit geeignete Flächen gesucht. Einer dieser Standorte soll im Bereich des Ortsbezirks 7 liegen. Zu den Kindergartenplätzen ist anzumerken, dass der Stadtteil Praunheim nicht identisch ist mit dem Kita-Planungsbezirk Praunheim. Der Kita-Planungsbezirk Praunheim liegt in den Grenzen des Schulbezirks Ebelfeldschule. Große Teile des Stadtteils Praunheim befinden sich im Schulbezirk Kerschensteiner Schule im Kita-Planungsbezirk Hausen. Die dortigen Einrichtungen versorgen im Kindergartenbereich auch Kinder aus den Stadtteilen Praunheim und Rödelheim. Da in Hausen ein Versorgungsgrad von 120% besteht, ist davon auszugehen, dass mindestens 20% des dortigen Angebots durch Kinder aus benachbarten Stadtteilen belegt ist. Aus den Planungsforen in Rödelheim, Praunheim und Hausen wurden keine erhöhten Bedarfe im Kindergartenbereich gemeldet.Nebenvorlage: Anregung vom 10.02.2009, OA 805 Antrag vom 04.02.2009, OF 410/16
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 2. September 2008NRNR 1045Mehr Hortplätze gegen KinderarmutSTVV-Antrag · FAG
- 12. September 2008OAOA 736Stand und Perspektiven der Kindertagesstätten-Entwicklungsplanung - Fortschreibung Bericht des Magistrats vom 28.07.2008, B 469Anregung
- 12. September 2008OFOF 244/12Stand und Perspektiven der Kindertagesstätten-Entwicklungsplanung - Fortschreibung -Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
- 20. Oktober 2008OFOF 463/7Zum Dritten: Kinderfreundliche Stadt - bisher aber nicht im Ortsbezirk 7Ortsbeiratsantrag · die_farbechten_-_LINKE.
- 21. Oktober 2008OAOA 744Zum Dritten: Kinderfreundliche Stadt - bisher aber nicht im Ortsbezirk 7 Bericht des Magistrats vom 28.07.2008, B 469Anregung
- 22. Oktober 2008NRNR 1129Auch für U-3-Plätze die Stadtteile mit erhöhtem Handlungsbedarf benennen!STVV-Antrag · SPD
- 5. Januar 2009Sie sind hierBB 7Stand und Perspektiven der Kindertagesstätten-Entwicklungsplanung für Frankfurt am Main - Fortschreibung - Kinderfreundliche Stadt: Zukunftsorientierte Planung der Betreuung der Kinder unter drei JahrenMagistratsbericht
- 4. Februar 2009OFOF 410/16Stand und Perspektiven der Kindertagesstätten-Entwicklungsplanung für Frankfurt am MainOrtsbeiratsantrag · SPD
- 10. Februar 2009OAOA 805Stand und Perspektiven der Kindertagesstätten-Entwicklungsplanung für Frankfurt am Main Bericht des Magistrats vom 05.01.2009, B 7Anregung
- 29. Mai 2009Antwort des Magistrats · nach 38 WochenBB 407Stand und Perspektiven der Kindertagesstätten-Entwicklungsplanung für Frankfurt am Main Fortschreibung - Laufende Berichterstattung Kinderfreundliche Stadt: Zukunftsorientierte Planung der Betreuung der Kinder unter drei JahrenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf20 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE. und FDP gegen ÖkoLinX-ARL (= Zurückweisung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, LINKE., FDP und BFF gegen SPD (= Zurückweisung) zu 2. CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE. und BFF (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FAG (B 7 = Kenntnis, OA 805 = vereinfachtes Verfahren) REP (B 7 = Kenntnis, OA 805 = Ziffer 1. Ablehnung, Ziffer 2. Annahme) NPD und ÖkoLinX-ARL (B 7 = Zurückweisung, OA 805 = Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG, BFF und REP gegen SPD, NPD und ÖkoLinX-ARL (= Zurückweisung) zu 2. zu a) CDU, GRÜNE, FDP und REP gegen SPD, LINKE., BFF, NPD und ÖkoLinX-ARL (= Annahme) sowie FAG (= vereinfachtes Verfahren) zu b) CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE., BFF, REP, NPD und ÖkoLinX-ARL (= Annahme) sowie FAG (= vereinfachtes Verfahren)