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Stiefkind Straße "An der Staufenmauer" Staufenmauer freistellen - Straße und Platz "An der Staufenmauer" neu gestalten Erinnerungskultur: Börneplatz im Stadtbild sichtbar machen

Vorlagentyp: B
195 Wochen bis zur Antwort6 Stationen im Verfahren4 Sitzungen
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Inhalt

Bericht des Magistrats vom 29.11.2010, B 712

Betreff: Stiefkind Straße "An der Staufenmauer" Staufenmauer freistellen - Straße und Platz "An der Staufenmauer" neu gestalten Erinnerungskultur: Börneplatz im Stadtbild sichtbar machen Vorgang: l. Beschl. d. Stv.-V. vom 09.07.2009, § 6343 - NR 628 und NR 905 FDP, NR 682 CDU, NR 719 SPD, NR 1401 CDU und GRÜNE, l. B 326/10 - Die beiden Themenfelder der NR 628: "Stiefkind Straße An der Staufenmauer Staufenmauer freistellen - Straße und Platz An der Staufenmauer neu gestalten" und der NR 1401: "Erinnerungskultur: Börneplatz im Stadtbild sichtbar machen" werden gemeinsam behandelt, da bei beiden Vorgängen das Sichtbarwerden des ehemaligen Judenviertels im öffentlichen Raum im Vordergrund steht. Im Rahmen der Umgestaltung der nördlichen Fahrgasse, des Platzes an der Staufenmauer und der Straße "An der Staufenmauer" soll für die unterschiedlichen Elemente, die an die ehemalige Judengasse erinnern sollen, eine einheitliche gestalterische Handschrift gefunden werden. Dadurch soll gewährleistet werden, dass die einzelnen Elemente in ihrer Gesamtheit besser lesbar sind und ein Wiedererkennungseffekt entsteht. Dieses Konzept wird der Magistrat integriert mit der Vorplanung der Fahrgasse und des Platzes An der Staufenmauer vorstellen. Zur Verdeutlichung des Verlaufs der Judengasse hat der Magistrat in einem Vorentwurf, der dem Ortsbeirat vorgestellt wurde, einen Vorschlag entwickelt. Es sollen Steine mit den Namen oder Symbolen der ehemaligen Gebäude in den Boden eingelassen und im Verlauf einer dargestellten Fassadenkante am historischen Ort mit dieser verbunden werden. Dieser Vorentwurf wird mit den weiteren Planungen zur Fahrgasse konkretisiert. Zusätzlich zu dieser Maßnahme sollen zwei optisch wie ein Fernrohr wirkende Medienviewer aus Edelstahl Einblicke in die Vergangenheit gewähren. Zu diesem Zweck soll ein Modell der Judengasse mit Hilfe vorhandener Bildmaterialien aus historischen Quellen entstehen. Die Viewer sollen an zwei Punkten in der Kurt-Schumacher-Straße aufgestellt werden, um den Verlauf der Judengasse im Norden und im Süden am Börneplatz über die Kreuzung Kurt-Schumacher- und Battonnstraße hinweg sichtbar zu machen Drei einheitlich gestaltete Erinnerungstafeln, die unter anderem nach dem Vorbild der Stele für Anne Frank im Marbachweg gestaltet sein können, sollen zudem auf die jüdische Geschichte der jeweiligen Orte hinweisen. Eine Tafel erläutert die Staufenmauer, eine weitere die ehemalige Synagoge in der Straße "An der Staufenmauer" und eine dritte Tafel soll den Börneplatz in der Umgebung der Bushaltestelle in der Kurt-Schumacher-Straße anhand einer Informationstafel und eines historischen und eines heutigen Stadtplans erläutern. Die planerischen Überlegungen sollen Vertretern des Ortsbeirates im Rahmen eines Werkstattgesprächs vorgestellt werden. Im Anschluss wird der Vorplanungsbeschluss vorbereitet. Damit wird die finanzielle Grundlage festgelegt werden. Vorgesehen ist, dass nach der anschließenden Phase der Entwurfsplanung und abschließenden Konzeptfindung die Realisierungsvorbereitungen Ende 2011 abgeschlossen sind.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 13. Mai 2009NRNR 1401Erinnerungskultur: Börneplatz im Stadtbild sichtbar machenSTVV-Antrag · CDU, GRÜNE
  2. 22. Januar 2010BB 52Erinnerungskultur: Börneplatz im Stadtbild sichtbar machenMagistratsbericht
  3. 29. November 2010Sie sind hier
    BB 712Stiefkind Straße "An der Staufenmauer" Staufenmauer freistellen - Straße und Platz "An der Staufenmauer" neu gestalten Erinnerungskultur: Börneplatz im Stadtbild sichtbar machen
    Magistratsbericht
  4. 23. September 2011BB 406Stiefkind Straße .An der Staufenmauer. Staufenmauer freistellen - Straße und Platz .An der Staufenmauer. neu gestalten Erinnerungskultur: Börneplatz im Stadtbild sichtbar machenMagistratsbericht
  5. 23. Juli 2012BB 336Stiefkind Straße "An der Staufenmauer" Staufenmauer freistellen - Straße und Platz "An der Staufenmauer" neu gestaltenMagistratsbericht
  6. 4. Februar 2013Antwort des Magistrats · nach 195 WochenBB 66Stiefkind Straße .An der Staufenmauer. Staufenmauer freistellen - Straße und Platz .An der Staufenmauer. neu gestaltenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf4 Beratungen
OBR 1
Sitzung 50 · 18.01.2011
TO I, TOP 25
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 712 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Kultur- und Freizeitausschusses
Sitzung 48 · 10.02.2011
TO I, TOP 9
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 712 dient als Zwischenbericht zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGFreie Wähler
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und FREIE WÄHLER

Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 48 · 14.02.2011
TO I, TOP 25
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 712 dient als Zwischenbericht zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDPFAG
Ablehnung:
Freie Wähler
Sonstige:
Linke (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP und FAG gegen FREIE WÄHLER (= Kenntnis) Sonstige Voten/Protokollerklärung: LINKE. (= Kenntnis)

Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 2 · 15.08.2011
TO I, TOP 5
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage B 712 spätestens in einem Monat vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie WählerBunte
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Bunte

Mitdiskutieren

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