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Bei der Sanierung der Staufenmauer die Judengasse und die ehemalige Hauptsynagoge nicht vergessen - Geschichte sichtbar machen

Vorlagentyp: NRSPD
6 SitzungenAngenommen
Vorlage
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Begründung

die Judengasse und die ehemalige Hauptsynagoge nicht vergessen - Geschichte sichtbar machen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Bei der Entwicklung eines Konzeptes zur Freilegung der Staufenmauer und der Neugestaltung der Straße und des Platzes "An der Staufenmauer" ist darauf zu achten, dass auch die "andere Seite" der Staufenmauer, d.h. die Verbindung zur ehemaligen Judengasse und der Standort der 1462 errichteten Hauptsynagoge der Israelitischen Gemeinde, historische Hauptschauplätze Frankfurts jüdischer Geschichte waren.
  2. Das Umfeld der bereits 1946 an der Hauswand Nr. 41 in der Straße "An der Staufenmauer" aufgehängten Gedenktafel, die noch von den US-Streitkräften initiiert wurde, sollte gründlich überarbeitet und in ein Gesamtkonzept zur Sichtbarmachung dieses besonderen historischen Ortes Frankfurts integriert werden.
  3. Der Magistrat wird aufgefordert, in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Überlegungen anzustellen, wie dieser Ort seiner geschichtlichen Bedeutung entsprechend aufgewertet werden kann. Begründung: Zurzeit werden Überlegungen seitens des Magistrates und der Verwaltung angestellt, wie die historisch bedeutsame Staufenmauer und die sie umgebenden Freiflächen saniert und freigelegt werden können. Bei allen bisherigen Überlegungen bleibt bisher die jüdische Geschichte Frankfurts in der Straße "An der Staufenmauer" außen vor. Dabei ist gerade dieser Ort durch den Standort der ehemaligen Hauptsynagoge der Israelitischen Gemeinde von großer Wichtigkeit. Zuletzt wurde bei der Ausstellung der "Kaisermacher" durch ein "Zeitfenster" an diese Geschichte erinnert.

Inhalt

Antrag vom 12.12.2007, NR 719

Betreff: Bei der Sanierung der Staufenmauer die Judengasse und die ehemalige Hauptsynagoge nicht vergessen - Geschichte sichtbar machen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Bei der Entwicklung eines Konzeptes zur Freilegung der Staufenmauer und der Neugestaltung der Straße und des Platzes "An der Staufenmauer" ist darauf zu achten, dass auch die "andere Seite" der Staufenmauer, d.h. die Verbindung zur ehemaligen Judengasse und der Standort der 1462 errichteten Hauptsynagoge der Israelitischen Gemeinde, historische Hauptschauplätze Frankfurts jüdischer Geschichte waren.
  2. Das Umfeld der bereits 1946 an der Hauswand Nr. 41 in der Straße "An der Staufenmauer" aufgehängten Gedenktafel, die noch von den US-Streitkräften initiiert wurde, sollte gründlich überarbeitet und in ein Gesamtkonzept zur Sichtbarmachung dieses besonderen historischen Ortes Frankfurts integriert werden.
  3. Der Magistrat wird aufgefordert, in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Überlegungen anzustellen, wie dieser Ort seiner geschichtlichen Bedeutung entsprechend aufgewertet werden kann. Begründung: Zurzeit werden Überlegungen seitens des Magistrates und der Verwaltung angestellt, wie die historisch bedeutsame Staufenmauer und die sie umgebenden Freiflächen saniert und freigelegt werden können. Bei allen bisherigen Überlegungen bleibt bisher die jüdische Geschichte Frankfurts in der Straße "An der Staufenmauer" außen vor. Dabei ist gerade dieser Ort durch den Standort der ehemaligen Hauptsynagoge der Israelitischen Gemeinde von großer Wichtigkeit. Zuletzt wurde bei der Ausstellung der "Kaisermacher" durch ein "Zeitfenster" an diese Geschichte erinnert.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 12. Dezember 2007 brachte SPD diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 6 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 31.01.2008 im Stadtverordnetenversammlung angenommen. Der Magistrat antwortete am 31. März 2008 mit dem Bericht B 161. Zwischen Einbringung und Antwort vergingen rund 16 Wochen.

Weitere Vorlagen in diesem Verfahren

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf6 Beratungen
OBR 1
Sitzung 20 · 15.01.2008
TO I, TOP 36
Zur Kenntnis
Die Vorlage NR 719 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

KAV
Sitzung 21 · 15.01.2008
TO II, TOP 36
Angenommen
Der Vorlage NR 719 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Kultur- und Freizeitausschusses
Sitzung 17 · 17.01.2008
TO I, TOP 7
Angenommen
Der Vorlage NR 719 wird mit der Maßgabe zugestimmt, dass in Ziffer 3. die Worte "in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum" gestrichen werden.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneLinkeFAGBFF
Ablehnung:
SPDFDP
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, LINKE. und FAG gegen SPD und FDP (= Annahme in der vorgelegten Fassung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF (= Annahme mit Zusatz)

Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 17 · 21.01.2008
TO I, TOP 18
Beraten
nicht auf TO Die Vorlage NR 719 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneFDP
Ablehnung:
SPDLinkeFAGBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE., FAG und BFF (= Annahme)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 19 · 29.01.2008
TO I, TOP 27
Angenommen
Der Vorlage NR 719 wird mit der Maßgabe zugestimmt, dass in Ziffer 3. die Worte "in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum" gestrichen werden.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
SPDLinkeFDPFAGBFFNPD
Sonstige:
REP (Prüfung und Berichterstattung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP, FAG und BFF (= Annahme in der vorgelegten Fassung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (= Prüfung und Berichterstattung) NPD (= Ablehnung) ÖkoLinX-ARL (= Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 20 · 31.01.2008
TO II, TOP 20
Angenommen
Der Vorlage NR 719 wird mit der Maßgabe zugestimmt, dass in Ziffer 3. die Worte "in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum" gestrichen werden.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
SPDLinkeFDPFAGBFFREPNPD
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP, FAG und BFF (= Annahme in der vorgelegten Fassung) sowie REP (= Prüfung und Berichterstattung) und NPD (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (= Annahme)

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