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Erinnerungskultur: Börneplatz im Stadtbild sichtbar machen

Vorlagentyp: NRCDUGRÜNE
195 Wochen bis zur Antwort6 Stationen im Verfahren6 Sitzungen
Vorlage
Idee
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Begründung

Stadtbild sichtbar machen Vorgang: Zwischenbescheid des Magistrats vom 29.09.2009 Der Magistrat wird beauftragt, zu prüfen und zu berichten, wie auf den historischen Ort und die Geschichte des Börneplatzes im öffentlichen Raum sichtbarer aufmerksam gemacht werden kann. Begründung: Es gibt eine Haltestelle, aber keinen Ort "Börneplatz" mehr. Man findet vor Ort auch keinen direkten Hinweis auf den Platz, seine Bedeutung und lokale Verortung. Der unmittelbare historische Ort der heutigen VGF-Haltestelle "Börneplatz" ist im heutigen Straßenraum nicht mehr ablesbar. Die städtebauliche Situation wird der Bedeutung des Ortes und seiner Geschichte für die Stadt Frankfurt nicht gerecht. Der Neue Börneplatz ist als Teil der Gedenkstätte dem Stadtraum entzogen und vom Straßenraum nicht sichtbar. Auch im Eingangsbereich des Museums Judengasse lässt sich der Bezug zum Börneplatz bzw. zum Judenmarkt nicht direkt ableiten. Erst nach dem Museumsbesuch weiß man um den Ort und seine Bedeutung für Frankfurt. Eine gut sichtbar angebrachte und gestaltete Tafel oder Stele würde auch Passanten, die nicht gezielt die Gedenkstätte oder das Museum Judengasse besuchen wollen, auf die Besonderheit und historische Bedeutung des Börneplatzes hinweisen und zumindest in der abstrakten Vorstellung erlebbar machen. Eine Gestaltung, die unmittelbar auf das Schild "Museum Judengasse in Schrift und Bild Bezug nimmt, würde zudem die Beziehung zu Museum und Gedenkort sofort sichtbar machen.

Inhalt

Antrag vom 13.05.2009, NR 1401

Betreff: Erinnerungskultur: Börneplatz im Stadtbild sichtbar machen Vorgang: Zwischenbescheid des Magistrats vom 29.09.2009 Der Magistrat wird beauftragt, zu prüfen und zu berichten, wie auf den historischen Ort und die Geschichte des Börneplatzes im öffentlichen Raum sichtbarer aufmerksam gemacht werden kann.

Begründung: Es gibt eine Haltestelle, aber keinen Ort "Börneplatz" mehr. Man findet vor Ort auch keinen direkten Hinweis auf den Platz, seine Bedeutung und lokale Verortung. Der unmittelbare historische Ort der heutigen VGF-Haltestelle "Börneplatz" ist im heutigen Straßenraum nicht mehr ablesbar. Die städtebauliche Situation wird der Bedeutung des Ortes und seiner Geschichte für die Stadt Frankfurt nicht gerecht. Der Neue Börneplatz ist als Teil der Gedenkstätte dem Stadtraum entzogen und vom Straßenraum nicht sichtbar. Auch im Eingangsbereich des Museums Judengasse lässt sich der Bezug zum Börneplatz bzw. zum Judenmarkt nicht direkt ableiten. Erst nach dem Museumsbesuch weiß man um den Ort und seine Bedeutung für Frankfurt. Eine gut sichtbar angebrachte und gestaltete Tafel oder Stele würde auch Passanten, die nicht gezielt die Gedenkstätte oder das Museum Judengasse besuchen wollen, auf die Besonderheit und historische Bedeutung des Börneplatzes hinweisen und zumindest in der abstrakten Vorstellung erlebbar machen. Eine Gestaltung, die unmittelbar auf das Schild "Museum Judengasse in Schrift und Bild Bezug nimmt, würde zudem die Beziehung zu Museum und Gedenkort sofort sichtbar machen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 13. Mai 2009Sie sind hier
    NRNR 1401Erinnerungskultur: Börneplatz im Stadtbild sichtbar machen
    STVV-Antrag · CDU, GRÜNE
  2. 22. Januar 2010BB 52Erinnerungskultur: Börneplatz im Stadtbild sichtbar machenMagistratsbericht
  3. 29. November 2010BB 712Stiefkind Straße "An der Staufenmauer" Staufenmauer freistellen - Straße und Platz "An der Staufenmauer" neu gestalten Erinnerungskultur: Börneplatz im Stadtbild sichtbar machenMagistratsbericht
  4. 23. September 2011BB 406Stiefkind Straße .An der Staufenmauer. Staufenmauer freistellen - Straße und Platz .An der Staufenmauer. neu gestalten Erinnerungskultur: Börneplatz im Stadtbild sichtbar machenMagistratsbericht
  5. 23. Juli 2012BB 336Stiefkind Straße "An der Staufenmauer" Staufenmauer freistellen - Straße und Platz "An der Staufenmauer" neu gestaltenMagistratsbericht
  6. 4. Februar 2013Antwort des Magistrats · nach 195 WochenBB 66Stiefkind Straße .An der Staufenmauer. Staufenmauer freistellen - Straße und Platz .An der Staufenmauer. neu gestaltenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf6 Beratungen
KAV
Sitzung 37 · 22.06.2009
TO II, TOP 9
Angenommen
Der Vorlage NR 1401 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Kultur- und Freizeitausschusses
Sitzung 32 · 25.06.2009
TO I, TOP 8
Angenommen
Der Vorlage NR 1401 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGFreie Wähler
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler

Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 32 · 29.06.2009
TO I, TOP 18
Angenommen
Der Vorlage NR 1401 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGFreie WählerREPÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP und ÖkoLinX-ARL (= Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 35 · 09.07.2009
TO II, TOP 17
Angenommen
Der Vorlage NR 1401 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGFreie WählerREPÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG, Freie Wähler, REP und ÖkoLinX-ARL

Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 35 · 02.11.2009
TO I, TOP 7
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage NR 1401 spätestens in zwei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGFreie Wähler
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler

Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 38 · 08.02.2010
TO I, TOP 5
Beraten
nicht auf TO Es dient zur Kenntnis, dass der Magistrat zwischenzeitlich einen Bericht (B 52) vorgelegt hat. Beschlussausfertigung(en): § 6343,

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

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