Stadtbad Mitte: Öffentliche Schwimmnutzung sichern
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Zusammenfassung
Der Ortsbeirat beantragt, dass der Magistrat alle Möglichkeiten ausschöpft, um die Nutzung des Stadtbads Mitte als öffentliches Schwimmbad zu sichern. Diese Maßnahme ist nötig, da die Schwimmhalle derzeit Gefahr läuft, ungenutzt zu bleiben, trotz ihrer denkmalgeschützten Bedeutung.
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Neues zu Hochstraße per E-MailAntrag
Der Ortsbeirat möge gemäß § 3 Absatz 10 GOOBR folgende Anregung an den Magistrat (OM) beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert, alle ihm zur Verfügung stehenden rechtlichen und tatsächlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, um die öffentliche Schwimmnutzung in der denkmalgeschützten Schwimm-halle des ehemaligen Stadtbads Mitte in der Hochstraße dauerhaft zu erhalten.
Begründung
1995 wurde das Stadtbad Mitte trotz Protesten aus der Bürgerschaft und gegen das Votum des Ortsbeirats verkauft. Große Teile des Bads wurden abgerissen, die erhaltene Schwimmhalle wurde in einen Hotelneubau integriert. Immerhin blieb das Becken anschließend weiterhin für die Öffentlichkeit nutzbar.
Der Hotel- und Schwimmbetrieb ruht derzeit. Es besteht deshalb die Gefahr, dass die Schwimmhalle auf Dauer ungenutzt bleibt oder der öffentlichen Nutzung entzogen wird. Der Magistrat soll sich dafür einsetzen, dass das denkmalgeschützte Bad als Ort zum Schwimmen und für den Sport erhalten bleibt.
Das Bad an der Hochstraße ist Teil einer längeren Frankfurter Bädergeschichte. Sein Vorgänger war das erste städtische Hallenschwimmbad am Dominikanerplatz nahe dem heutigen Börneplatz. Es wurde mit einer Stiftung von Louise von Rothschild mitfinanziert und bot neben Schwimmbecken auch Wannen-, Dampf- und Luftbäder. Der Neubau an der Hochstraße ersetzte das im Krieg schwer beschädigte Bad. Auf dem früheren Standort am Börneplatz wurde anschließend ein Verwaltungsgebäude der AOK errichtet. Die große Halle im Erdgeschoss und andere Gebäudeteile sollen an das frühere Schwimmbad erinnern.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Der Weg dieser Vorlage
Am 11. Oktober 2026 brachte GRÜNE im Ortsbeirat 1 diesen Antrag ein.