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1. Bericht zum 2. Frauenförderplan der Volkshochschule Frankfurt am Main

Vorlagentyp: B
118 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren3 Sitzungen

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Inhalt

Bericht des Magistrats vom 09.07.2007, B 496

Betreff:

  1. Bericht zum
  2. Frauenförderplan der Volkshochschule Frankfurt am Main Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 12.05.2005, § 9173 (M 62) Bericht zum Frauenförderplan der Volkshochschule Frankfurt am Main für den Zeitraum 01.07.2004 bis 30.06.2006 1 Vorbemerkung Mit Beschluss § 9173 vom
  3. Mai 2005 hat die Stadtverordnetenversammlung den
  4. Frauenförderplan für den Eigenbetrieb Volkshochschule Frankfurt am Main auf der Basis der zum 30.06.2004 erhobenen Daten beschlossen. Der nach § 6 Abs. 6 des Hessischen Gesetzes über die Gleichberechtigung von Frauen und Männern und zum Abbau von Diskriminierungen von Frauen in der öffentlichen Verwaltung (Hess. Gleichberechtigungsgesetz – HGlG) in Verbindung mit Ziffer 16 des
  5. Frauenförderplanes für den Eigenbetrieb Volkshochschule Frankfurt am Main erforderliche Bericht wird vorgelegt und umfasst den Zeitraum vom
  6. Juli 2004 bis
  7. Juni
  8. Da in der Berichtslaufzeit als Ergebnis der Lohn- und Vergütungsrunde 2005 das Tarifrecht für den öffentlichen Dienst neu gestaltet wurde, enthält der Bericht eine Bestandsaufnahme der Beschäftigtenstruktur in der Entgeltsystematik des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVö
    • D). Der Frauenförderplan sieht eine Steigerung des Frauenanteils in Bereichen vor, in denen Frauen unterrepräsentiert sind. Aus diesem Grund wurden mit der Aufstellung des Frauenförderplanes nach dem HGlG in Bezahlungsgruppen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, verbindliche Zielvorgaben zur Erhöhung des Frauenanteils festgelegt. Der vorliegende Bericht gibt insbesondere Auskunft über die Beschäftigtenstruktur zum 30.06.2006 und zur Erreichung und Anpassung der Zielvorgaben. 2 Fortschreibung der Zahlen zur Beschäftigtenstruktur Die Fortschreibung der Zahlen zur Beschäftigtenstruktur (Anlage 1) zeigt im Vergleich zu der Analyse vom 30.06.2004 einen leicht gestiegenen Frauenanteil, die Quote stieg von 68,67% auf 69,17%. Erstmals wird mit diesem Bericht eine Analyse der Beschäftigtenstruktur hinsichtlich der Leitungsfunktionen vorgelegt (Anlage 2). Seit dem 01.03.2006 wird die Volkshochschule erstmals von einer Frau geleitet. Auf der Ebene der Abteilungs- und Fachbereichsleitungen waren zum 30.06.2006 2 Frauen und 3 Männer beschäftigt, so dass sich bei einer zu diesem Zeitpunkt unbesetzten Stelle ein Frauenanteil von 50% in der Leitungsebene ergibt. 3 Erreichen der Zielvorgaben Für die Besoldungsgruppen A 16, A 13 und A12 BBO sowie für die ehemaligen Vergütungsgruppen I BAT (heute Entgeltgruppe 15Ü TVö
    • D)und III BAT (heute Entgeltgruppe 11 TVö
    • D)wurden im Frauenförderplan Zielquoten in Höhe von 66,67% bzw. 51% festgelegt. Wie sich aus dem Bericht zum 30.06.2006 ergibt, sind lediglich die Zielvorgaben in den Besoldungsgruppen A 13 und A 12 BBO nicht erreicht worden, wobei zu berücksichtigen ist, dass in diesen Besoldungsgruppen jeweils nur eine Planstelle zur Verfügung steht (Anlage 3). Besonders hervorzuheben ist, dass durch eine hohe Zahl von Höhergruppierungen weiblicher Beschäftigter in die Entgeltgruppe 11 TVöD sich der Frauenanteil von unter 25% auf heute 62,5% erhöht hat (vergl. Anlage 5). Bei der Festlegung der Zielvorgaben wurde berücksichtigt, dass im Jahr 2007 eine Stelle der Besoldungsgruppe A 12 BBO neu zu besetzen ist. 4 Bewerbungen und Einstellungen Bedingt durch die Wiederbesetzungssperre konnten im Berichtszeitraum lediglich 5 Neueinstellungen vorgenommen werden (Anlage 4). Dabei handelte es sich in 2 Fällen um zeitbefristete Einstellungen im Rahmen von Projekten unter Vermittlung der Arbeitsagentur bzw. Übernahme aus einem bereits bestehenden zeitbefristeten Beschäftigungsverhältnis und in je einem weiteren Fall um eine Versetzung unter Einbeziehung der zentralen Personalvermittlungsstelle, eine Versetzung nach Zuordnung des Hochbegabtenzentrums zur Volkshochschule und um die Übernahme einer aus der Beurlaubung zurückkehrenden Bediensteten, die vor ihrer Beurlaubung in einem anderen Amt tätig war. In allen Fällen lagen nur die Bewerbungen der eingestellten Beschäftigten vor. 5 Beförderungen und Höhergruppierungen Die Beförderung und Höhergruppierung von Beamten und Angestellte vollzog sich planmäßig entsprechend der besoldungsrechtlichen und tarifrechtlichen Vorschriften (Anlage 5). 6 Aufstieg von Beamtinnen und Beamten Im Berichtszeitraum 01.07.2004 bis 30.06.2006 ist ein Beamter aus dem mittleren Dienst in eine Laufbahn des gehobenen Dienstes aufgestiegen. Aus dem gehobenen Dienst in eine Laufbahn des höheren Dienstes sind im Berichtszeitraum kein Beamter und keine Beamtin aufgestiegen. 7 Ermäßigung und Erhöhung der Arbeitszeit Im Berichtszeitraum 01.07.2004 bis 30.06.2006 wurden 19 Anträge von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf Ermäßigung der Arbeitszeit gestellt, die alle genehmigt wurden. Im Einzelfall erforderlicher Ausgleich wurde durch Arbeitsumverteilung geschaffen. Im gleichen Zeitraum wurden 5 Anträge von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf Erhöhung der Arbeitszeit gestellt, die alle genehmigt wurden. Daneben wurden im Hinblick auf die bestehende Wiederbesetzungssperre mehrere Aufstockungswünsche durch die Betriebsleitung zunächst zurückgestellt. 8 Beurlaubung und Elternzeit Zahl der gestellten und Zahl der genehmigten Anträge von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf Beurlaubung (einschl. Elternzeit) Im Berichtszeitraum 01.07.2004 bis 30.06.2006 wurden 6 Anträge von Mitarbeiterin- nen und Mitarbeitern auf Beurlaubung (einschl. Elternzeit) gestellt, die alle genehmigt wurden. In allen Fällen wurde ein personeller Ausgleich durch Arbeitsumverteilung geschaffen. Nr. Beurlaubungsgrund Dauer der Beurlaubung im Berichtszeitraum 01.07.200430.06.2006 1 Elternzeit 01.07.200401.07.2005 2 Elternzeit 03.02.200630.06.2006 3 Beurlaubung zur Kindererziehung 01.07.200430.06.2006 4 Beurlaubung zur Kindererziehung 01.07.200431.12.2004 5 Beurlaubung zur Kindererziehung 01.07.200431.05.2005 6 Beurlaubung zur Betreuung/Pflege eines pflegebedürftigen Angehörigen 01.08.200431.12.2004 9 Fortbildung Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Fortbildungsveranstaltungen oder -maßnahmen Im Berichtszeitraum 01.07.2004 bis 30.06.2006 haben 294 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Fortbildungsveranstaltungen oder -maßnahmen teilgenommen. Es wurde kein Antrag auf Teilnahme an einer Fortbildungsveranstaltung abgelehnt. Anlage 1 (nichtöffentlich - ca. 16 KB) Anlage 2 (nichtöffentlich - ca. 13 KB) Anlage 3 (nichtöffentlich - ca. 12 KB) Anlage 4 (nichtöffentlich - ca. 14 KB) Anlage 5 (nichtöffentlich - ca. 7 KB)

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 4. April 2005MM 622. Frauenförderplan für den Eigenbetrieb Volkshochschule Frankfurt am MainMagistratsvortrag
  2. 9. Juli 2007Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 118 Wochen
    BB 4961. Bericht zum 2. Frauenförderplan der Volkshochschule Frankfurt am Main
    Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
KAV
Sitzung 17 · 20.08.2007
TO II, TOP 36
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 496 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 13 · 27.08.2007
TO I, TOP 37
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 496 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGBFF
Sonstige:
REP (Kenntnis)NPD (Kenntnis)E.l (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und BFF Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP, NPD und E.L. (= Kenntnis)

Ausschusses für Wirtschaft und Frauen
Sitzung 13 · 28.08.2007
TO I, TOP 28
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 496 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAG
Sonstige:
REP (Kenntnis)NPD (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FAG Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP und NPD (= Kenntnis)

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