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Demokratiebildung und politische Aufklärung an Schulen stärken

Vorlagentyp: B
24 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren2 Sitzungen

Zusammenfassung

Das Stadtschulamt plant, Demokratiebildung und politische Aufklärung an Schulen zu stärken. Es sollen Mittel in Höhe von 75.000,- € für Rassismus- und Antisemitismusprävention bereitgestellt werden. Dadurch wird die Sensibilisierung von Schülern und Lehrkräften gefördert.

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Bericht

Das Stadtschulamt fördert aktuell zwei Projekte der Bildungsstätte Anne Frank. Hierzu gehört das Projekt "Frankfurter Schulen schauen hin", welches zu Beginn vom Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) finanziert wurde und im Jahr 2022 in die Zuständigkeit des Stadtschulamts wechselte. Das Projekt "Frankfurter Schulen schauen hin" zielt darauf ab, Fachkräfte der Jugendhilfeprogramme an den Schulen sowie pädagogisches Personal der Ganztagsbetreuung in der Rassismus- und Antisemitismusprävention zu qualifizieren, sie für rassismus- und antisemitismuskritische Bildung zu sensibilisieren und weiterzubilden, um sie zu befähigen rassistische und antisemitische Feindbilder zu identifizieren und entsprechende Handlungsstrategien zu entwickeln. Im Fokus steht die Vermittlung von methodischen Kenntnissen in Kompetenztrainings und kooperativem Lernen. Im Jahr 2024 sind hierfür Mittel in Höhe von 75.000,- € bereitgestellt worden, die u.a. zur Planung und Durchführung verschiedene Fortbildungsformate genutzt werden. Weiterhin fördert das Stadtschulamt über Etatanträge die Projektwoche Antirassismus, die durch die Bildungsstätte Anne Frank gemeinsam mit der Bildungsinitiative Ferhat Unvar umgesetzt wird. Aus drei Etatanträgen in den Jahren 2022, 2023 und 2024 stehen in Summe 50.000,- € zur Verfügung, die bisher vom Träger - aufgrund interner Gründe - nicht verausgabt worden sind. Aktuelle Gespräche mit der Bildungsstätte Anne Frank lassen erwarten, dass die Mittel in den Jahren 2024 (4.Quartal) + 2025 genutzt werden und Angebote für Schülerinnen und Schüler umgesetzt werden können. Zu Fragen 1.- 4.: Die interaktive Ausstellung, "Lernlabor - Anne Frank. Morgen mehr.", der Bildungsstätte Anne Frank bietet wertvolle Einblicke in die Themen Antisemitismus, Antirassismus und Diskriminierung und leistet einen wichtigen Beitrag zur Demokratiebildung. Nach wie vor begründet sich die Verantwortung für die Themen Demokratiebildung und Antisemitismus im Bildungsauftrag der Schulen selbst. Die Thematisierung der NS-Geschichte und des NS-Antisemitismus sind unverzichtbare Elemente des Schulunterrichts. Die Schulen können die Möglichkeit nutzen, einzelne Aspekte aus dem "Lernlabor" in ihren Unterricht zu integrieren, um die Schülerinnen und Schüler für die Geschichte des Nationalsozialismus, die Bedeutung von Toleranz und die Gefahren von Diskriminierung und Vorurteilen zu sensibilisieren. Durch Projektarbeiten, Diskussionen und den Einsatz von digitalen Medien können die Schülerinnen und Schüler die Themen vertiefen und in ihren eigenen Kontext übertragen. Die Ausstellung erfordert eine individuelle Betreuung durch geschulte Fachkräfte, um den Schülerinnen und Schülern eine angemessene und tiefergehende Auseinandersetzung mit den Themen zu ermöglichen. Für eine flächendeckende Teilnahme aller 9. und 10. Klassen (ca. 200 Klassen) in Form eines Kurzbesuchs von zwei Stunden im bestehenden Lernlabor würde die Bildungsstätte Anne Frank zusätzliche Mittel in Höhe von etwa 70.000,- € benötigen. In dieser Summe sind Honorarkosten für Trainerinnen und Trainer sowie anteilige Personalkosten für Koordination und Öffentlichkeitsarbeit enthalten. Die Räumlichkeiten des Lernlabors sind nicht erweiterbar, dies wurde bereits bei der Entwicklung des Lernlabors durch die Bildungsstätte geprüft. Das Lernlabor an einem anderen Ort neu aufzubauen wäre mit erheblichen Kosten verbunden und wird von der Bildungsstätte nicht priorisiert. Ein verpflichtender Besuch aller 9. und 10. Klassen wäre aus den genannten Gründen deshalb mit der gegebenen Infrastruktur zurzeit nicht umsetzbar.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 19. Juni 2024NRNR 970Demokratiebildung und politische Aufklärung an Schulen stärkenSTVV-Antrag · CDU
  2. 6. Dezember 2024Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 24 Wochen
    BB 458Demokratiebildung und politische Aufklärung an Schulen stärken
    Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Bildung und Schulbau
Sitzung 32 · 20.01.2025
TO I, TOP 14
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 458 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinkeAfDVoltFRAKTION
Sonstige:
ÖkoLinX-ELF (Kenntnis)BFF-BIG (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke, AfD, Volt und FRAKTION Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG (= Kenntnis)

Ausschusses für Diversität, Zusammenhalt, Beteiligung und Europa
Sitzung 32 · 23.01.2025
TO I, TOP 10
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 458 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinkeAfDVoltÖkoLinX-ELFFRAKTIONBFF-BIG
Sonstige:
Stadtv. Yilmaz (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und BFF-BIG Sonstige Voten/Protokollerklärung: Stadtv. Yilmaz (= Kenntnis)

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