Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Geschichte des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus in Frankfurt bekannter machen

Vorlagentyp: B
118 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren2 Sitzungen

Zusammenfassung

Der Magistrat berichtet über die Ausstellung "Ich wusste, was ich tat", die den frühen Widerstand gegen das NS-Regime thematisiert. Ziel ist es, die Geschichte des Widerstandes in Frankfurt bekannter zu machen und die Bedeutung für die Gegenwart zu verdeutlichen.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängiges Bürgerprojekt seit 2010. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Kultur verfolgen

Bericht

Im Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 e.V., einem der ältesten erinnerungskulturellen Vereine in Frankfurt, fand der Magistrat einen verlässlichen und kompetenten Partner für die Ausführung des Antrages. Durch Überschneidungen mit anderen Projekten wie der Einrichtung und Etablierung des "Geschichtsort Adlerwerke: Fabrik, Zwangsarbeit, Konzentrationslager" sowie der Erarbeitung neuer Ausstellungsvorhaben entstand eine Verzögerung in der Ausführung.

Zum aktuellen Zeitpunkt kann der Magistrat die Ausführung des Antrages im vollen Umfang mitteilen. Die eingestellten Mittel flossen anteilig in die Vorbereitung der Ausstellung "Ich wusste, was ich tat" (Premiere Januar 2024) und ihr Frankfurter Begleitprogramm. Die Ausstellung zeigt den frühen Widerstand gegen das NS-Regime bis Mitte der 1930er Jahre, aber auch den Kampf für Demokratie und sozialistische oder kommunistischen Ziele und gegen eine völkisch-nationalistische Rechte in der Weimarer Republik. Sie zeigt, wie Menschen sich in der Weimarer Republik und dann unter den Bedingungen der NS-Diktatur der NS-Bewegung entgegenstellt haben. Die Ausstellung ist als Wanderausstellung konzipiert und lädt Besucherinnen bzw. Besucher ein, sich mit dem frühen Widerstand anhand von thematischen Schwerpunkten u.a. unter den Titeln "Die Weimarer Republik - Eine umkämpfte Demokratie", "Gemeinsam! Gegen Rechts", "Öffentlich! Debatte und Propaganda", "Geheim! Widerstand im Verborgenen" und "Exil! Flucht und Widerstand" auseinanderzusetzen. Zwei Medienstationen zu den Themen "Einheitsfront" und "Gewerkschaften" sowie eine Vielzahl an separaten Kurzbiografien von Gegnerinnen bzw. Gegnern der NS-Bewegung dienen der Vertiefung. Unter dem Titel "Was bewegt dich?" können Besucherinnen bzw. Besucher mittels QR-Codes sich mit den Themen der Ausstellung und deren Bedeutung für sie selbst und die Gegenwart auseinandersetzen. Ein Begleitkatalog zur Ausstellung befindet sich in Erarbeitung (weitere Informationen unter https://widerstand-1933-1945.de/portfolio_page/frueherwiderstand/).

Die Ausstellung "Ich wusste, was ich tat" ist vom 12. bis zum 26. Juli in der Paulskirche zu sehen. Die offizielle Ausstellungseröffnung fand am 15. Juli statt. Sie bildet eine Umrahmung der offiziellen Gedenkfeier zum 20. Juli 1944, die in diesem Jahr am 21. Juli begangen wird und ihrerseits den Abschluss der mehrteiligen vom Studienkreis konzipierten und durchgeführten Veranstaltungsreihe "Es gab nicht nur den 20. Juli 1944 ..." darstellt (weitere Informationen zum Programm unter https://widerstand-1933-1945.de/aktuelles/veranstaltungsreihe-es-gab-nicht-nur-d en-20-juli-1944-2/). Im Rahmen des Projektes wurde ein Stadtrundgang zum Thema "Widerstand im Gallus" entwickelt und angeboten, bei dem die Themen des Widerstandes und der Zwangsarbeit in den Adlerwerken inbegriffen des KZ "Katzbach" stadtteilbezogen aufgegriffen und vermittelt werden (https://widerstand-1933-1945.de/veranstaltungen/gallus-im-ns-zwischen-gleichsch altung-und-widerstand-stadtrundgang/). Weiterhin wurden Informationen zu Frankfurter Widerstandskämpferinnen und -kämpfern in der Frankfurt History App ergänzt.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 4. Mai 2022EE 96Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Geschichte des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus in Frankfurter bekannter machenEtatantrag · GRÜNE, SPD, FDP, Volt
  2. 5. August 2024Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 118 Wochen
    BB 302Geschichte des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus in Frankfurt bekannter machen
    Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
OBR 1
Sitzung 32 · 03.09.2024
TO I, TOP 79
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 302 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinkeDie Partei
Ablehnung:
ÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke und Die Partei gegen ÖkoLinX-ARL (= Zurückweisung)

Ausschusses für Kultur, Wissenschaft und Sport
Sitzung 30 · 07.11.2024
TO I, TOP 10
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 302 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPAfDVoltÖkoLinX-ELF
Sonstige:
Linke (Kenntnis)FRAKTION (Kenntnis)BFF-BIG (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt und ÖkoLinX-ELF Sonstige Voten/Protokollerklärung: Linke, FRAKTION und BFF-BIG (= Kenntnis)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen