Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Regelmäßiger persönlicher Zwischenbericht zu Gewerbegebieten und Rechenzentren in der Ortsbeiratssitzung (Ortsbeirat 11)

Vorlagentyp: B
258 Wochen bis zur Antwort7 Stationen im Verfahren4 Sitzungen
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.

Zusammenfassung

Der Bericht des Magistrats informiert über den aktuellen Stand der Gewerbegebiete und Rechenzentren in Frankfurt am Main. Es wird vorgeschlagen, die nachhaltige Entwicklung der Gewerbegebiete durch die Aufstellung von Bebauungsplänen zu sichern und die Zusammenarbeit mit ortsansässigen Unternehmen zu intensivieren. Ziel ist es, die Standortqualität zu verbessern und Investitionen im Bereich Nachhaltigkeit zu fördern.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Zu dieser Straße geht es weiter

Friesstraße — 5 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 21.08.2026.

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Neues zu Friesstraße per E-Mail

Bericht

Mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 17.12.2015, § 6625 (M 168) wurde festgelegt, dass die Gewerbegebiete Fechenheim Nord & Seckbach im Sinne der Machbarkeitsstudie gemeinsam mit den ortsansässigen Unternehmen nachhaltig entwickelt werden sollen. Es erfolgte die Institutionalisierung eines Standortmanagements durch die Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH und die eines Klimaschutzmanagements durch das städtische Energiereferat in einem gemeinsamen Standortbüro im sogenannten Nachhaltigen Gewerbegebiet.

Die Ergebnisse des Pilotprojektes wurden im Rahmen des Ergebnisberichts zum fünfjährigen Bestehen des Nachhaltigen Gewerbegebiets veröffentlicht: https://frankfurter-osten.de/bericht/. Sie werden auf der Standorthomepage im Rahmen von Beiträgen fortgeschrieben.

Um den Standort nachhaltig und langfristig als Industrie- und Gewerbegebiet zu sichern, ist die Aufstellung eines Bebauungsplans die Grundvoraussetzung. Durch diesen können Nutzungskonflikte, vor allem durch die Lenkung von zukünftigen Investitionen, reduziert und nicht gewünschte Nutzungen ausgeschlossen werden. In diesem Zusammenhang verweist der Magistrat auf den Aufstellungsbeschluss zur Neueinleitung des Bebauungsplanverfahrens (Beschluss der Stadtv.-Vers. Vom 27.01.2022, § 1191 (M 175)) für den Bebauungsplan Nr. 558 - Gwinnerstraße. Die Beteiligung der Öffentlichkeit erfolgt seit Juni 2022.

Seit dem letzten Zwischenbericht hat das Unternehmen GREINER GmbH den Standort in der Friesstraße 5 verlassen und hat seinen Firmensitz nach Nidderau verlegt. Auch ABContainer (jetzt Rauch Containerdienst) hat seinen Standort in der Gwinnerstraße 26 aufgegeben und diesen in die Edisonstraße 12 verlegt. Zeitnah werden diese Grundstücke und zusätzlich die Gwinnerstraße 32 freigeräumt und durch Equinix (Germany) GmbH entwickelt. In der Gwinnerstraße 9 erfolgte im Frühjahr 2022 der Abbruch des Logistikgebäudes, welches von Insatransport Speditions GmbH genutzt wurde (seit 2020: Carl-Benz-Str. 11). Auf dem Grundstück erfolgt nun die Projektentwicklung durch die Mainova WebHouse GmbH & Co.KG. Darüber hinaus signalisieren weitere Eigentümer:innen / Unternehmen ihre Verkaufsbereitschaft von Grundstücken am Standort.

Der Magistrat weist darauf hin, dass das Pilotprojekt Nachhaltiges Gewerbegebiet stets die Freiwilligkeit der Akteur:innen vor Ort und der Verwaltung benötigt. Auf die Entscheidungen von Investor:innen und Bauträgern etc. hat das Standortmanagement keinen rechtlich bindenden Einfluss, kann aber stets beratend zur Seite stehen. Der Aufbau eines Netzwerks am Standort war hierfür essentiell und mündete u.a. in der Gründung der Standortinitiative FFN e.V. mit derzeit über fünfzig Mitgliedern. Erst durch die Durchführung einer Vielzahl von Netzwerkveranstaltungen konnten Nachhaltigkeitsthemen bei den Unternehmen platziert und folglich auch Investitionen im Bereich Nachhaltigkeit angestoßen werden. So kann der Standort gemeinsam mit den Bestandsunternehmen gesichert und weiterentwickelt werden. Gemeinsame Aktionen wie der Cleanup-Day der Standortinitiative FFN e.V. mit 46 Teilnehmenden sind wichtige Zeichen der Akteur:innen vor Ort.

Zu Kritik führte Seitens der Gewerbetreibenden auch der Zustand der Industriestraßen, die in weiten Teilen sanierungsbedürftig sind. Darüber hinaus belasten notwendige Großbaustellen im Osten Frankfurts die Erreichbarkeit der Gewerbegebiete, z.B. die Instandsetzungsarbeiten an der Ratswegsbrücke, die Baustelle Riederwaldtunnel, Arbeiten an Versorgungsleitungen im gesamten Gebiet sowie der Abbruch der Cassellabrücke.

Die Schaffung von exklusiven Beratungsangeboten für den Standort können diese umfassenden Herausforderungen nicht lösen, den Unternehmen aber Ansätze für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung liefern: Von Seiten des Energiereferats wurde die Energieeffizienzberatung und der Photovoltaik-Check zur Verfügung gestellt. 2020 wurde das Erstberatungsangebot im Bereich E-Mobilität durch die Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH für zwölf Unternehmen geschaffen. 2022 erfolgte eine Ausweitung auf die gesamte Stadt Frankfurt. In diesem Rahmen beteiligen sich zwei weitere Unternehmen aus dem Nachhaltigen Gewerbegebiet.

Für die übrigen Frankfurter Industrie- und Gewerbegebiete liegt eine solch umfassendes Betreuung mit entsprechender Dokumentation durch ein städtisches Standortmanagement noch nicht vor. Das Gewerbeflächenentwicklungsprogramm (Beschluss der Stadtv.-Vers. vom 04.03.2021, § 7283 (M 151)) sieht vor, dass Standorte für die Etablierung eines Standortmanagements geprüft werden sollen.

Neben den fertiggestellten und im Betrieb befindlichen Rechenzentren befinden sich derzeit 8 Rechenzentren im Baugenehmigungsverfahren, 3 wurden genehmigt bzw. befinden sich im Bau und 7 weitere werden aktuell durch Rechenzentrumsbetreiber geplant: Übersicht der Rechenzentren im Ortsbezirk 11

Gewerbe- und Industriegebiet Seckbach

1Friesstraße 5im Baugenehmigungsverfahren
2Friesstraße 7im Baugenehmigungsverfahren
3Friesstraße 8-12in Planung
4Friesstraße 9im Baugenehmigungsverfahren
5Friesstraße 16-18in Planung
6Friesstraße 23im Baugenehmigungsverfahren
7Friesstraße 24genehmigt und im Bau
8Friesstraße 26fertiggestellt
9Gwinnerstraße 1genehmigt und im Bau
10Gwinnerstraße 7im
Baugenehmigungsverfahren 11Gwinnerstraße 26-32in Planung
12Kruppstraße 105fertiggestellt (ungeordnet und betriebsbezogen)
13Kruppstraße 121-127fertiggestellt
14Mergenthalerstraße 12in Planung

Industriegebiet Fechenheim

1Hugo-Junkers-Straße 5Bauantrag genehmigt
2Hugo-Junkers-Straße 5im Baugenehmigungsverfahren
3Hugo-Junkers-Straße 5im Baugenehmigungsverfahren
4Hugo-Junkers-Straße 5im Baugenehmigungsverfahren
5Hugo-Junkers-Straße 5in Planung
6Hugo-Junkers-Straße 5in Planung
7Hugo-Junkers-Straße 5in Planung

Ab dem Jahr 2023 wird der Magistrat einmal im Jahr einen schriftlichen Zwischenbericht zum Sachstand Gewerbegebiete und Rechenzentren abgeben, der Kennzahlen und Entwicklungen für das gesamte Stadtgebiet darstellt.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 24. Mai 2021OFOF 65/11Regelmäßiger persönlicher Zwischenbericht zu Gewerbegebieten und Rechenzentren in der Ortsbeiratssitzung (Ortsbeirat 11)Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
  2. 13. September 2021OAOA 77Regelmäßiger persönlicher Zwischenbericht zu Gewerbegebieten und Rechenzentren in der Ortsbeiratssitzung (Ortsbeirat 11)Anregung
  3. 4. Februar 2022BB 61Regelmäßiger persönlicher Zwischenbericht zu Gewerbegebieten und Rechenzentren in der Ortsbeiratssitzung (Ortsbeirat 11)Magistratsbericht
  4. 24. März 2023Sie sind hier
    BB 144Regelmäßiger persönlicher Zwischenbericht zu Gewerbegebieten und Rechenzentren in der Ortsbeiratssitzung (Ortsbeirat 11)
    Magistratsbericht
  5. 15. April 2024BB 138Regelmäßiger persönlicher Zwischenbericht zu Gewerbegebieten und Rechenzentren in der Ortsbeiratssitzung (Ortsbeirat 11)Magistratsbericht
  6. 14. April 2025BB 145Regelmäßiger Zwischenbericht zu Gewerbegebieten und RechenzentrenMagistratsbericht
  7. 4. Mai 2026Antwort des Magistrats · nach 258 WochenBB 156Regelmäßiger Zwischenbericht zu Gewerbegebieten und RechenzentrenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf4 Beratungen
OBR 11
Sitzung 20 · 24.04.2023
TO II, TOP 11
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 144 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Ausschusses für Klima- und Umweltschutz
Sitzung 18 · 05.06.2023
TO I, TOP 17
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 144 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinkeVoltFRAKTIONBFF-BIG
Ablehnung:
ÖkoLinX-ELF
Sonstige:
AfD (Kenntnis)Gartenpartei (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE., Volt, FRAKTION und BFF-BIG gegen ÖkoLinX-ELF (= Zurückweisung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD und Gartenpartei (= Kenntnis)

Ausschusses für Wirtschaft, Recht und Frauen
Sitzung 18 · 06.06.2023
TO I, TOP 16
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 144 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinkeAfDVoltBFF-BIG
Ablehnung:
ÖkoLinX-ELF
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE., AfD, Volt und BFF-BIG gegen ÖkoLinX-ELF (= Zurückweisung)

Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
Sitzung 18 · 13.06.2023
TO I, TOP 17
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 144 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinkeAfDVoltFRAKTIONBFF-BIG
Ablehnung:
ÖkoLinX-ELF
Sonstige:
Gartenpartei (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE., AfD, Volt, FRAKTION und BFF-BIG gegen ÖkoLinX-ELF (= Zurückweisung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Kenntnis)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen