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Beschleunigung der Sanierung von Industriestraßen

Vorlagentyp: B
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Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.

Zusammenfassung

Der Magistrat schlägt vor, die Sanierung von Industriestraßen zu beschleunigen, indem die Bearbeitungskapazitäten des zuständigen Amtes erhöht und Personalstellen geschaffen werden. Dies soll sicherstellen, dass die erforderlichen Mittel effizient genutzt werden können, um die geplanten Sanierungsmaßnahmen zeitnah umzusetzen.

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Bericht

Teil I: Das Frankfurter Arbeitsmarktprogramm (FRAP) bildet die strategische Grundlage der Kommunalen Beschäftigungsförderung. Es ergänzt die bundesweiten Leistungen nach SGB II (Bürgergeld/Jobcenter) und SGB III (Arbeitsagentur) und richtet sich vor allem an junge Menschen und Erwachsene, die aufgrund komplexer Problemlagen langfristige Unterstützung benötigen. Ziel ist es, Teilhabechancen zu verbessern, soziale Stabilität in den Stadtteilen zu stärken und zugleich dem Fachkräftebedarf der Wirtschaft zu begegnen. Mit einer Kombination verschiedener Fördermittel - von Kommune, Land, Bund, Jobcenter, EU und weiteren Partner:innen - ermöglicht das FRAP passgenaue Angebote wie Beratung, Sprachförderung, Arbeitstrainings oder Qualifizierung. So baut die Stadt Frankfurt am Main wichtige Brücken für Bürger:innen zur schrittweisen Heranführung an den Arbeitsmarkt und erfüllt damit zugleich ihren gesetzlichen Förderauftrag nach § 13 SGB VIII (Jugendsozialarbeit).

Herausforderungen und Chancen 2023/2024

Das Jahr 2023 markierte einen Neubeginn nach der Corona-Pandemie und brachte tiefgreifende Veränderungen in der Arbeitsmarktpolitik. Mit der Einführung des Bürgergeldes (SGB II) rückten Qualifizierung und Weiterbildung stärker in den Fokus, um langzeitarbeitslose Menschen nachhaltiger in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Die Frankfurter Trägerlandschaft zeigte sich dabei engagiert und offen für neue Ansätze.

Doch schon ab dem zweiten Quartal 2023 kündigte sich an, dass der Bund die finanziellen Mittel für die Förderung von Qualifizierung und Integration von langzeitarbeitslosen Menschen, die Bürgergeld vom Jobcenter beziehen, kürzen wird.

Viele Träger führten ihre Arbeit unter erschwerten Bedingungen fort - mit geringeren Teilnehmendenzahlen, fehlender Planungssicherheit sowie Unsicherheit über die Zukunft. Auch im Jahr 2024 setzten sich diese finanziellen Einschränkungen fort. Trotz wachsender Langzeitarbeitslosigkeit und steigendem Fachkräftebedarf wurden die Bundesmittel für Qualifizierung und Integration gekürzt - mit spürbaren Folgen für Träger und Betroffene. Besonders Menschen in an- und ungelernten Tätigkeiten waren betroffen, da sich die Möglichkeiten, mittels Arbeitsmarktförderungsmaßnahmen den Anschluss an den Arbeitsmarkt zu finden, verringerten.

Hinzu kamen externe Herausforderungen: Das anhaltende Kriegsgeschehen in der Ukraine, der Krieg im Nahen Osten, sowie die Wirtschaftskrise führten zu einer spürbaren Zurückhaltung der Unternehmen bei Neueinstellungen. [1] Zugleich verzeichnete Frankfurt einen weiteren Bevölkerungsanstieg, maßgeblich bedingt durch Zuwanderung. Ende 2024 lebten 770.166 Menschen in Frankfurt - ein Anstieg um rund 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr [2] .

Die Arbeitsmarktdaten verdeutlichen die Folgen: 2024 stieg die Zahl der Arbeitslosen um 2.894 Personen (+11,3 %) im Vergleich zu 2023. Die Arbeitslosenquote lag im Dezember 2024 bei 6,5 % und damit deutlich über dem Vorjahreswert von 5,9 %. Während die Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen, Frauen und Älteren leicht zurückging, nahm sie bei Männern, Menschen ohne deutschen Pass und Langzeitarbeitslosen zu.

Damit zeigt sich eine paradoxe Situation: Einerseits hatten viele Menschen Schwierigkeiten, eine sozialversicherungspflichtige Anstellung zu finden. Andererseits blieben zahlreiche Arbeits- und Ausbildungsplätze unbesetzt. Qualifizierte Fachkräfte hatten trotz der angespannten Lage gute Beschäftigungschancen. Eine besondere Hürde auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen waren häufig fehlende Qualifikationen - insbesondere vor dem Hintergrund der fortschreitenden Technisierung und Digitalisierung. Junge Menschen konnten durch Ausbildung zu dringend benötigten Fachkräften werden, Erwachsene durch Weiterbildung oder Nachqualifizierung beruflich ein- und aufsteigen. [3]

Vor diesem Hintergrund gewinnt die kommunale Arbeitsmarktpolitik immer weiter an Bedeutung. Mit dem Frankfurter Arbeitsmarktprogramm setzt die Stadt seit Jahren ein klares Zeichen für Teilhabe und Chancengerechtigkeit. Im Zentrum stehen individuelle Beratung, integrierte Sprachförderung, berufliche und digitale Grundkompetenzen und praxisnahe Qualifizierung - zentrale Bausteine, um jungen Menschen und Erwachsene mit besonderen Vermittlungshemmnissen nachhaltig in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Brücken in den Arbeitsmarkt entstehen nur durch enge Kooperation mit Unternehmen, passgenaue Qualifizierungsangebote und begleitende Unterstützung.

Schwerpunkte des Frankfurter Arbeitsmarktprogrammes

- Berufsorientierung und Berufsvorbereitung

- Einstieg in Ausbildung und Arbeit durch Qualifizierung

- Querschnittsthemen Frauen, Sprache und Digitale Kompetenzen

Herausforderungen in der Beratung und beruflichen Qualifizierung von Mädchen und Frauen

Frauen sind am Arbeitsmarkt nach wie vor systematisch benachteiligt. Sie besetzen seltener Führungspositionen. Sie arbeiten deutlich häufiger in Teilzeit - meist, weil sie den überwiegenden Teil der Sorge- und Familienaufgaben übernehmen. Sie sind im Niedriglohnsektor überproportional vertreten. Gleichzeitig sind sie im MINT-Bereich und im Handwerk unterrepräsentiert. Frauen mit Migrationsbiografie und Alleinerziehende sind in besonderem Maß von Diskriminierung betroffen.

Der Personalmangel in Kitas führt vermehrt zu reduzierten Betreuungszeiten oder sogar zur vorübergehenden Schließung ganzer Gruppen. Dadurch stehen Eltern, insbesondere Müttern, weniger Betreuungsangebote zur Verfügung. Da Frauen häufig weiterhin den Großteil der unbezahlten Sorge- und Familienarbeit übernehmen, bedeutet dies für sie eine erhebliche Mehrbelastung. Oft sind sie gezwungen, ihre Erwerbstätigkeit einzuschränken oder flexibel anzupassen, um die fehlende Betreuung auszugleichen. Die zusätzliche Care-Arbeit beeinträchtigt ihre beruflichen Chancen, ihre Einkommenssituation, sowie ihre langfristige Karriereentwicklung und trägt dazu bei, geschlechtsspezifische Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt zu verstärken.

Angesichts fortbestehender struktureller Unterschiede, unzureichender Kinderbetreuung und einer schleppenden Arbeitsmarktentwicklung ist es weiterhin notwendig, arbeitsmarktpolitische Strategien konsequent auf geschlechtergerechte Teilhabe und faire existenzsichernde Erwerbschancen auszurichten. Um dies zu erreichen, bedarf es einer gesamtgesellschaftlichen Anstrengung: Alle Akteur:innen am Arbeitsmarkt sind gefordert, ihre Angebote geschlechtersensibel zu planen und gezielt auf Chancengleichheit auszurichten.

Das Frauenreferat initiiert, unterstützt und fördert seit seiner Gründung Angebote und Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsmarktchancen von Frauen. Dabei wird eine breite Zielgruppe abgedeckt: von Wiedereinsteigerinnen aus der Familienphase, (langzeit-)arbeitslose Frauen, Mädchen und junge Frauen mit schwierigen Ausgangsbedingungen für eine Berufsausbildung oder Erwerbstätigkeit, bis hin zu gut ausgebildeten Frauen, die keine ihren Qualifikationen angemessene Beschäftigung erhalten. Unter den verschiedenen Gruppen befinden sich viele Zugewanderte und alleinerziehende Mütter.

Ziel ist es, dass Frauen und Mädchen ihr Potenzial für ihre berufliche Entwicklung entfalten können. Das ist auch ein notwendiger Schritt, um dem wachsenden Fachkräftemangel entgegenzutreten. Ein ganzheitlicher Ansatz, sowie eine verlässliche Kinderbetreuung während der Kursbesuche tragen maßgeblich dazu bei, dass Qualifizierungsmaßnahmen erfolgreich beendet werden. So können der Wiedereinstieg in den Beruf oder auch der Aufstieg gelingen. Für viele Frauen und ihre Familien bedeutet dies die Möglichkeit aus dem Leistungsbezug herauszukommen und die Chance auf ein finanziell unabhängiges Leben zu erhalten.

Schüler:innen und junge Auszubildende

Das Stadtschulamt unterstützt Schüler:innen mit vielfältigen Angeboten zur beruflichen Orientierung, zur Vorbereitung auf Ausbildung sowie durch Maßnahmen der Prävention und Intervention bei drohendem Ausbildungsabbruch. Diese kontinuierlich am Lernort Schule verankerten Programme werden in Kooperation mit Trägern der freien Jugendhilfe und verschiedenen Bildungsträgern umgesetzt.

An den allgemeinbildenden Schulen stehen insbesondere Programme zur Kompetenzerfassung und Kompetenzentwicklung im Mittelpunkt, die den Übergang von der Schule in den Beruf erleichtern. Das Programm "Praxisorientierte Hauptschule" ergänzt diese Angebote durch praxisnahe Lernwerkstätten, in denen Schüler:innen ihre Ausbildungsreife individuell stärken können. Im Rahmen des Frankfurter Ausbildungsprojekts erhalten Jugendliche, die eine betriebliche Ausbildung anstreben, gezielte Unterstützung bei der Berufswahl und im Bewerbungsprozess.

Auch an den beruflichen Schulen sind Programme fester Bestandteil der Förderung: Mit "Berufswegeplanung" und "Sozialpädagogischer Förderung" werden Schüler:innen in ihrer schulischen und persönlichen Entwicklung begleitet. Darüber hinaus trägt das Programm "Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule (QuaBB)" entscheidend dazu bei, gefährdete Ausbildungsverhältnisse zu stabilisieren und Abbrüche zu verhindern.

Herausforderungen für Gründungsinteressierte

Die Kompass gGmbH ist eine zentrale Anlaufstelle für gründungsinteressierte Personen. Sie erkennt unternehmerisches Potenzial und begleitet Gründungen mit dem Fokus auf Innovation und unternehmerische Resilienz.

Frankfurt am Main will eine offene, internationale und gerechte Stadtgesellschaft gestalten. Ziel ist es, allen Menschen gleiche Teilhabechancen zu ermöglichen - unabhängig von Herkunft, Einkommen oder Lebenslage. So soll auch für sozial und wirtschaftlich benachteiligte Bürger:innen eine sichere Zukunftsperspektive geschaffen werden.

Gründungen bieten Menschen die Möglichkeit, die eigene Zukunft selbst zu gestalten - auch nebenberuflich.

Zu einer erfolgreichen Selbständigkeit gehören Kompetenzen wie Resilienz, Entscheidungsfähigkeit und Marktkenntnis um sich erfolgreich auf dem Markt zu positionieren. Trotz Fachkräftemangels sind bestimmte Personenkreise zunehmend von Arbeitslosigkeit betroffen oder bedroht. Gemäß dem KfW-Gründungsmonitor wächst deutschlandweit der Anteil an nebenberuflichen Gründungen.

Das heißt, es bleibt nach wie vor wichtig, Alternativen zur (drohenden) Arbeitslosigkeit, bzw. die Möglichkeit zum Zuverdienst aufzuzeigen. Gerade für Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen ist Selbstständigkeit eine wichtige Alternative. Als Gründer:innen und später als Unternehmer:innen haben sie die Möglichkeit, innovative Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt und tragen zu einer modernen, nachhaltigen, sozialen und lebenswerten Zukunft für alle Frankfurter:innen bei.

Ausblick

Die Stadt Frankfurt entwickelt ihre Ansätze und Programme zur Bekämpfung von Jugend- und Langzeitarbeitslosigkeit konsequent weiter. Ziel ist es, die Erreichbarkeit von Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Erwachsenen zu verbessern. Entscheidend bleibt die enge Zusammenarbeit zwischen Jobcenter, Arbeitsagentur, Bildungseinrichtungen, Unternehmen und sozialen Organisationen.

Digitale Lösungen gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung - als Ergänzung zu klassischen Beratungs- und Qualifizierungsangeboten.

Aktualisierte Berichtsform

Der vorliegende Bericht hat im Vergleich zu den Vorjahren eine neue inhaltliche und formale Ausrichtung erhalten.

Die Arbeit der kommunalen Beschäftigungsförderung ist durch sich stetig verändernde Arbeitsmarkttrends und regionale Herausforderungen geprägt.

Themen wie Digitalisierung, Fachkräftemangel, die Integration von Zuwander:innen in den Arbeitsmarkt und die Förderung der beruflichen Weiterbildung gewinnen zunehmend an Bedeutung.

Die Neuausrichtung des Berichtes trägt diesen Themenfeldern Rechnung und zielt auf eine übersichtlichere Darstellungsweise der vielfältigen Handlungsfelder ab.

Zukünftig erfolgt eine zweijährige Berichterstattung. Dies ermöglicht es, strategische Planungen und die längerfristige Betrachtung von Entwicklungen und Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt darzustellen.

Teil II: Template der einzelnen Dezernate / Ämter incl. individuelle Anhänge

Zusammenstellung der wichtigsten Zahlen

über alle Dezernate hinweg:Was20232024
3Anzahl der geförderten
Projekte194192
4Eingesetzte
kommunale Mittel22.410.300
€21.347.000
€ 5Eingesetzte
Landesmittel (z.B. AQB)5.679.000 €4.675.000 €
6Drittmittel Gemäß Antrag oder tatsächlich eingesetzte Mittel in
SummeArt: ESF,
Stiftungen, Jobcenter, Eigenmittel, Einnahmen z.B. durch Verkauf ca. 7.314.700 € (gemäß Anträge 2023)ca.
9.019.500 € (gemäß Anträge 2024)SUMME aller eingesetzten Mittel (ca.)35.404.000 €35.051.500 €
9Teilnehmende /
erreichte Personen gesamt26.55026.720
10Weibliche Teilnehmende in %62 %62 %
15Zielerreichung der
Maßnahmen in %73 %77 %
16positiver Verbleib /
Perspektive nach Maßnahme in % (z.B. Ausbildung, Arbeit, Sprachkurs, Schule, Qualifizierung)80 %83 %

Zusammenfassung: Mit ca. jährlich 22 Mio. Euro kommunalen Mitteln werden ca. 190 Projekte über 3 Dezernate verteilt umgesetzt. Inklusive Landes- und anderer Drittmittel werden jährlich ca. 35 Mio. Euro in den Bereich investiert.

Erreicht werden jährlich ca. 26.500 Frankfurter:innen, die eine ganzheitliche Unterstützung auf ihrem Weg in Ausbildung und Arbeit erhalten. Der Anteil der Frauen liegt bei über 60%. Die Erfolge liegen bei durchschnittlich 78%.

  1. Jugend- und Sozialamt (Dezernat VIII)

Übersicht

Nr.Was?Stichworte / Angaben
1Spezifische
ZielgruppenJunge Menschen bis 27 Jahren nach §13 SGB VIII
(soziale Benachteiligungen oder individuelle Beeinträchtigungen) Junge Frauen (häufig Alleinerziehende), Menschen mit Fluchtgeschichte 2FörderschwerpunkteBeratung, Externer Schulabschluss,
Ausbildungsvorbereitung, Ausbildung und Teilzeit-Ausbildung, Ausbildungsbegleitung, Allgemeinbildung, Tagesstruktur, sonstige Angebote 3Anzahl der geförderten
ProjekteJahr: 2023 Anzahl: 96Jahr: 2024 Anzahl: 94
4Eingesetzte kommunale
MittelJahr: 2023 10.370.000 €Jahr: 2024 9.350.000 €
5Eingesetzte
Landesmittel (z.B. AQB)Jahr: 2023 3.210.000 €Jahr: 2024 3.090.000 €
6Drittmittel Gemäß Antrag oder tatsächlich eingesetzte Mittel in
Summe (benennen)Art: ESF,
Stiftungen, Jobcenter, Eigenmittel, Einnahmen z.B. durch Verkauf Jahr: 2023 ca. 3.200.000 € (gemäß Anträge 2023)Jahr: 2024 ca. 3.860.000 € (gemäß Anträge 2024)
7Leuchtturmprojekte, Best
Practice
  • Leuchttürme: Inklusives Projekt Cafe Rothschild mit Hörbeeinträchtigten,
  • Beratung auch für junge Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen bei Chance Beruf gjb,
  • Förderung von außerbetrieblicher Ausbildung (AJu- Ausbildung über die Jugendhilfe) in 7 Projekten
  • Sicherung von drei Projekten nach Landesförderung für Frauen*,
  • Neues Projekt alldays bei IB für Frauen* seit 2024 (Tagesstruktur) 8 | Beteiligt an folgenden Netzwerken |
  • OloV (Optimierung lokaler Vermittlungsarbeit)
  • NAAF - Netzwerk Arbeit und Ausbildung in Frankfurt,
  • Netzwerk Arbeitsmarkt der Stabsstelle Unterbringungsmanagement,
  • Fachgruppe Jugend in Arbeit
Nr.Was?Jahr: 2023Jahr: 2024
9Teilnehmende / erreichte Personen gesamt5.2315.505
10Weibliche Teilnehmende in %51%51%
11Teilnehmende mit
Migrationsgeschichte in %81%79%
12Teilnehmende mit
Fluchtgeschichte in %49%50%
13Teilnehmende mit
Behinderung in %Nicht ausgewertetNicht ausgewertet
14Teilnehmende nach Alter
in %Bis 18 Jahre: 35 % 18 b. 27 Jahre: 51 % 28 b. 35 Jahre: 8 % Ab 36 Jahre: 6 % Unter 27 Jahre: 86 %Bis 18 Jahre: 37 % 18 b. 27 Jahre: 48 % 28 b. 35 Jahre: 8 % Ab 36 Jahre: 7 % Unter 27 Jahre: 85 %
15Zielerreichung der
Maßnahmen in %Querschnittsziele: 77 % Ziele Maßnahmen: 81 % Ziele Beratung: 86 % Gesamt: 82 %Querschnittsziele: 75 % Ziele Maßnahmen: 74 % Ziele Beratung: 74 % Gesamt: 74 %
16positiver Verbleib /
Perspektive nach Maßnahme in % (z.B. Ausbildung, Arbeit, Sprachkurs, Schule, Qualifizierung)Maßnahmen: 79 % Beratung: 65 % Gesamt: 77 %Maßnahmen: 77 % Beratung: 78 % Gesamt: 78 %
Nr.Beschreibung
17Es wurden 88 Maßnahmen
im Fördercontrolling ausgewertet. Es gibt Projekte, die aufgrund ihrer Inhalte (Veranstaltungen mit Eltern) nicht teilnehmendenbezogen ausgewertet werden. Der Unterschied zwischen den Punkten 15 und 16 bezieht sich auf die Ziele der Maßnahmen (z.B. Erreichung eines Schulabschlusses, einer Ausbildung) und dem Verbleib nach dem Besuch der Maßnahme (z.B. Einmündung in eine Ausbildung oder eine weitere Qualifizierung). Es handelt sich um eine Querschnittssumme der ausgewerteten Maßnahmen.
Nr.Was?Beschreibung
18Besondere
Herausforderungen im Berichtszeitraum
  • Nachwirkungen von Corona
  • Psychische Auffälligkeiten steigen
  • Verstetigung Landesprogramme
  • Umsetzung der Dynamisierung des Jugendhilfebudgets (E 484/2024) 19 | Geplante Anpassungen oder Schwerpunkte in den Folgejahren |
  • Weiterhin Optimierung der außerbetrieblichen Ausbildungsmaßnahmen
  • Zusammenarbeit mit SGB II und SGB III auch in der Maßnahmenplanung
Nr.Was?
ATrägerliste der
geförderten Projekte inkl. Internetseiten Alle Projekte der Kommunalen Jugendberufshilfe sind auf der Seite https://dschungeldatenbank.gjb-frankfurt.de/ zu finden. Die Träger und Internetseiten im Einzelnen:
  1. ASB Lehrerkooperative gGmbH https://www.asb-bildung.de/berufsvorbereitung-und-ausb ildung
  2. AWO Bildungs- und Beratungsdienste Rhein-Main https://www.awo-hs.org/touchdown
  3. Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e.V (BWHW) https://www.bwhw.de
  4. Evangelischer Verein für Jugendsozialarbeit in Frankfurt am Main e.V. https://www.jugendsozialarbeit-evangelisch.de http://lernbetrieb-frankfurt.de
  5. Faprik - Gemeinnützige Ausbildungs- und Handels GmbH https://faprik.com https://www.faprikschubladen.de https://startorante.com
  6. Gesellschaft für Jugendbeschäftigung e.V. (gjb) https://gjb-frankfurt.de/
  7. GWR gemeinnützige Gesellschaft für Wiederverwendung und Recycling GmbH https://www.gwr-frankfurt.de
  8. Der Internationale Bund (IB) https://www.internationaler-bund.de/standort/204653 facebook/Tic-Toc IB Bildungswerkstatt Frankfurt
  9. Impuls Rhein-Main e.V. https://impuls-rhein-main-ev.de
  10. Jugend braucht Arbeit e.V. Frankfurt https://jugendbrauchtarbeit-ffm.de
  11. Joblinge gAG FrankfurtRheinMain https://www.joblinge.de
  12. Gesellschaft für Kultur und Bildung gGmbH (Kubi) https://kubi.info
  13. Förderverein Roma e.V. https://www.foerdervereinroma.de 14. smart work frankfurt gemeinnützige Gesellschaft für berufsbezogene Qualifizierung und Beschäftigung mbH https://www.smart-work-frankfurt.de
  14. Sportkreis Frankfurt e.V. https://sportkreis-frankfurt.de
  15. Verein zur beruflichen Förderung von Frauen e.V. (VbFF) https://www.vbff-ffm.de
  16. Zentrum für Weiterbildung gGmbH https://www.zfw.de B | Weiterführende Links zum Thema
  • https://frankfurt.de/themen/arbeit-bildung-und-wissenschaft/arbeit/kommun ale-beschaeftigungsfoerderung
  • https://frankfurt.de/Leistungen/Familie-Kinder-und-Jugend-8958408/Beratun gsangebote-8958414/Jugendberufshilfe
  • https://www.jc-frankfurt.de/jugendliche/jugendsozialarbeit
  • https://dschungeldatenbank.gjb-frankfurt.de/
  • www.projektberuf.de
  • https://rp-kassel.hessen.de/soziales/ausbildungs-und-arbeitsmarkfoerderun g/ausbildungs-und-qualifizierungsbudget
  • https://www.esf-hessen.de/esf-hessen/programme-2021-2027/jugendliche
  • https://frankfurt.de/themen/arbeit-bildung-und-wissenschaft/arbeit/teilze itausbildung
  • https://soziales.hessen.de/Arbeit/Arbeitsmarkt/Arbeitsmarktpolitik C | Glossar / Begriffserklärungen / Abkürzungen AQB - Ausbildungs- und Qualifizierungsbudget ESF - Europäischer Sozialfonds etc. - et cetera (und so weiter) JBH - Jugendberufshilfe OloV - Optimierung lokaler Vermittlungsarbeit z.B. - zum Beispiel D | Netzwerkerläuterung OloV: Optimierung lokaler Vermittlungsarbeit: Netzwerk zur Verbesserung der Zusammenarbeit der lokalen Partner am Übergang Schule/Beruf seit 2005, Geschäftsführung durch die gjb (Gesellschaft für Jugendbeschäftigung) https://www.olov-hessen.de/; https://gjb-frankfurt.de/ NAAF - Netzwerk Arbeit und Ausbildung in Frankfurt: Treffen der Partner in Frankfurt, Geschäftsführung durch das Dezernat XI (Bildung) https://frankfurt.de/themen/arbeit-bildung-und-wissens chaft/bildung Netzwerk Arbeitsmarkt: Treffen der Partner, Geschäftsführung durch die Stabsstelle Unterbindungsmanagement (Dezernat VIII) https://gefluechtete-frankfurt.de/ Fachgruppe Jugend in Arbeit: Treffen vieler Träger im Bereich Jugendsozialarbeit, Geschäftsführung durch die gjb (Gesellschaft für Jugendbeschäftigung) https://gjb-frankfurt.de/

2. FRAP Agentur gGmbH (Dezernat VIII)

Übersicht

Nr.Was?Stichworte / Angaben
1Spezifische
ZielgruppenLangzeiterwerbslose und/oder formal
geringqualifizierte Erwachsene, i.d. Regel ab 25 Jahre (rechtskreisübergreifend), u.a.
  • Zugewanderte
  • sog. ‚stille Reserve'
  • Menschen mit multiplen sozialen/ gesundheitlichen Problemlagen 2 | Förderschwerpunkte |
  • Berufliche Beratung und Orientierung
  • Qualifizierung und Sprachförderung
  • Erwerb digitaler Kompetenzen
  • Vorbereitung auf Ausbildung/ Beschäftigung
  • Beschäftigung/Tagesstrukturierung,
  • Bereitstellung räumlicher und digitaler Infrastruktur zum Online-Lernen und für Bewerbungsaktivitäten im Rahmen des LernNetz Frankfurt 3 | Anzahl der geförderten Projekte | Jahr: 2023 Anzahl: 70 | Jahr: 2024 Anzahl: 71 4 | Eingesetzte kommunale Mittel | Jahr: 2023 7.100.000 € | Jahr: 2024 6.710.000 € 5 | Eingesetzte Landesmittel (z.B. AQB) | Jahr: 2023 2.190.000 € | Jahr: 2024 1.500.000 € 6 | Drittmittel Gemäß Antrag oder tatsächlich eingesetzte Mittel in Summe (benennen) | Art: Bund/ESF, Hessen/ESF, Jobcenter/BA, Stiftungen Jahr: 2023 3.620.000 € | Jahr: 2024 4.520.000 € 7 | Leuchtturmprojekte, Best Practice Auswahl guter Beispiele im Jahr 2024 | Perspektive Gesundheitsberufe - Bildungsprofis gGmbH Vorbereitung auf Ausbildung und Beschäftigung in Gesundheitsberufen. Die Teilnehmenden erlernen medizinische Fachsprache (telc B2-Zertifikat) und erhalten umfassende Berufsorientierung mit dem Ziel der Vermittlung in Arbeit oder Ausbildung. Digitales Lernzentrum für Frauen - beramí berufliche Integration e.V. Vermittlung grundlegender Digitalkompetenzen für Frauen mit geringen Vorkenntnissen. Ziel ist die Stärkung digitaler Fähigkeiten zur erfolgreichen Integration in den Arbeitsmarkt. DADA - Aufbruch! - ZAN e.V. Unterstützung afghanischer Frauen, meist primäre Analphabetinnen, durch sprachliche und gesellschaftliche Bildung sowie berufliche Orientierung. Ziel ist der erleichterte Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt. 8 | Beteiligt an folgenden Netzwerken |
  • Ständige Wirtschafts- und Arbeitsmarktkonferenz (SWAK) der Stadt Frankfurt
  • Regelmäßiger Austausch mit Team 51. D63 des Jugend- und Sozialamtes
  • Fachgruppe "Arbeit, Qualifizierung und Beschäftigung" - Paritätischer Landesverband Hessen
  • Fachgruppe "Migration" - Paritätischer Landesverband Hessen
  • Runder Tisch Drogenhilfe Frankfurt
  • regelmäßiger Austausch zwischen den Bildungsträgern (Ü25)
  • mind. jährlicher Austausch mit dem Jobcenter zur Abstimmung der Maßnahmenplanung
  • Arbeitskreis "Bildungsberatung für Zugewanderte"
Nr.Was?Jahr: 2023Jahr: 2024
9Teilnehmende / erreichte
Personen gesamt4.073 Davon 2.807 Neueintritte4.361 Davon 2.831 Neueintritte
10Weibliche Teilnehmende in %59%60%
11Teilnehmende mit Migrationsgeschichte in % (Staatsangehörigkeit und/oder
Geburtsland und/oder Herkunftsland Familie nicht Deutschland)81%85%
12Teilnehmende mit
Fluchtgeschichte in % (individuelle Definition)Wird nicht gesondert
erfasstWird nicht gesondert
erfasst 13Teilnehmende mit
Behinderung in % (individuelle Definition)Wird nicht erfasstWird nicht erfasst
14Teilnehmende nach Alter
in % 1. < 25 Jahre 2. 25-30 Jahre 3. >30-40 Jahre 4. >40-50 Jahre 5. >50-60 Jahre 6. >60 Jahre 7. Keine Angabe1. 7
% 2. 13 % 3. 27 % 4. 25 % 5. 15 % 6. 5 % 7. 8 %1. 7
% 2. 12 % 3. 27 % 4. 27 % 5. 15 % 6. 5 % 7. 7 % 15Zielerreichung der
Maßnahmen in % (individuelle Definition)Anmerkung: Ziele und Zielerreichung werden individuell je
Maßnahme festgelegt und ausgewertet, eine allg. Zielerreichung über alle Maßnahmen ist daher nicht möglich. 16positiver Verbleib /
Perspektive nach Maßnahme in % (bezogen auf reguläre Beendigungen) 1. Arbeit (geringfügig, sv-pflichtig, selbständig) 2. Ausbildung (betrieblich, außerbetrieblich, schulisch) 3. andere Fördermaßnahme 4. gesamt1. 27 % 2. 6
% 3. 40 % 4. 73 %1. 25 % 2. 8
% 3. 35 % 4. 68 %
Nr.Beschreibung
17Zu Nr. 16 - positiver
Verbleib Es handelt sich hier um eine Auswertung kumuliert über alle Maßnahmen. Je nach Art der Maßnahme ist die Zielsetzung individuell sehr unterschiedlich (vgl. Anmerkung zu Nr. 15) und dient (zunächst) der beruflichen Orientierung, der beruflichen Vorbereitung oder der Stabilisierung, z.B.
  • für Beratungsmaßnahmen: Erarbeitung/Erstellung eines individuellen Handlungsplans
  • für die Zielgruppe "Langzeiterwerbslose mit multiplen Einschränkungen": Tagesstrukturierung und Stabilisierung der Teilnehmenden
  • für Maßnahmen mit Fokus auf Digitalkompetenzen: (niedrigschwelliger) Erwerb digitaler Handlungskompetenzen

Herausforderungen und Perspektiven

Nr.Was?Beschreibung
18Besondere
Herausforderungen im BerichtszeitraumDie
arbeitsmarktpolitische Landschaft ist und bleibt von erheblichen Herausforderungen geprägt. Die finanziellen Mittel des Bundes für die Förderung von Qualifizierung und Integration von langzeitarbeitslosen Menschen wurden und werden in absehbarer Zeit weiterhin gekürzt. Dies hat spürbare Folgen für die Trägerlandschaft, aber vor allem für die Menschen, die von der Förderung profitieren. Gleichzeitig steigt die Zahl der langzeitarbeitslosen Menschen in Frankfurt kontinuierlich an und trifft auf einen weiterhin anhaltenden Arbeits- und Fachkräftemangel. Die größten Herausforderungen bleiben die mangelnden (Berufs-)Sprachkenntnisse, die hohe Anzahl an Menschen ohne hier anerkannten beruflichen Abschluss sowie die geringen digitalen Kompetenzen der Zielgruppen. 19Geplante Anpassungen
oder Schwerpunkte in den FolgejahrenEin Schwerpunkt liegt
weiterhin auf integrierter Sprachförderung und gezielten Qualifizierungsangeboten, die den Übergang in den Arbeitsmarkt erleichtern. Außerdem ist eine qualitativ hochwertige, individuelle berufliche Beratung die Grundlage für die Menschen, sich erfolgreich am Arbeitsmarkt zurecht zu finden und zu integrieren. Auch die Förderung von digitalen Kompetenzen, die niedrigschwellig ansetzt, ist ein wesentlicher Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit am Frankfurter Arbeitsmarkt. Mit Blick auf den - trotz steigender Arbeitslosenzahlen - anhaltenden Fachkräftemangel in verschiedenen Branchen bleibt die Gewinnung von Unternehmen für eine Zusammenarbeit mit den gemeinnützigen Bildungsträgern und die gezielte Entwicklung passgenauer Unterstützungsangebote zur beruflichen Integration im Fokus.
Nr.Was?
ATrägerliste der
geförderten Projekte inkl. Internetseiten: Träger Webseite Basis - Beratung, Arbeit, Jugend & Kultur e.V. https://basis-ev.eu/ berami berufliche Bildung e.V. https://www.berami.de/ Bildungsprofis gGmbH https://bildungsprofis.com/ Caritasverband Frankfurt https://www.caritas-frankfurt.de/ich-suche-hilfe/wege- finden/arbeit/arbeit-und-arbeitslosigkeit DRK-Sozialdienste Frankfurt am Main gGmbH Sprach- und Bildungszentrum - Bezirksverband Frankfurt am Main e.V. Evangelischer Regionalverband FFM+OF https://www.diakonie-frankfurt-offenbach.de/ich-suche- hilfe/wohnen-arbeit/modekreativ-werkstatt/ Frankfurter Verein für soziale Heimstätten e.V. Arbeit und Berufliche Integration / Frankfurter Verein FRAP Agentur gGmbH FRAP Agentur Frauen-Softwarehaus e.V https://fswh.de/ Frauen-Softwarehaus/ VbFF GFFB gemeinnützige GmbH https://www.gffb.de/ GWR gGmbH https://gwr-frankfurt.de/ Hilfe im Nordend e.V. https://www.hilfe-im-nordend.de/hin-angebote/ IDH integrative Drogenhilfe e.V. https://www.idh-frankfurt.de/ jump e.V. https://www.jumpp.de/ Kinder im Zentrum Gallus e.V. https://www.kiz-gallus.de/ Kompass Existenzgründungen gGmbH https://www.kompassfrankfurt.de/ Navigare Bildungswerkstatt Träger existiert nicht mehr Projekt Moses Jugend- und Sozialwerk e.V. Projekt Moses - Jugend- und Sozialwerk e.V. smart work Frankfurt gGmbH https://www.smart-work-frankfurt.de/ Stitch by stitch e.V. https://www.stitchbystitch.de/about/ Verein für Arbeits- und Erziehungshilfe e.V. https://www.vae-ev.de/einrichtung/k9/ ZAN e.V. https://zanev.de/dada-aufbruch/ Abá, berami, Caritas, Frauen-Softwarehaus, GFFB/ZfW, smart work, KIZ Gallus, DRK https://lern-netz-frankfurt.de/ TrägerWebseite
Basis - Beratung, Arbeit, Jugend & Kultur e.V.https://basis-ev.eu/
berami berufliche Bildung e.V.https://www.berami.de/
Bildungsprofis gGmbHhttps://bildungsprofis.com/
Caritasverband Frankfurthttps://www.caritas-frankfurt.de/ich-suche-hilfe/wege-
finden/arbeit/arbeit-und-arbeitslosigkeit DRK-Sozialdienste Frankfurt am Main gGmbHSprach- und Bildungszentrum - Bezirksverband
Frankfurt am Main e.V. Evangelischer Regionalverband FFM+OFhttps://www.diakonie-frankfurt-offenbach.de/ich-suche-
hilfe/wohnen-arbeit/modekreativ-werkstatt/ Frankfurter Verein für soziale Heimstätten e.V.Arbeit
und Berufliche Integration / Frankfurter Verein FRAP Agentur gGmbHFRAP
Agentur Frauen-Softwarehaus e.Vhttps://fswh.de/
Frauen-Softwarehaus/ VbFF GFFB gemeinnützige GmbHhttps://www.gffb.de/
GWR gGmbHhttps://gwr-frankfurt.de/
Hilfe im Nordend e.V.https://www.hilfe-im-nordend.de/hin-angebote/
IDH integrative Drogenhilfe e.V.https://www.idh-frankfurt.de/
jump e.V.https://www.jumpp.de/
Kinder im Zentrum Gallus e.V.https://www.kiz-gallus.de/
Kompass Existenzgründungen gGmbHhttps://www.kompassfrankfurt.de/
Navigare BildungswerkstattTräger existiert nicht mehr
Projekt Moses Jugend- und Sozialwerk e.V.Projekt
Moses - Jugend- und Sozialwerk e.V. smart work Frankfurt gGmbHhttps://www.smart-work-frankfurt.de/
Stitch by stitch e.V.https://www.stitchbystitch.de/about/
Verein für Arbeits- und Erziehungshilfe e.V.https://www.vae-ev.de/einrichtung/k9/
ZAN e.V.https://zanev.de/dada-aufbruch/
Abá, berami, Caritas, Frauen-Softwarehaus, GFFB/ZfW, smart work, KIZ Gallus, DRKhttps://lern-netz-frankfurt.de/
BWeiterführende Links zum
Thema:
  • Webseite der FRAP Agentur gGmbH - FRAP Agentur
  • Startseite Lernnetz - LernNetz-Frankfurt
  • Geschäftsberichte der FRAP Agentur gGmbH: Geschäftsbericht 2023 Geschäftsbericht 2024
  • 40 Jahre kommunale Arbeitsmarktförderung in Frankfurt - Frankfurter Arbeitsmarkt Forum - YouTube

3. Frauenreferat (Dezernat X)

Nr.Was?Stichworte / Angaben
1Spezifische
ZielgruppenMädchen und Frauen: Migrantinnen,
Wiedereinsteigerinnen, Gründerinnen, Selbstständige 2Förderschwerpunkte
  • Angebote zur beruflichen Beratung
  • Angebote zum beruflichen Wiedereinstieg
  • Angebote zur beruflichen Qualifizierung
  • Gründung, Selbstständigkeit und Unternehmensnachfolge 3 | Anzahl der geförderten Projekte | Jahr: 2023 Anzahl: 19 | Jahr: 2024 Anzahl: 19 4 | Eingesetzte kommunale Mittel | Jahr: 2023 916.700 € | Jahr: 2024 1.034.000 € | 5 | Eingesetzte Landesmittel (z.B. AQB) | Jahr: 2023 183.000 € | Jahr: 2024 Keine | 6 | Drittmittel Gemäß Antrag oder tatsächlich eingesetzte Mittel in Summe (benennen) | Art: EFRE, Stiftungen | Jahr: 2023 79.600 € | Jahr: 2024 227.000€ | 7 | Leuchtturmprojekte, Best Practice | Die Themen digitale Kompetenzen und die Anwendung von Künstlicher Intelligenz spielten im Berichtszeitraum eine zunehmend bedeutendere Rolle. Im Kontext arbeitsmarktpolitischer Frauenförderung griffen verschiedene Träger diese Entwicklungen auf. Z.B. in Form eines Ideathon zu KI und der Durchführung weiterer innovativer Projekte und Fachveranstaltungen. | 8 | Beteiligt an folgenden Netzwerken (benennen wie OloV etc. Erläuterung im Anhang) |
  • Beirat Jobcenter Frankfurt
  • Netzwerk Ausbildung und Arbeit |
Nr.Was?Jahr: 2023Jahr: 2024
9Teilnehmende / erreichte
Personen gesamt37263934
10Weibliche Teilnehmende
in %100 % berami e.V., Frauensoftwarehaus e.V., VbFF
e.V. 94% jumpp e.V.100 % berami e.V., Frauensoftwarehaus e.V., VbFF
e.V. 82 % jumpp e.V. 11Teilnehmende mit
Migrationsgeschichte in % (individuelle Definition)86 % der
Teilnehmer-innen von berami e.V., Frauen-softwarehaus e.V., VbFF e.V. haben einen Migrations-hintergrund. K.A. von jumpp., da die Daten nicht in allen Projekten erhoben werden.82 % der
Teilnehmer-innen von berami e.V., Frauen-softwarehaus e.V., VbFF e.V. haben einen Migrations-hintergrund. K.A. von jumpp., da die Daten nicht in allen Projekten erhoben werden. 12Teilnehmende mit
Fluchtgeschichte in % (individuelle Definition)s. Erklärung untens. Erklärung unten
13Teilnehmende mit Behinderung in % (individuelle Definition)k.A.k.A.
14Teilnehmende nach Alter
in % (individuelle Definition)s. Erklärung untens. Erklärung unten
15Zielerreichung der Maßnahmen in % (individuelle Definition)s. Erklärung untens. Erklärung unten
16positiver Verbleib /
Perspektive nach Maßnahme in % (z.B. Ausbildung, Arbeit, selbständig, Sprachkurs, Schule, Qualifizierung)s. Erklärung untens. Erklärung unten
Nr.Beschreibung
17Zu Frage 12: Daten zur Fluchtgeschichte
werden nicht separat erhoben. Zu Frage 14: Der Großteil der Frauen ist im Alter zwischen 25-40 Jahren. Bei den Gründerinnen und Selbstständigen liegt das Alter zwischen 25-55 Jahren. Aufgrund von Unterschieden in der Datenerhebung, lässt sich die Frage zur Altersstruktur nicht mit einer gesamten Prozentzahl beziffern. Zu Frage 15: Die beruflichen Beratungsstellen erfahren eine große Nachfrage , die sie nicht immer abdecken können. Bezüglich der Nachfrage entspricht dies einer Zielerreichung von 100%. Des Weiteren zeigt sich die Zielerreichung auch in der individuellen Stärkung der Teilnehmerinnen. Die Frauen erhalten wichtige berufliche Orientierung , entwickeln neue berufliche Perspektiven , erweitern ihre Handlungsspielräume und entwickeln einen konkreten Plan mit nächsten Schritten (z.B. Spracherwerb, Anerkennungsprozess ausländischer Zeugnisse, Weitervermittlung in Ausbildung etc.). Aufgrund der Vielfalt der Projekte, Heterogenität der Zielgruppe und unterschiedlicher Ansätze bei der Datenerhebung, ist eine prozentuale Angabe derzeit nicht möglich. Zu Frage 16: Zum Großteil ergeben sich Anschlussmöglichkeiten an bestehende Qualifizierungs- und Unterstützungsangebote. 100% der Teilnehmerinnen erhalten wichtige Informationen sowie einen besseren Überblick zu ihren Kompetenzen und Perspektiven. Sie werden damit bestärkt, sich schrittweise in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Thema Gründungen: Ca. 65 % der Teilenehmerinnen gründen oder übernehmen ein Unternehmen, finden eine Stelle bzw. beginnen eine Ausbildung, Studium oder Weiterbildung.
Nr.Was?Beschreibung
18Besondere
Herausforderungen im Berichtszeitraum
  • Frauen erfahren weiterhin Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt.
  • Mehrfachbelastungen führen u.a. vermehrt zu Erschöpfung und psychischen Belastungen . Was auch Auswirkungen auf die Kinder hat.
  • Erschwerter Zugang zu Sprachkursen
  • Unzureichende Kinderbetreuung
  • Komplexe und langjährige Anerkennungsverfahren ausländischer Abschlüsse.
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf bleibt herausfordernd.
  • Sorge der Träger um weitere Budgetkürzungen 19 | Geplante Anpassungen oder Schwerpunkte in den Folgejahren | Auch in den Folgejahren wird der Fokus der Frauenbildungsträger voraussichtlich auf der Förderung digitaler Kompetenzen und der Anwendung von KI liegen.
Nr.Was?
ATrägerliste der
geförderten Projekte inkl. Internetseiten: beramí - beramí Homejumpp.de Frauen-Softwarehaus e.V. - IT-Qualifizierung für
Frauen VbFF - Verein zur beruflichen Förderung von Frauen e.V. BWeiterführende Links zum
Thema: Angebote berami e.V. Offene Beratung für Arbeit, Bildung und Beruf - beramí Brücke zum Beruf - beramí Einsteigen, Umsteigen, Aufsteigen - beramí ComIn Women 4.0 - beramí Angebote Frauensoftwarehaus e.V.: Beratung für Wiedereinsteigerinnen - Frauen-Softwarehaus e.V. Internetkurs für Migrantinnen - Frauen-Softwarehaus e.V. Anlaufstelle für Frauen zur digitalen Sicherheit - Frauen-Softwarehaus e.V. Angebote jumpp - Frauenbetriebe e.V.: Unternehmerinnenforum RheinMainjumpp.de NeW4Job+
jumpp.de Frauen & Wirtschaftjumpp.de Generation N - Anlaufstelle Unternehmensnachfolge
in Hessenjumpp.de KI-Ideathon: Zukunft clever gestalten
jumpp.de Digital-FEM-Lab Hessenjumpp.de Angebote VbFF - Verein zur beruflichen Förderung
von Frauen e.V.: Berufliche Beratung für Frauen* - Neue Wege - Neue Pläne - VbFF - Verein zur beruflichen Förderung von Frauen e.V.

4. Stadtschulamt (Dezernat XI)

Nr.Was?Stichworte / Angaben
1Spezifische
ZielgruppenSchüler:innen der Sekundarstufe 1 in den Klassen 8,
9 und 10; Schüler:innen der Beruflichen Schulen in den Vollzeitschulformen (BzB, FOS Form B, BFS, BÜA, BG); Schüler:innen der ESF Maßnahme QuABB 2FörderschwerpunkteKompetenzerweiterung, Berufliche Orientierung,
Förderung der Ausbildungsreife, Erhöhung der Ausbildungsbereitschaft und Ausbildungserfolge, Stabilisierung der psychischen und physischen Gesundheit, Persönlichkeitsstabilisierung, Unterstützung bei der Berufswahl und Suche nach einem Ausbildungsplatz, Unterstützung von Auszubildenden und Betrieben bei Schwierigkeiten in der dualen Ausbildung 3Anzahl der geförderten
ProjekteJahr: 2023 Anzahl: 7Jahr: 2024 Anzahl: 6
4Eingesetzte kommunale
MittelJahr: 2023 3.942.000 €Jahr: 2024 4.103.000 €
5Eingesetzte
Landesmittel (z.B. AQB)Jahr: 2023 96.000 €Jahr: 2024 85.000 €
6Drittmittel Gemäß Antrag oder tatsächlich eingesetzte Mittel in
Summe (benennen)Art: ESF
Jahr: 2023 191.000 € gem. Antrag des TrägersJahr: 2024 171.000 € gem. Antrag des Trägers
7Leuchtturmprojekte, Best
PracticeDie vom Stadtschulamt geförderten Maßnahmen sind
verstetigte Angebote am Ort Schule. Hervorzuheben ist hier insbesondere das mit dem Land Hessen kofinanzierte Frankfurter Ausbildungsprojekt - hier werden Schülerinnen und Schüler, die eine betriebliche Ausbildung anstreben, bei der Berufswahl und bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz unterstützt. Zum anderen das kofinanzierte Programm "Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule" -QuaBB, das darüber hinaus dazu beiträgt, Ausbildungsabbrüche zu vermeiden.
8Beteiligt an folgenden
NetzwerkenOloV (Optimierung
lokaler Vermittlungsarbeit) Steuerungsgruppe Frankfurt(, FAP Beirat, Fachgruppe Jugend und Arbeit, Netzwerk Ausbildung und Arbeit (NAAF)
Nr.Was?Jahr: 2023Jahr: 2024
9Teilnehmende / erreichte
Personen gesamt13.03712.481
10Weibliche Teilnehmende
in %44,95% (von 5.017 Schülerinnen aus vier Maßnahmen in denen
das Geschlecht erfasst worden ist.)44,39% (von 3.834 Schülerinnen aus vier Maßnahmen, in
denen das Geschlecht erfasst worden ist.) 11Teilnehmende mit
Migrationsgeschichte in % (individuelle Definition)Nicht erfasstNicht erfasst
12Teilnehmende mit
Fluchtgeschichte in % (individuelle Definition)Nicht erfasstNicht erfasst
13Teilnehmende mit
Behinderung in % (individuelle Definition)Nicht erfasstNicht erfasst
14Teilnehmende nach Alter
in % (individuelle Definition)Nicht erfasstNicht erfasst
15Zielerreichung der
Maßnahmen in % (individuelle Definition)16,14% (von 1103 Schüler*innen aus dem
Projekt "Frankfurter Ausbildungsprojekt" haben 178 Schüler*innen einen Ausbildungsvertrag unterzeichnet)16,38% (von 2051 Schüler*innen aus dem Projekt
"Frankfurter Ausbildungsprojekt" haben 336 Schüler*innen einen Ausbildungsvertrag unterzeichnet.)
16positiver Verbleib /
Perspektive nach Maßnahme in % (z.B. Ausbildung, Arbeit, selbständig, Sprachkurs, Schule, Qualifizierung)91,1% (von 1103 haben 1005 Schüler*innen
aus dem Projekt "Frankfurter Ausbildungsprojekt" haben die Perspektive "Anerkannter Berufsschluss", "Berufliche Praxis", "Allgemeinbildende Schulen", "Berufliche Schulen")88,8% (von 2051 haben 1823 Schüler*innen aus dem Projekt
"Frankfurter Ausbildungsprojekt" haben die Perspektive "Anerkannter Berufsschluss", "Berufliche Praxis", "Allgemeinbildende Schulen", "Berufliche Schulen")
Nr.Beschreibung
17Die Angaben zu den
Nummern 15 und 16 bilden nur ein Projekt ab. In den anderen Maßnahmen sind die Zielgruppen komplette Bildungsgänge, Schülergruppen/ Jahrgänge bzw. Klassen und die zu erreichende Ziele sehr individuell und lassen sich dadurch nicht in Zahlen abbilden. (vgl. Nr. 2, wie z.B. Kompetenzerweiterung, berufliche Orientierung, Erhöhung der Ausbildungsbereitschaft)
Nr.Was?Beschreibung
18Besondere
Herausforderungen im Berichtszeitraumkeine
19Geplante Anpassungen
oder Schwerpunkte in den FolgejahrenEine Maßnahme
(Frankfurter Ausbildungsprojekt) wurde auf die vier Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen ausgeweitet, hier sind Anpassungen der Programmumsetzung zu erwarten.
Nr.Was?
ATrägerliste der
geförderten Projekte inkl. Internetseiten:
  • Gesellschaft für Jugendbeschäftigung e.V. - Frankfurter Ausbildungsprojekt - gjb-frankfurt.de - Berufswegeplanung beruflichen Schulen - gjb-frankfurt.de - Sozialpädagogische Förderung beruflichen Schulen - gjb-frankfurt.de - QuABB Qualifizierte Ausbildungsbegleitung Betrieb und Berufsschule - gjb-frankfurt.de
  • Evangelischer Verein für Jugendsozialarbeit e.V. - Evangelischer Verein für Jugendsozialarbeit | Berufliche Schulen
  • IB Südwest gGmbH - IB Standort | IB Südwest gGmbH - Region Frankfurt am Main/Main-Taunus-Kreis
  • VbFF - Verein zur Förderung von Frauen e.V. - Berufsschulsozialarbeit - VbFF - Verein zur beruflichen Förderung von Frauen e.V.
  • Caritasverband Frankfurt e.V. (Kinder, Jugendliche und Familien)
  • KUBI Gesellschaft für Kultur und Bildung gGmbH (Kubi Gesellschaft für Kultur und Bildung gGmbH)
  • Internationales Familienzentrum gGmbH (https://ifz-frankfurt.de/)
  • Zentrum für Weiterbildung gGmbH (https://www.zfw.de/) B | Weiterführende Links zum Thema: - https://frankfurt.de/themen/arbeit-bildung-und-wissenschaft/bildung/schul en-in-frankfurt-am-main/jugendhilfe-und-sozialpaedagogische-foerderung/beruflich e-orientierung - https://frankfurt.de/themen/arbeit-bildung-und-wissenschaft/bildung/schul en-in-frankfurt-am-main/jugendhilfe-und-sozialpaedagogische-foerderung/sozialpae dagogische-foerderung-in-beruflichen-schulen D | Netzwerkerläuterung: Netzwerk Ausbildung und Arbeit (NAAF): strategisches Austauschgremium mit den regional relevanten Ausbildungsmarkt-Akteuren (FF Dezernat für Bildung, Immobilien und Neues Bauen). Forum zur Weiterentwicklung und Bearbeitung inhaltlicher und organisatorischer Fragen zur Ausbildung und Integration in den ersten Arbeitsmarkt, orientiert an den Qualitätsstandards zur Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit (OloV). Im Rahmen der Initiative Zukunftsträger wird das Netzwerk zu einer Plattform für gemeinsames Entwickeln, Entscheiden und Umsetzen ausgebaut. OloV Steuerungsgruppe Frankfurt: Umsetzung der regionalen Strategie zur Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit im Übergang Schule - Beruf mit den regional relevanten Akteuren (FF regionale OloV-Koordination) Fachgruppe Jugend und Arbeit: Austauschforum mit regional relevanten Akteuren auf operativer Ebene am Übergang Schule - Beruf (FF Arbeitsgruppe) FAP Beirat: Sitzung des Beirates des Frankfurter Ausbildungsprojekts am Übergang Schule - Ausbildung mit den regional relevanten Ausbildungsmarkt-Akteuren (FF Gesellschaft für Jugendbeschäftigung e.V.)

5. Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH (Dezernat

IV)

Übersicht

Nr.Was?Stichworte / Angaben
1Spezifische
Zielgruppen
  • Gründungsinteressierte und junge Unternehmen
  • Geflüchtete Personen als potenzielle Gründer:innen
  • International Startups, Gründer:innen mit Migrationsgeschichte
  • Gründer:innen aus der Arbeitslosigkeit oder von Arbeitslosigkeit Bedrohte
  • Soloentrepreneure 2 | Förderschwerpunkte |
  • Potentialanalyse
  • Arbeitsmarktintegration Geschäftsideenentwicklung
  • Gründungsunterstützung
  • Social Businesses Impact Creation
  • Krisenintervention & mehr Sichtbarkeit für lokale Soloentrepreneure | 3 | Anzahl der geförderten Projekte Davon FRAP-Projekte: | Jahr: 2023 Anzahl: 5 Anzahl: 3 | Jahr: 2024 Anzahl: 5 Anzahl: 3 | 4 | Eingesetzte kommunale Mittel Gesamt: FRAP-Projekte: | Jahr: 2023 387.880 € 306.300 € | Jahr: 2024 360.000 € 285.000 € | 5 | Eingesetzte Landesmittel (z.B. AQB) | Jahr: 2023 ./. € | Jahr: 2024 ./. | 6 | Drittmittel für kommunale Projekte (Art benennen z.B. ESF etc.) Drittelmittel für kommunale Projekte Kommunale tatsächlich eingesetzte Mittel in Summe (benennen) Eigenmittel der Kompass gGmbH für DAWI-Projekte | Art: JPM Foundation | Jahr: 2023 166.450 € 387.880 € 57.610 € | Jahr: 2024 190.000 € 360.000 € 51.470 € | 7 | Leuchtturmprojekte, Best Practice |
  • #Gemeinsamdeins
  • Gründerwerkstatt für Geflüchtete
  • Kompass Mix
  • ISU - International Start ups | 8 | Beteiligt an folgenden Netzwerken (benennen wie OloV etc. Erläuterung im Anhang) | Perspektive Neustart e.V. Sie gründet e.V. Newcomers Network | 9 | Die Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH bewirtschaftet als Pächterin und Vermieterin das Frankfurter Gründerzentrum für Gründerinnen und Gründer | Im Jahr 2024 betrugen die Ausgaben hierfür 432.726,47 € (2023: 425.443,89 €). Es werden 39 Büroräume und 10 Workstations (Schreibtischarbeitsplätze) zu günstigen Konditionen an Gründer und junge Unternehmen vermietet. Dem standen Miet- und Nebenkosteneinnahmen von 167.510,38 € gegenüber (2023: 109.831,25). Die verbleibenden 265.216,09 € sind (1.) nicht an die Mieter weitergegebene sonstige Gebäudekosten wie bspw. Reparatur, Instandhaltung (2.) der Mietwert der Räume, welche die Wirtschaftsförderung der Kompass gGmbH für Ihre Beratungs-, Schulungs- und Projektarbeit zur Verfügung gestellt werden in Höhe von 172.470,36 €. |

Auswertungen

Nr.Was?Jahr: _2023______Jahr: 2024_______
10Teilnehmende neu im
Berichtsjahr und in den Projekten gesamt - Davon FRAP Projekte TeilnehmendeNeu: 602 Gesamt: 1.223 Instagram #gemeinsamdeins Lernaccount: 2.450 745Neu: 785 Gesamt: 1.170 Instagram #gemeinsamdeins Lernaccount:
2.900 733 11Weibliche Teilnehmende in %61%62%
12Teilnehmende mit
Migrationsgeschichte in % (individuelle Definition)83%76%
13Teilnehmende mit Fluchtgeschichte in % (individuelle Definition)Gründerwerkstatt:
100%Gründerwerkstatt:
100% 14Teilnehmende mit
Behinderung in % (individuelle Definition)2%4%
15Teilnehmende nach
Alter in % (individuelle Definition)20-30 Jahre:
10% 30-40 Jahre: 38% 40-50 Jahre: 30% 50-60 Jahre: 16% 60-70 Jahre: 6% 70-80 Jahre: 1% 80-90 Jahre: 0%20-30 Jahre:
11% 30-40 Jahre: 39% 40-50 Jahre: 31% 50-60 Jahre: 14% 60-70 Jahre: 3% 70-80 Jahre: 0% 80-90 Jahre: 0% 16Zielerreichung der
Maßnahmen in % (individuelle Definition)82%, 18% vorzeitig beendet92%, 8% vorzeitig beendet
17positiver Verbleib / Perspektive nach Maßnahme
in % (z.B. Ausbildung, Arbeit, selbständig, Sprachkurs, Schule, Qualifizierung)82% Verbleib oder
Perspektive, 29% der Teilnehmenden Gründen erfolgreich92% Verbleib oder Perspektive, 35% der
Teilnehmenden Gründen erfolgreich

Erläuterungen zu den Auswertungen

Nr.Beschreibung
18Alle kommunalen
Arbeitsmarkts Projekte sind in dieser Tabelle als gesamt erfasst, bei der Teilnehmendenzahl aller der FRAP-Projekte sind diese extra aufgeschlüsselt.

Herausforderungen und Perspektiven

Nr.Was?Beschreibung
19Besondere
Herausforderungen im BerichtszeitraumArbeitsmarktpolitische Relevanz von Kompass
gGmbH in Frankfurt Kompass gGmbH ist die zentrale Anlaufstelle für gründungsinteressierte Menschen in Frankfurt. Als lokaler Inkubator aktiviert Kompass ungenutztes unternehmerisches Potenzial, vermittelt Know-how und begleitet Gründer:innen auf dem Weg in eine nachhaltige Selbständigkeit. Damit leistet Kompass einen nachweisbaren Beitrag zum Frankfurter Arbeitsmarkt:
  • Selbständigkeit als Alternative zu Arbeitslosigkeit oder prekären Beschäftigungen
  • Prävention von Langzeitarbeitslosigkeit durch Kompetenzaufbau und Begleitung
  • Integration internationaler Potenziale, v. a. Migrant:innen und Geflüchtete
  • Fachkräftesicherung & Innovationskraft durch neue Geschäftsmodelle
  • Stärkung gesellschaftlicher Teilhabe und Förderung einer offenen, internationalen Stadtgesellschaft Relevante Projekte & ihr Impact 1. Kompass Mix
  • Niedrigschwellige Module für berufliche Orientierung und Teilhabe
  • Aufbau unternehmerischer Kompetenzen bei Menschen mit prekären Erwerbschancen
  • Wirkung: Teilnehmende entwickeln Geschäftsmodelle, sichern Einkommen und gewinnen nachhaltige Perspektiven 2. Gründerwerkstatt für Geflüchtete
  • Spezielles Programm für Geflüchtete mit Gründungserfahrung oder Potenzial
  • Angebote: Kompetenzprofile, Businessplan-Workshops, Coaching & Vernetzung Wirkung: Geflüchtete knüpfen an frühere berufliche Erfahrungen an, überwinden Marktzugangshürden und bringen internationale Erfahrung, Ideenvielfalt und Innovationskraft in den Frankfurter Arbeitsmarkt ein. Besonderer Impact
  • Gründer:innen mit Migrationsgeschichte schaffen Arbeitsplätze für Menschen mit ähnlichen Hürden - z. B. für Personen, die die deutsche Sprache nicht perfekt beherrschen
  • Aus eigener Erfahrung heraus werden inklusive Beschäftigungsmodelle entwickelt, die andere benachteiligte Gruppen direkt mitnehmen
  • Damit wird doppelte Wirkung erzielt: o Integration hochqualifizierter Geflüchteter & Migrant:innen als Unternehmer:innen o Beschäftigungschancen für weitere Menschen mit Sprach- und Zugangshürden 3. #gemeinsamdeins Ausgangslage
  • Selbständige sichern Einkommen, Beschäftigung und Fachkräfte
  • Gleichzeitig: oft krisenanfällig und prekär → arbeitsmarktpolitische Unterstützung notwendig Ziele:
  • Stärkung von Selbständigen als Arbeitsmarktakteure
  • Nachhaltige Sicherung von Einkommen & Jobs
  • Förderung benachteiligter Gruppen (Migrant:innen, Geflüchtete, Frauen, Ältere)
  • Nutzung von Digitalisierung & Innovation Wirkung testiert: (Externe Evaluation des Projektes zeigte):
  • +50 % Umsatz- & Kundenzuwachs
  • +40 % Beschäftigung
  • +45 % neue Kundenkreise
  • 67 % neue Hoffnung & Perspektive
  • 51 % besseres Wohlbefinden
  • 49 % Neuausrichtung Geschäftsplan
  • 48 % Sicherung Geschäftsbetrieb Kurz: #gemeinsamdeins stabilisiert den Arbeitsmarkt, indem es Selbständige stärkt, Jobs sichert und benachteiligte Gruppen integriert. Fazit: Kompass gGmbH ist für Frankfurt arbeitsmarktpolitisch unverzichtbar. Mit Projekten wie Kompass Mix, der Gründerwerkstatt für Geflüchtete und #gemeinsamdeins werden benachteiligte Gruppen gestärkt, Selbständige als Arbeitsmarktakteure sichtbar gemacht und neue Beschäftigungsperspektiven geschaffen. 20 | Geplante Anpassungen oder Schwerpunkte in den Folgejahren | Ziel : Strategische Weiterentwicklung und arbeitsmarktpolitisch relevante, inklusive & zukunftsfähige Beratungsinfrastruktur für Frankfurt sichern Herausforderung : Viele Hochqualifizierte mit Migrationsgeschichte oder Fluchterfahrung sind unterbeschäftigt oder können ihr Potenzial am Arbeitsmarkt nicht einbringen Chance : Gründung und Selbständigkeit als Brücke zur Arbeitsmarktintegration, Fachkräftesicherung und Innovationskraft Umzusetzende Schritte : Digitale Infrastruktur:
  • Einführung der Hivebrite-Plattform: ortsunabhängige Beratung, Community-Building, Wissenstransfer, Finanzierung & Innovationsförderung
  • Cloud-Lösung für flexible Zusammenarbeit und effiziente Ressourcennutzung Niedrigschwellige Zugänge : Einrichtung Kompass @ AMKA (Amt für multikulturelle Angelegenheiten) als feste Anlaufstelle für Gründer:innen mit Migrationserfahrung
  • Schaffung von Co-Working-Plätzen für Vorbereitung und Entwicklung unternehmerischer Vorhaben
  • Direkte Zielgruppenansprache und Bearbeitung der stark gestiegenen Nachfrage Arbeitsmarktintegration durch Netzwerke : Matchmaking: Gründer:innen mit Unternehmen, Investoren und anderen Migrant:innen vernetzen, Anbindung an lokale, nationale & internationale Netzwerke → erleichtert Marktzugang und Beschäftigungsintegration, um unternehmerische Resilienz zu stärken - besonders wichtig in Krisenzeiten Arbeitsmarktpolitische Relevanz :
  • Selbständigkeit als Alternative zu Arbeitslosigkeit und prekären Beschäftigungen
  • Aktivierung ungenutzter Potenziale hochqualifizierter Migrant:innen und Geflüchteter
  • Beitrag zur Fachkräftesicherung durch innovative Geschäftsmodelle und Beschäftigungseffekte
  • Stärkung des Wirtschaftsstandorts Frankfurt durch internationale Vielfalt, Innovation und unternehmerische Teilhabe Kompass schafft eine inklusive Beratungsinfrastruktur, die hochqualifizierte Geflüchtete und Menschen mit Migrationsgeschichte als Innovations- und Fachkräftepotenzial in den Frankfurter Arbeitsmarkt integriert.

Anhang

Nr.Was?
ATrägerliste der
geförderten Projekte inkl. Internetseiten: www.kompassfrankfurt.de Home#gemeinsamdeins
BWeiterführende Links
zum Thema:
  • www.instagram.com/gemeinsamdeins/
  • Perspektive neuStart e.V.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis

Der Weg dieser Vorlage

Am 14. November 2025 veröffentlichte der Magistrat diesen Bericht. Sie geht auf NR 471 zurück — STVV-Antrag von SPD, beschlossen am 28. November 2012. In 4 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf4 Beratungen
Ausschusses für Wirtschaft, Recht und Frauen
Sitzung 41 · 13.01.2026
TO I, TOP 10
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 414 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPBFF-BIGAfDVoltFRAKTION
Sonstige:
Linke (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)ÖkoLinX-ELF (Kenntnis)Stadtv. Bäppler-Wolf (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, BFF-BIG, AfD, Volt und FRAKTION; Linke (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF und Stadtv. Bäppler-Wolf (= Kenntnis)

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 41 · 15.01.2026
TO I, TOP 15
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 414 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPBFF-BIGAfDVoltFRAKTION
Sonstige:
ÖkoLinX-ELF (Kenntnis)Stadtv. Bäppler-Wolf (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Linke, FDP, BFF-BIG, AfD, Volt und FRAKTION Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF und Stadtv. Bäppler-Wolf (= Kenntnis)

Ausschusses für Bildung und Schulbau
Sitzung 41 · 19.01.2026
TO I, TOP 21
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 414 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPAfDVolt
Sonstige:
BFF-BIG (Kenntnis)ÖkoLinX-ELF (Kenntnis)FRAKTION (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Linke, FDP, AfD und Volt Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Kenntnis)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 44 · 27.01.2026
TO I, TOP 10
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 414 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPBFF-BIGAfDVoltFRAKTION
Sonstige:
ÖkoLinX-ELF (Kenntnis)Gartenpartei (Kenntnis)Stadtv. Yilmaz (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Linke, FDP, BFF-BIG, AfD, Volt und FRAKTION Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF, Gartenpartei und Stadtv. Yilmaz (= Kenntnis)

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