Beschleunigung der Sanierung von Industriestraßen
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Zusammenfassung
Der Magistrat schlägt vor, die Sanierung von Industriestraßen zu beschleunigen, indem die Bearbeitungskapazitäten des zuständigen Amtes erhöht und Personalstellen geschaffen werden. Dies soll sicherstellen, dass die erforderlichen Mittel effizient genutzt werden können, um die geplanten Sanierungsmaßnahmen zeitnah umzusetzen.
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Carl-Benz-Straße — 5 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 10.08.2026.
- Mehr Sicherheit auf der Nordrampe der Carl-Ulrich-Brücke, schnelle Umsetzung des Fuß- und Radwegs „Fechenheimer Fackeln“10.08.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Mehr Sicherheit auf der Nordrampe der Carl-Ulrich-Brücke, schnelle Umsetzung des Fuß- und Radwegs entlang der Fechenheimer Fackeln12.01.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Beschleunigung der Sanierung von Industriestraßen05.12.2025 · B (Bericht des Magistrats)
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Teil I: Das Frankfurter Arbeitsmarktprogramm (FRAP) bildet die strategische Grundlage der Kommunalen Beschäftigungsförderung. Es ergänzt die bundesweiten Leistungen nach SGB II (Bürgergeld/Jobcenter) und SGB III (Arbeitsagentur) und richtet sich vor allem an junge Menschen und Erwachsene, die aufgrund komplexer Problemlagen langfristige Unterstützung benötigen. Ziel ist es, Teilhabechancen zu verbessern, soziale Stabilität in den Stadtteilen zu stärken und zugleich dem Fachkräftebedarf der Wirtschaft zu begegnen. Mit einer Kombination verschiedener Fördermittel - von Kommune, Land, Bund, Jobcenter, EU und weiteren Partner:innen - ermöglicht das FRAP passgenaue Angebote wie Beratung, Sprachförderung, Arbeitstrainings oder Qualifizierung. So baut die Stadt Frankfurt am Main wichtige Brücken für Bürger:innen zur schrittweisen Heranführung an den Arbeitsmarkt und erfüllt damit zugleich ihren gesetzlichen Förderauftrag nach § 13 SGB VIII (Jugendsozialarbeit).
Herausforderungen und Chancen 2023/2024
Das Jahr 2023 markierte einen Neubeginn nach der Corona-Pandemie und brachte tiefgreifende Veränderungen in der Arbeitsmarktpolitik. Mit der Einführung des Bürgergeldes (SGB II) rückten Qualifizierung und Weiterbildung stärker in den Fokus, um langzeitarbeitslose Menschen nachhaltiger in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Die Frankfurter Trägerlandschaft zeigte sich dabei engagiert und offen für neue Ansätze.
Doch schon ab dem zweiten Quartal 2023 kündigte sich an, dass der Bund die finanziellen Mittel für die Förderung von Qualifizierung und Integration von langzeitarbeitslosen Menschen, die Bürgergeld vom Jobcenter beziehen, kürzen wird.
Viele Träger führten ihre Arbeit unter erschwerten Bedingungen fort - mit geringeren Teilnehmendenzahlen, fehlender Planungssicherheit sowie Unsicherheit über die Zukunft. Auch im Jahr 2024 setzten sich diese finanziellen Einschränkungen fort. Trotz wachsender Langzeitarbeitslosigkeit und steigendem Fachkräftebedarf wurden die Bundesmittel für Qualifizierung und Integration gekürzt - mit spürbaren Folgen für Träger und Betroffene. Besonders Menschen in an- und ungelernten Tätigkeiten waren betroffen, da sich die Möglichkeiten, mittels Arbeitsmarktförderungsmaßnahmen den Anschluss an den Arbeitsmarkt zu finden, verringerten.
Hinzu kamen externe Herausforderungen: Das anhaltende Kriegsgeschehen in der Ukraine, der Krieg im Nahen Osten, sowie die Wirtschaftskrise führten zu einer spürbaren Zurückhaltung der Unternehmen bei Neueinstellungen. [1] Zugleich verzeichnete Frankfurt einen weiteren Bevölkerungsanstieg, maßgeblich bedingt durch Zuwanderung. Ende 2024 lebten 770.166 Menschen in Frankfurt - ein Anstieg um rund 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr [2] .
Die Arbeitsmarktdaten verdeutlichen die Folgen: 2024 stieg die Zahl der Arbeitslosen um 2.894 Personen (+11,3 %) im Vergleich zu 2023. Die Arbeitslosenquote lag im Dezember 2024 bei 6,5 % und damit deutlich über dem Vorjahreswert von 5,9 %. Während die Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen, Frauen und Älteren leicht zurückging, nahm sie bei Männern, Menschen ohne deutschen Pass und Langzeitarbeitslosen zu.
Damit zeigt sich eine paradoxe Situation: Einerseits hatten viele Menschen Schwierigkeiten, eine sozialversicherungspflichtige Anstellung zu finden. Andererseits blieben zahlreiche Arbeits- und Ausbildungsplätze unbesetzt. Qualifizierte Fachkräfte hatten trotz der angespannten Lage gute Beschäftigungschancen. Eine besondere Hürde auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen waren häufig fehlende Qualifikationen - insbesondere vor dem Hintergrund der fortschreitenden Technisierung und Digitalisierung. Junge Menschen konnten durch Ausbildung zu dringend benötigten Fachkräften werden, Erwachsene durch Weiterbildung oder Nachqualifizierung beruflich ein- und aufsteigen. [3]
Vor diesem Hintergrund gewinnt die kommunale Arbeitsmarktpolitik immer weiter an Bedeutung. Mit dem Frankfurter Arbeitsmarktprogramm setzt die Stadt seit Jahren ein klares Zeichen für Teilhabe und Chancengerechtigkeit. Im Zentrum stehen individuelle Beratung, integrierte Sprachförderung, berufliche und digitale Grundkompetenzen und praxisnahe Qualifizierung - zentrale Bausteine, um jungen Menschen und Erwachsene mit besonderen Vermittlungshemmnissen nachhaltig in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Brücken in den Arbeitsmarkt entstehen nur durch enge Kooperation mit Unternehmen, passgenaue Qualifizierungsangebote und begleitende Unterstützung.
Schwerpunkte des Frankfurter Arbeitsmarktprogrammes
- Berufsorientierung und Berufsvorbereitung
- Einstieg in Ausbildung und Arbeit durch Qualifizierung
- Querschnittsthemen Frauen, Sprache und Digitale Kompetenzen
Herausforderungen in der Beratung und beruflichen Qualifizierung von Mädchen und Frauen
Frauen sind am Arbeitsmarkt nach wie vor systematisch benachteiligt. Sie besetzen seltener Führungspositionen. Sie arbeiten deutlich häufiger in Teilzeit - meist, weil sie den überwiegenden Teil der Sorge- und Familienaufgaben übernehmen. Sie sind im Niedriglohnsektor überproportional vertreten. Gleichzeitig sind sie im MINT-Bereich und im Handwerk unterrepräsentiert. Frauen mit Migrationsbiografie und Alleinerziehende sind in besonderem Maß von Diskriminierung betroffen.
Der Personalmangel in Kitas führt vermehrt zu reduzierten Betreuungszeiten oder sogar zur vorübergehenden Schließung ganzer Gruppen. Dadurch stehen Eltern, insbesondere Müttern, weniger Betreuungsangebote zur Verfügung. Da Frauen häufig weiterhin den Großteil der unbezahlten Sorge- und Familienarbeit übernehmen, bedeutet dies für sie eine erhebliche Mehrbelastung. Oft sind sie gezwungen, ihre Erwerbstätigkeit einzuschränken oder flexibel anzupassen, um die fehlende Betreuung auszugleichen. Die zusätzliche Care-Arbeit beeinträchtigt ihre beruflichen Chancen, ihre Einkommenssituation, sowie ihre langfristige Karriereentwicklung und trägt dazu bei, geschlechtsspezifische Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt zu verstärken.
Angesichts fortbestehender struktureller Unterschiede, unzureichender Kinderbetreuung und einer schleppenden Arbeitsmarktentwicklung ist es weiterhin notwendig, arbeitsmarktpolitische Strategien konsequent auf geschlechtergerechte Teilhabe und faire existenzsichernde Erwerbschancen auszurichten. Um dies zu erreichen, bedarf es einer gesamtgesellschaftlichen Anstrengung: Alle Akteur:innen am Arbeitsmarkt sind gefordert, ihre Angebote geschlechtersensibel zu planen und gezielt auf Chancengleichheit auszurichten.
Das Frauenreferat initiiert, unterstützt und fördert seit seiner Gründung Angebote und Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsmarktchancen von Frauen. Dabei wird eine breite Zielgruppe abgedeckt: von Wiedereinsteigerinnen aus der Familienphase, (langzeit-)arbeitslose Frauen, Mädchen und junge Frauen mit schwierigen Ausgangsbedingungen für eine Berufsausbildung oder Erwerbstätigkeit, bis hin zu gut ausgebildeten Frauen, die keine ihren Qualifikationen angemessene Beschäftigung erhalten. Unter den verschiedenen Gruppen befinden sich viele Zugewanderte und alleinerziehende Mütter.
Ziel ist es, dass Frauen und Mädchen ihr Potenzial für ihre berufliche Entwicklung entfalten können. Das ist auch ein notwendiger Schritt, um dem wachsenden Fachkräftemangel entgegenzutreten. Ein ganzheitlicher Ansatz, sowie eine verlässliche Kinderbetreuung während der Kursbesuche tragen maßgeblich dazu bei, dass Qualifizierungsmaßnahmen erfolgreich beendet werden. So können der Wiedereinstieg in den Beruf oder auch der Aufstieg gelingen. Für viele Frauen und ihre Familien bedeutet dies die Möglichkeit aus dem Leistungsbezug herauszukommen und die Chance auf ein finanziell unabhängiges Leben zu erhalten.
Schüler:innen und junge Auszubildende
Das Stadtschulamt unterstützt Schüler:innen mit vielfältigen Angeboten zur beruflichen Orientierung, zur Vorbereitung auf Ausbildung sowie durch Maßnahmen der Prävention und Intervention bei drohendem Ausbildungsabbruch. Diese kontinuierlich am Lernort Schule verankerten Programme werden in Kooperation mit Trägern der freien Jugendhilfe und verschiedenen Bildungsträgern umgesetzt.
An den allgemeinbildenden Schulen stehen insbesondere Programme zur Kompetenzerfassung und Kompetenzentwicklung im Mittelpunkt, die den Übergang von der Schule in den Beruf erleichtern. Das Programm "Praxisorientierte Hauptschule" ergänzt diese Angebote durch praxisnahe Lernwerkstätten, in denen Schüler:innen ihre Ausbildungsreife individuell stärken können. Im Rahmen des Frankfurter Ausbildungsprojekts erhalten Jugendliche, die eine betriebliche Ausbildung anstreben, gezielte Unterstützung bei der Berufswahl und im Bewerbungsprozess.
Auch an den beruflichen Schulen sind Programme fester Bestandteil der Förderung: Mit "Berufswegeplanung" und "Sozialpädagogischer Förderung" werden Schüler:innen in ihrer schulischen und persönlichen Entwicklung begleitet. Darüber hinaus trägt das Programm "Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule (QuaBB)" entscheidend dazu bei, gefährdete Ausbildungsverhältnisse zu stabilisieren und Abbrüche zu verhindern.
Herausforderungen für Gründungsinteressierte
Die Kompass gGmbH ist eine zentrale Anlaufstelle für gründungsinteressierte Personen. Sie erkennt unternehmerisches Potenzial und begleitet Gründungen mit dem Fokus auf Innovation und unternehmerische Resilienz.
Frankfurt am Main will eine offene, internationale und gerechte Stadtgesellschaft gestalten. Ziel ist es, allen Menschen gleiche Teilhabechancen zu ermöglichen - unabhängig von Herkunft, Einkommen oder Lebenslage. So soll auch für sozial und wirtschaftlich benachteiligte Bürger:innen eine sichere Zukunftsperspektive geschaffen werden.
Gründungen bieten Menschen die Möglichkeit, die eigene Zukunft selbst zu gestalten - auch nebenberuflich.
Zu einer erfolgreichen Selbständigkeit gehören Kompetenzen wie Resilienz, Entscheidungsfähigkeit und Marktkenntnis um sich erfolgreich auf dem Markt zu positionieren. Trotz Fachkräftemangels sind bestimmte Personenkreise zunehmend von Arbeitslosigkeit betroffen oder bedroht. Gemäß dem KfW-Gründungsmonitor wächst deutschlandweit der Anteil an nebenberuflichen Gründungen.
Das heißt, es bleibt nach wie vor wichtig, Alternativen zur (drohenden) Arbeitslosigkeit, bzw. die Möglichkeit zum Zuverdienst aufzuzeigen. Gerade für Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen ist Selbstständigkeit eine wichtige Alternative. Als Gründer:innen und später als Unternehmer:innen haben sie die Möglichkeit, innovative Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt und tragen zu einer modernen, nachhaltigen, sozialen und lebenswerten Zukunft für alle Frankfurter:innen bei.
Ausblick
Die Stadt Frankfurt entwickelt ihre Ansätze und Programme zur Bekämpfung von Jugend- und Langzeitarbeitslosigkeit konsequent weiter. Ziel ist es, die Erreichbarkeit von Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Erwachsenen zu verbessern. Entscheidend bleibt die enge Zusammenarbeit zwischen Jobcenter, Arbeitsagentur, Bildungseinrichtungen, Unternehmen und sozialen Organisationen.
Digitale Lösungen gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung - als Ergänzung zu klassischen Beratungs- und Qualifizierungsangeboten.
Aktualisierte Berichtsform
Der vorliegende Bericht hat im Vergleich zu den Vorjahren eine neue inhaltliche und formale Ausrichtung erhalten.
Die Arbeit der kommunalen Beschäftigungsförderung ist durch sich stetig verändernde Arbeitsmarkttrends und regionale Herausforderungen geprägt.
Themen wie Digitalisierung, Fachkräftemangel, die Integration von Zuwander:innen in den Arbeitsmarkt und die Förderung der beruflichen Weiterbildung gewinnen zunehmend an Bedeutung.
Die Neuausrichtung des Berichtes trägt diesen Themenfeldern Rechnung und zielt auf eine übersichtlichere Darstellungsweise der vielfältigen Handlungsfelder ab.
Zukünftig erfolgt eine zweijährige Berichterstattung. Dies ermöglicht es, strategische Planungen und die längerfristige Betrachtung von Entwicklungen und Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt darzustellen.
Teil II: Template der einzelnen Dezernate / Ämter incl. individuelle Anhänge
Zusammenstellung der wichtigsten Zahlen
| über alle Dezernate hinweg: | Was | 2023 | 2024 |
| 3 | Anzahl der geförderten | ||
| Projekte | 194 | 192 | |
| 4 | Eingesetzte | ||
| kommunale Mittel | 22.410.300 | ||
| € | 21.347.000 | ||
| € 5 | Eingesetzte | ||
| Landesmittel (z.B. AQB) | 5.679.000 € | 4.675.000 € | |
| 6 | Drittmittel Gemäß Antrag oder tatsächlich eingesetzte Mittel in | ||
| Summe | Art: ESF, | ||
| Stiftungen, Jobcenter, Eigenmittel, Einnahmen z.B. durch Verkauf ca. 7.314.700 € (gemäß Anträge 2023) | ca. | ||
| 9.019.500 € (gemäß Anträge 2024) | SUMME aller eingesetzten Mittel (ca.) | 35.404.000 € | 35.051.500 € |
| 9 | Teilnehmende / | ||
| erreichte Personen gesamt | 26.550 | 26.720 | |
| 10 | Weibliche Teilnehmende in % | 62 % | 62 % |
| 15 | Zielerreichung der | ||
| Maßnahmen in % | 73 % | 77 % | |
| 16 | positiver Verbleib / | ||
| Perspektive nach Maßnahme in % (z.B. Ausbildung, Arbeit, Sprachkurs, Schule, Qualifizierung) | 80 % | 83 % |
Zusammenfassung: Mit ca. jährlich 22 Mio. Euro kommunalen Mitteln werden ca. 190 Projekte über 3 Dezernate verteilt umgesetzt. Inklusive Landes- und anderer Drittmittel werden jährlich ca. 35 Mio. Euro in den Bereich investiert.
Erreicht werden jährlich ca. 26.500 Frankfurter:innen, die eine ganzheitliche Unterstützung auf ihrem Weg in Ausbildung und Arbeit erhalten. Der Anteil der Frauen liegt bei über 60%. Die Erfolge liegen bei durchschnittlich 78%.
- Jugend- und Sozialamt (Dezernat VIII)
Übersicht
| Nr. | Was? | Stichworte / Angaben |
| 1 | Spezifische | |
| Zielgruppen | Junge Menschen bis 27 Jahren nach §13 SGB VIII | |
| (soziale Benachteiligungen oder individuelle Beeinträchtigungen) Junge Frauen (häufig Alleinerziehende), Menschen mit Fluchtgeschichte 2 | Förderschwerpunkte | Beratung, Externer Schulabschluss, |
| Ausbildungsvorbereitung, Ausbildung und Teilzeit-Ausbildung, Ausbildungsbegleitung, Allgemeinbildung, Tagesstruktur, sonstige Angebote 3 | Anzahl der geförderten | |
| Projekte | Jahr: 2023 Anzahl: 96 | Jahr: 2024 Anzahl: 94 |
| 4 | Eingesetzte kommunale | |
| Mittel | Jahr: 2023 10.370.000 € | Jahr: 2024 9.350.000 € |
| 5 | Eingesetzte | |
| Landesmittel (z.B. AQB) | Jahr: 2023 3.210.000 € | Jahr: 2024 3.090.000 € |
| 6 | Drittmittel Gemäß Antrag oder tatsächlich eingesetzte Mittel in | |
| Summe (benennen) | Art: ESF, | |
| Stiftungen, Jobcenter, Eigenmittel, Einnahmen z.B. durch Verkauf Jahr: 2023 ca. 3.200.000 € (gemäß Anträge 2023) | Jahr: 2024 ca. 3.860.000 € (gemäß Anträge 2024) | |
| 7 | Leuchtturmprojekte, Best | |
| Practice |
- Leuchttürme: Inklusives Projekt Cafe Rothschild mit Hörbeeinträchtigten,
- Beratung auch für junge Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen bei Chance Beruf gjb,
- Förderung von außerbetrieblicher Ausbildung (AJu- Ausbildung über die Jugendhilfe) in 7 Projekten
- Sicherung von drei Projekten nach Landesförderung für Frauen*,
- Neues Projekt alldays bei IB für Frauen* seit 2024 (Tagesstruktur) 8 | Beteiligt an folgenden Netzwerken |
- OloV (Optimierung lokaler Vermittlungsarbeit)
- NAAF - Netzwerk Arbeit und Ausbildung in Frankfurt,
- Netzwerk Arbeitsmarkt der Stabsstelle Unterbringungsmanagement,
- Fachgruppe Jugend in Arbeit
| Nr. | Was? | Jahr: 2023 | Jahr: 2024 |
| 9 | Teilnehmende / erreichte Personen gesamt | 5.231 | 5.505 |
| 10 | Weibliche Teilnehmende in % | 51% | 51% |
| 11 | Teilnehmende mit | ||
| Migrationsgeschichte in % | 81% | 79% | |
| 12 | Teilnehmende mit | ||
| Fluchtgeschichte in % | 49% | 50% | |
| 13 | Teilnehmende mit | ||
| Behinderung in % | Nicht ausgewertet | Nicht ausgewertet | |
| 14 | Teilnehmende nach Alter | ||
| in % | Bis 18 Jahre: 35 % 18 b. 27 Jahre: 51 % 28 b. 35 Jahre: 8 % Ab 36 Jahre: 6 % Unter 27 Jahre: 86 % | Bis 18 Jahre: 37 % 18 b. 27 Jahre: 48 % 28 b. 35 Jahre: 8 % Ab 36 Jahre: 7 % Unter 27 Jahre: 85 % | |
| 15 | Zielerreichung der | ||
| Maßnahmen in % | Querschnittsziele: 77 % Ziele Maßnahmen: 81 % Ziele Beratung: 86 % Gesamt: 82 % | Querschnittsziele: 75 % Ziele Maßnahmen: 74 % Ziele Beratung: 74 % Gesamt: 74 % | |
| 16 | positiver Verbleib / | ||
| Perspektive nach Maßnahme in % (z.B. Ausbildung, Arbeit, Sprachkurs, Schule, Qualifizierung) | Maßnahmen: 79 % Beratung: 65 % Gesamt: 77 % | Maßnahmen: 77 % Beratung: 78 % Gesamt: 78 % |
| Nr. | Beschreibung |
| 17 | Es wurden 88 Maßnahmen |
| im Fördercontrolling ausgewertet. Es gibt Projekte, die aufgrund ihrer Inhalte (Veranstaltungen mit Eltern) nicht teilnehmendenbezogen ausgewertet werden. Der Unterschied zwischen den Punkten 15 und 16 bezieht sich auf die Ziele der Maßnahmen (z.B. Erreichung eines Schulabschlusses, einer Ausbildung) und dem Verbleib nach dem Besuch der Maßnahme (z.B. Einmündung in eine Ausbildung oder eine weitere Qualifizierung). Es handelt sich um eine Querschnittssumme der ausgewerteten Maßnahmen. | |
| Nr. | Was? | Beschreibung |
| 18 | Besondere | |
| Herausforderungen im Berichtszeitraum |
- Nachwirkungen von Corona
- Psychische Auffälligkeiten steigen
- Verstetigung Landesprogramme
- Umsetzung der Dynamisierung des Jugendhilfebudgets (E 484/2024) 19 | Geplante Anpassungen oder Schwerpunkte in den Folgejahren |
- Weiterhin Optimierung der außerbetrieblichen Ausbildungsmaßnahmen
- Zusammenarbeit mit SGB II und SGB III auch in der Maßnahmenplanung
| Nr. | Was? |
| A | Trägerliste der |
| geförderten Projekte inkl. Internetseiten Alle Projekte der Kommunalen Jugendberufshilfe sind auf der Seite https://dschungeldatenbank.gjb-frankfurt.de/ zu finden. Die Träger und Internetseiten im Einzelnen: | |
- ASB Lehrerkooperative gGmbH https://www.asb-bildung.de/berufsvorbereitung-und-ausb ildung
- AWO Bildungs- und Beratungsdienste Rhein-Main https://www.awo-hs.org/touchdown
- Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e.V (BWHW) https://www.bwhw.de
- Evangelischer Verein für Jugendsozialarbeit in Frankfurt am Main e.V. https://www.jugendsozialarbeit-evangelisch.de http://lernbetrieb-frankfurt.de
- Faprik - Gemeinnützige Ausbildungs- und Handels GmbH https://faprik.com https://www.faprikschubladen.de https://startorante.com
- Gesellschaft für Jugendbeschäftigung e.V. (gjb) https://gjb-frankfurt.de/
- GWR gemeinnützige Gesellschaft für Wiederverwendung und Recycling GmbH https://www.gwr-frankfurt.de
- Der Internationale Bund (IB) https://www.internationaler-bund.de/standort/204653 facebook/Tic-Toc IB Bildungswerkstatt Frankfurt
- Impuls Rhein-Main e.V. https://impuls-rhein-main-ev.de
- Jugend braucht Arbeit e.V. Frankfurt https://jugendbrauchtarbeit-ffm.de
- Joblinge gAG FrankfurtRheinMain https://www.joblinge.de
- Gesellschaft für Kultur und Bildung gGmbH (Kubi) https://kubi.info
- Förderverein Roma e.V. https://www.foerdervereinroma.de 14. smart work frankfurt gemeinnützige Gesellschaft für berufsbezogene Qualifizierung und Beschäftigung mbH https://www.smart-work-frankfurt.de
- Sportkreis Frankfurt e.V. https://sportkreis-frankfurt.de
- Verein zur beruflichen Förderung von Frauen e.V. (VbFF) https://www.vbff-ffm.de
- Zentrum für Weiterbildung gGmbH https://www.zfw.de B | Weiterführende Links zum Thema
- https://frankfurt.de/themen/arbeit-bildung-und-wissenschaft/arbeit/kommun ale-beschaeftigungsfoerderung
- https://frankfurt.de/Leistungen/Familie-Kinder-und-Jugend-8958408/Beratun gsangebote-8958414/Jugendberufshilfe
- https://www.jc-frankfurt.de/jugendliche/jugendsozialarbeit
- https://dschungeldatenbank.gjb-frankfurt.de/
- www.projektberuf.de
- https://rp-kassel.hessen.de/soziales/ausbildungs-und-arbeitsmarkfoerderun g/ausbildungs-und-qualifizierungsbudget
- https://www.esf-hessen.de/esf-hessen/programme-2021-2027/jugendliche
- https://frankfurt.de/themen/arbeit-bildung-und-wissenschaft/arbeit/teilze itausbildung
- https://soziales.hessen.de/Arbeit/Arbeitsmarkt/Arbeitsmarktpolitik C | Glossar / Begriffserklärungen / Abkürzungen AQB - Ausbildungs- und Qualifizierungsbudget ESF - Europäischer Sozialfonds etc. - et cetera (und so weiter) JBH - Jugendberufshilfe OloV - Optimierung lokaler Vermittlungsarbeit z.B. - zum Beispiel D | Netzwerkerläuterung OloV: Optimierung lokaler Vermittlungsarbeit: Netzwerk zur Verbesserung der Zusammenarbeit der lokalen Partner am Übergang Schule/Beruf seit 2005, Geschäftsführung durch die gjb (Gesellschaft für Jugendbeschäftigung) https://www.olov-hessen.de/; https://gjb-frankfurt.de/ NAAF - Netzwerk Arbeit und Ausbildung in Frankfurt: Treffen der Partner in Frankfurt, Geschäftsführung durch das Dezernat XI (Bildung) https://frankfurt.de/themen/arbeit-bildung-und-wissens chaft/bildung Netzwerk Arbeitsmarkt: Treffen der Partner, Geschäftsführung durch die Stabsstelle Unterbindungsmanagement (Dezernat VIII) https://gefluechtete-frankfurt.de/ Fachgruppe Jugend in Arbeit: Treffen vieler Träger im Bereich Jugendsozialarbeit, Geschäftsführung durch die gjb (Gesellschaft für Jugendbeschäftigung) https://gjb-frankfurt.de/
2. FRAP Agentur gGmbH (Dezernat VIII)
Übersicht
| Nr. | Was? | Stichworte / Angaben |
| 1 | Spezifische | |
| Zielgruppen | Langzeiterwerbslose und/oder formal | |
| geringqualifizierte Erwachsene, i.d. Regel ab 25 Jahre (rechtskreisübergreifend), u.a. | ||
- Zugewanderte
- sog. ‚stille Reserve'
- Menschen mit multiplen sozialen/ gesundheitlichen Problemlagen 2 | Förderschwerpunkte |
- Berufliche Beratung und Orientierung
- Qualifizierung und Sprachförderung
- Erwerb digitaler Kompetenzen
- Vorbereitung auf Ausbildung/ Beschäftigung
- Beschäftigung/Tagesstrukturierung,
- Bereitstellung räumlicher und digitaler Infrastruktur zum Online-Lernen und für Bewerbungsaktivitäten im Rahmen des LernNetz Frankfurt 3 | Anzahl der geförderten Projekte | Jahr: 2023 Anzahl: 70 | Jahr: 2024 Anzahl: 71 4 | Eingesetzte kommunale Mittel | Jahr: 2023 7.100.000 € | Jahr: 2024 6.710.000 € 5 | Eingesetzte Landesmittel (z.B. AQB) | Jahr: 2023 2.190.000 € | Jahr: 2024 1.500.000 € 6 | Drittmittel Gemäß Antrag oder tatsächlich eingesetzte Mittel in Summe (benennen) | Art: Bund/ESF, Hessen/ESF, Jobcenter/BA, Stiftungen Jahr: 2023 3.620.000 € | Jahr: 2024 4.520.000 € 7 | Leuchtturmprojekte, Best Practice Auswahl guter Beispiele im Jahr 2024 | Perspektive Gesundheitsberufe - Bildungsprofis gGmbH Vorbereitung auf Ausbildung und Beschäftigung in Gesundheitsberufen. Die Teilnehmenden erlernen medizinische Fachsprache (telc B2-Zertifikat) und erhalten umfassende Berufsorientierung mit dem Ziel der Vermittlung in Arbeit oder Ausbildung. Digitales Lernzentrum für Frauen - beramí berufliche Integration e.V. Vermittlung grundlegender Digitalkompetenzen für Frauen mit geringen Vorkenntnissen. Ziel ist die Stärkung digitaler Fähigkeiten zur erfolgreichen Integration in den Arbeitsmarkt. DADA - Aufbruch! - ZAN e.V. Unterstützung afghanischer Frauen, meist primäre Analphabetinnen, durch sprachliche und gesellschaftliche Bildung sowie berufliche Orientierung. Ziel ist der erleichterte Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt. 8 | Beteiligt an folgenden Netzwerken |
- Ständige Wirtschafts- und Arbeitsmarktkonferenz (SWAK) der Stadt Frankfurt
- Regelmäßiger Austausch mit Team 51. D63 des Jugend- und Sozialamtes
- Fachgruppe "Arbeit, Qualifizierung und Beschäftigung" - Paritätischer Landesverband Hessen
- Fachgruppe "Migration" - Paritätischer Landesverband Hessen
- Runder Tisch Drogenhilfe Frankfurt
- regelmäßiger Austausch zwischen den Bildungsträgern (Ü25)
- mind. jährlicher Austausch mit dem Jobcenter zur Abstimmung der Maßnahmenplanung
- Arbeitskreis "Bildungsberatung für Zugewanderte"
| Nr. | Was? | Jahr: 2023 | Jahr: 2024 |
| 9 | Teilnehmende / erreichte | ||
| Personen gesamt | 4.073 Davon 2.807 Neueintritte | 4.361 Davon 2.831 Neueintritte | |
| 10 | Weibliche Teilnehmende in % | 59% | 60% |
| 11 | Teilnehmende mit Migrationsgeschichte in % (Staatsangehörigkeit und/oder | ||
| Geburtsland und/oder Herkunftsland Familie nicht Deutschland) | 81% | 85% | |
| 12 | Teilnehmende mit | ||
| Fluchtgeschichte in % (individuelle Definition) | Wird nicht gesondert | ||
| erfasst | Wird nicht gesondert | ||
| erfasst 13 | Teilnehmende mit | ||
| Behinderung in % (individuelle Definition) | Wird nicht erfasst | Wird nicht erfasst | |
| 14 | Teilnehmende nach Alter | ||
| in % 1. < 25 Jahre 2. 25-30 Jahre 3. >30-40 Jahre 4. >40-50 Jahre 5. >50-60 Jahre 6. >60 Jahre 7. Keine Angabe | 1. 7 | ||
| % 2. 13 % 3. 27 % 4. 25 % 5. 15 % 6. 5 % 7. 8 % | 1. 7 | ||
| % 2. 12 % 3. 27 % 4. 27 % 5. 15 % 6. 5 % 7. 7 % 15 | Zielerreichung der | ||
| Maßnahmen in % (individuelle Definition) | Anmerkung: Ziele und Zielerreichung werden individuell je | ||
| Maßnahme festgelegt und ausgewertet, eine allg. Zielerreichung über alle Maßnahmen ist daher nicht möglich. 16 | positiver Verbleib / | ||
| Perspektive nach Maßnahme in % (bezogen auf reguläre Beendigungen) 1. Arbeit (geringfügig, sv-pflichtig, selbständig) 2. Ausbildung (betrieblich, außerbetrieblich, schulisch) 3. andere Fördermaßnahme 4. gesamt | 1. 27 % 2. 6 | ||
| % 3. 40 % 4. 73 % | 1. 25 % 2. 8 | ||
| % 3. 35 % 4. 68 % | |||
| Nr. | Beschreibung |
| 17 | Zu Nr. 16 - positiver |
| Verbleib Es handelt sich hier um eine Auswertung kumuliert über alle Maßnahmen. Je nach Art der Maßnahme ist die Zielsetzung individuell sehr unterschiedlich (vgl. Anmerkung zu Nr. 15) und dient (zunächst) der beruflichen Orientierung, der beruflichen Vorbereitung oder der Stabilisierung, z.B. | |
- für Beratungsmaßnahmen: Erarbeitung/Erstellung eines individuellen Handlungsplans
- für die Zielgruppe "Langzeiterwerbslose mit multiplen Einschränkungen": Tagesstrukturierung und Stabilisierung der Teilnehmenden
- für Maßnahmen mit Fokus auf Digitalkompetenzen: (niedrigschwelliger) Erwerb digitaler Handlungskompetenzen
Herausforderungen und Perspektiven
| Nr. | Was? | Beschreibung |
| 18 | Besondere | |
| Herausforderungen im Berichtszeitraum | Die | |
| arbeitsmarktpolitische Landschaft ist und bleibt von erheblichen Herausforderungen geprägt. Die finanziellen Mittel des Bundes für die Förderung von Qualifizierung und Integration von langzeitarbeitslosen Menschen wurden und werden in absehbarer Zeit weiterhin gekürzt. Dies hat spürbare Folgen für die Trägerlandschaft, aber vor allem für die Menschen, die von der Förderung profitieren. Gleichzeitig steigt die Zahl der langzeitarbeitslosen Menschen in Frankfurt kontinuierlich an und trifft auf einen weiterhin anhaltenden Arbeits- und Fachkräftemangel. Die größten Herausforderungen bleiben die mangelnden (Berufs-)Sprachkenntnisse, die hohe Anzahl an Menschen ohne hier anerkannten beruflichen Abschluss sowie die geringen digitalen Kompetenzen der Zielgruppen. 19 | Geplante Anpassungen | |
| oder Schwerpunkte in den Folgejahren | Ein Schwerpunkt liegt | |
| weiterhin auf integrierter Sprachförderung und gezielten Qualifizierungsangeboten, die den Übergang in den Arbeitsmarkt erleichtern. Außerdem ist eine qualitativ hochwertige, individuelle berufliche Beratung die Grundlage für die Menschen, sich erfolgreich am Arbeitsmarkt zurecht zu finden und zu integrieren. Auch die Förderung von digitalen Kompetenzen, die niedrigschwellig ansetzt, ist ein wesentlicher Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit am Frankfurter Arbeitsmarkt. Mit Blick auf den - trotz steigender Arbeitslosenzahlen - anhaltenden Fachkräftemangel in verschiedenen Branchen bleibt die Gewinnung von Unternehmen für eine Zusammenarbeit mit den gemeinnützigen Bildungsträgern und die gezielte Entwicklung passgenauer Unterstützungsangebote zur beruflichen Integration im Fokus. | ||
| Nr. | Was? |
| A | Trägerliste der |
| geförderten Projekte inkl. Internetseiten: Träger Webseite Basis - Beratung, Arbeit, Jugend & Kultur e.V. https://basis-ev.eu/ berami berufliche Bildung e.V. https://www.berami.de/ Bildungsprofis gGmbH https://bildungsprofis.com/ Caritasverband Frankfurt https://www.caritas-frankfurt.de/ich-suche-hilfe/wege- finden/arbeit/arbeit-und-arbeitslosigkeit DRK-Sozialdienste Frankfurt am Main gGmbH Sprach- und Bildungszentrum - Bezirksverband Frankfurt am Main e.V. Evangelischer Regionalverband FFM+OF https://www.diakonie-frankfurt-offenbach.de/ich-suche- hilfe/wohnen-arbeit/modekreativ-werkstatt/ Frankfurter Verein für soziale Heimstätten e.V. Arbeit und Berufliche Integration / Frankfurter Verein FRAP Agentur gGmbH FRAP Agentur Frauen-Softwarehaus e.V https://fswh.de/ Frauen-Softwarehaus/ VbFF GFFB gemeinnützige GmbH https://www.gffb.de/ GWR gGmbH https://gwr-frankfurt.de/ Hilfe im Nordend e.V. https://www.hilfe-im-nordend.de/hin-angebote/ IDH integrative Drogenhilfe e.V. https://www.idh-frankfurt.de/ jump e.V. https://www.jumpp.de/ Kinder im Zentrum Gallus e.V. https://www.kiz-gallus.de/ Kompass Existenzgründungen gGmbH https://www.kompassfrankfurt.de/ Navigare Bildungswerkstatt Träger existiert nicht mehr Projekt Moses Jugend- und Sozialwerk e.V. Projekt Moses - Jugend- und Sozialwerk e.V. smart work Frankfurt gGmbH https://www.smart-work-frankfurt.de/ Stitch by stitch e.V. https://www.stitchbystitch.de/about/ Verein für Arbeits- und Erziehungshilfe e.V. https://www.vae-ev.de/einrichtung/k9/ ZAN e.V. https://zanev.de/dada-aufbruch/ Abá, berami, Caritas, Frauen-Softwarehaus, GFFB/ZfW, smart work, KIZ Gallus, DRK https://lern-netz-frankfurt.de/ Träger | Webseite |
| Basis - Beratung, Arbeit, Jugend & Kultur e.V. | https://basis-ev.eu/ |
| berami berufliche Bildung e.V. | https://www.berami.de/ |
| Bildungsprofis gGmbH | https://bildungsprofis.com/ |
| Caritasverband Frankfurt | https://www.caritas-frankfurt.de/ich-suche-hilfe/wege- |
| finden/arbeit/arbeit-und-arbeitslosigkeit DRK-Sozialdienste Frankfurt am Main gGmbH | Sprach- und Bildungszentrum - Bezirksverband |
| Frankfurt am Main e.V. Evangelischer Regionalverband FFM+OF | https://www.diakonie-frankfurt-offenbach.de/ich-suche- |
| hilfe/wohnen-arbeit/modekreativ-werkstatt/ Frankfurter Verein für soziale Heimstätten e.V. | Arbeit |
| und Berufliche Integration / Frankfurter Verein FRAP Agentur gGmbH | FRAP |
| Agentur Frauen-Softwarehaus e.V | https://fswh.de/ |
| Frauen-Softwarehaus/ VbFF GFFB gemeinnützige GmbH | https://www.gffb.de/ |
| GWR gGmbH | https://gwr-frankfurt.de/ |
| Hilfe im Nordend e.V. | https://www.hilfe-im-nordend.de/hin-angebote/ |
| IDH integrative Drogenhilfe e.V. | https://www.idh-frankfurt.de/ |
| jump e.V. | https://www.jumpp.de/ |
| Kinder im Zentrum Gallus e.V. | https://www.kiz-gallus.de/ |
| Kompass Existenzgründungen gGmbH | https://www.kompassfrankfurt.de/ |
| Navigare Bildungswerkstatt | Träger existiert nicht mehr |
| Projekt Moses Jugend- und Sozialwerk e.V. | Projekt |
| Moses - Jugend- und Sozialwerk e.V. smart work Frankfurt gGmbH | https://www.smart-work-frankfurt.de/ |
| Stitch by stitch e.V. | https://www.stitchbystitch.de/about/ |
| Verein für Arbeits- und Erziehungshilfe e.V. | https://www.vae-ev.de/einrichtung/k9/ |
| ZAN e.V. | https://zanev.de/dada-aufbruch/ |
| Abá, berami, Caritas, Frauen-Softwarehaus, GFFB/ZfW, smart work, KIZ Gallus, DRK | https://lern-netz-frankfurt.de/ |
| B | Weiterführende Links zum |
| Thema: | |
- Webseite der FRAP Agentur gGmbH - FRAP Agentur
- Startseite Lernnetz - LernNetz-Frankfurt
- Geschäftsberichte der FRAP Agentur gGmbH: Geschäftsbericht 2023 Geschäftsbericht 2024
- 40 Jahre kommunale Arbeitsmarktförderung in Frankfurt - Frankfurter Arbeitsmarkt Forum - YouTube
3. Frauenreferat (Dezernat X)
| Nr. | Was? | Stichworte / Angaben |
| 1 | Spezifische | |
| Zielgruppen | Mädchen und Frauen: Migrantinnen, | |
| Wiedereinsteigerinnen, Gründerinnen, Selbstständige 2 | Förderschwerpunkte |
- Angebote zur beruflichen Beratung
- Angebote zum beruflichen Wiedereinstieg
- Angebote zur beruflichen Qualifizierung
- Gründung, Selbstständigkeit und Unternehmensnachfolge 3 | Anzahl der geförderten Projekte | Jahr: 2023 Anzahl: 19 | Jahr: 2024 Anzahl: 19 4 | Eingesetzte kommunale Mittel | Jahr: 2023 916.700 € | Jahr: 2024 1.034.000 € | 5 | Eingesetzte Landesmittel (z.B. AQB) | Jahr: 2023 183.000 € | Jahr: 2024 Keine | 6 | Drittmittel Gemäß Antrag oder tatsächlich eingesetzte Mittel in Summe (benennen) | Art: EFRE, Stiftungen | Jahr: 2023 79.600 € | Jahr: 2024 227.000€ | 7 | Leuchtturmprojekte, Best Practice | Die Themen digitale Kompetenzen und die Anwendung von Künstlicher Intelligenz spielten im Berichtszeitraum eine zunehmend bedeutendere Rolle. Im Kontext arbeitsmarktpolitischer Frauenförderung griffen verschiedene Träger diese Entwicklungen auf. Z.B. in Form eines Ideathon zu KI und der Durchführung weiterer innovativer Projekte und Fachveranstaltungen. | 8 | Beteiligt an folgenden Netzwerken (benennen wie OloV etc. Erläuterung im Anhang) |
- Beirat Jobcenter Frankfurt
- Netzwerk Ausbildung und Arbeit |
| Nr. | Was? | Jahr: 2023 | Jahr: 2024 |
| 9 | Teilnehmende / erreichte | ||
| Personen gesamt | 3726 | 3934 | |
| 10 | Weibliche Teilnehmende | ||
| in % | 100 % berami e.V., Frauensoftwarehaus e.V., VbFF | ||
| e.V. 94% jumpp e.V. | 100 % berami e.V., Frauensoftwarehaus e.V., VbFF | ||
| e.V. 82 % jumpp e.V. 11 | Teilnehmende mit | ||
| Migrationsgeschichte in % (individuelle Definition) | 86 % der | ||
| Teilnehmer-innen von berami e.V., Frauen-softwarehaus e.V., VbFF e.V. haben einen Migrations-hintergrund. K.A. von jumpp., da die Daten nicht in allen Projekten erhoben werden. | 82 % der | ||
| Teilnehmer-innen von berami e.V., Frauen-softwarehaus e.V., VbFF e.V. haben einen Migrations-hintergrund. K.A. von jumpp., da die Daten nicht in allen Projekten erhoben werden. 12 | Teilnehmende mit | ||
| Fluchtgeschichte in % (individuelle Definition) | s. Erklärung unten | s. Erklärung unten | |
| 13 | Teilnehmende mit Behinderung in % (individuelle Definition) | k.A. | k.A. |
| 14 | Teilnehmende nach Alter | ||
| in % (individuelle Definition) | s. Erklärung unten | s. Erklärung unten | |
| 15 | Zielerreichung der Maßnahmen in % (individuelle Definition) | s. Erklärung unten | s. Erklärung unten |
| 16 | positiver Verbleib / | ||
| Perspektive nach Maßnahme in % (z.B. Ausbildung, Arbeit, selbständig, Sprachkurs, Schule, Qualifizierung) | s. Erklärung unten | s. Erklärung unten |
| Nr. | Beschreibung |
| 17 | Zu Frage 12: Daten zur Fluchtgeschichte |
| werden nicht separat erhoben. Zu Frage 14: Der Großteil der Frauen ist im Alter zwischen 25-40 Jahren. Bei den Gründerinnen und Selbstständigen liegt das Alter zwischen 25-55 Jahren. Aufgrund von Unterschieden in der Datenerhebung, lässt sich die Frage zur Altersstruktur nicht mit einer gesamten Prozentzahl beziffern. Zu Frage 15: Die beruflichen Beratungsstellen erfahren eine große Nachfrage , die sie nicht immer abdecken können. Bezüglich der Nachfrage entspricht dies einer Zielerreichung von 100%. Des Weiteren zeigt sich die Zielerreichung auch in der individuellen Stärkung der Teilnehmerinnen. Die Frauen erhalten wichtige berufliche Orientierung , entwickeln neue berufliche Perspektiven , erweitern ihre Handlungsspielräume und entwickeln einen konkreten Plan mit nächsten Schritten (z.B. Spracherwerb, Anerkennungsprozess ausländischer Zeugnisse, Weitervermittlung in Ausbildung etc.). Aufgrund der Vielfalt der Projekte, Heterogenität der Zielgruppe und unterschiedlicher Ansätze bei der Datenerhebung, ist eine prozentuale Angabe derzeit nicht möglich. Zu Frage 16: Zum Großteil ergeben sich Anschlussmöglichkeiten an bestehende Qualifizierungs- und Unterstützungsangebote. 100% der Teilnehmerinnen erhalten wichtige Informationen sowie einen besseren Überblick zu ihren Kompetenzen und Perspektiven. Sie werden damit bestärkt, sich schrittweise in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Thema Gründungen: Ca. 65 % der Teilenehmerinnen gründen oder übernehmen ein Unternehmen, finden eine Stelle bzw. beginnen eine Ausbildung, Studium oder Weiterbildung. | |
| Nr. | Was? | Beschreibung |
| 18 | Besondere | |
| Herausforderungen im Berichtszeitraum |
- Frauen erfahren weiterhin Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt.
- Mehrfachbelastungen führen u.a. vermehrt zu Erschöpfung und psychischen Belastungen . Was auch Auswirkungen auf die Kinder hat.
- Erschwerter Zugang zu Sprachkursen
- Unzureichende Kinderbetreuung
- Komplexe und langjährige Anerkennungsverfahren ausländischer Abschlüsse.
- Vereinbarkeit von Familie und Beruf bleibt herausfordernd.
- Sorge der Träger um weitere Budgetkürzungen 19 | Geplante Anpassungen oder Schwerpunkte in den Folgejahren | Auch in den Folgejahren wird der Fokus der Frauenbildungsträger voraussichtlich auf der Förderung digitaler Kompetenzen und der Anwendung von KI liegen.
| Nr. | Was? | |
| A | Trägerliste der | |
| geförderten Projekte inkl. Internetseiten: beramí - beramí Home | jumpp.de Frauen-Softwarehaus e.V. - IT-Qualifizierung für | |
| Frauen VbFF - Verein zur beruflichen Förderung von Frauen e.V. B | Weiterführende Links zum | |
| Thema: Angebote berami e.V. Offene Beratung für Arbeit, Bildung und Beruf - beramí Brücke zum Beruf - beramí Einsteigen, Umsteigen, Aufsteigen - beramí ComIn Women 4.0 - beramí Angebote Frauensoftwarehaus e.V.: Beratung für Wiedereinsteigerinnen - Frauen-Softwarehaus e.V. Internetkurs für Migrantinnen - Frauen-Softwarehaus e.V. Anlaufstelle für Frauen zur digitalen Sicherheit - Frauen-Softwarehaus e.V. Angebote jumpp - Frauenbetriebe e.V.: Unternehmerinnenforum RheinMain | jumpp.de NeW4Job+ | |
| jumpp.de Frauen & Wirtschaft | jumpp.de Generation N - Anlaufstelle Unternehmensnachfolge | |
| in Hessen | jumpp.de KI-Ideathon: Zukunft clever gestalten | |
| jumpp.de Digital-FEM-Lab Hessen | jumpp.de Angebote VbFF - Verein zur beruflichen Förderung | |
| von Frauen e.V.: Berufliche Beratung für Frauen* - Neue Wege - Neue Pläne - VbFF - Verein zur beruflichen Förderung von Frauen e.V. | ||
4. Stadtschulamt (Dezernat XI)
| Nr. | Was? | Stichworte / Angaben | |
| 1 | Spezifische | ||
| Zielgruppen | Schüler:innen der Sekundarstufe 1 in den Klassen 8, | ||
| 9 und 10; Schüler:innen der Beruflichen Schulen in den Vollzeitschulformen (BzB, FOS Form B, BFS, BÜA, BG); Schüler:innen der ESF Maßnahme QuABB 2 | Förderschwerpunkte | Kompetenzerweiterung, Berufliche Orientierung, | |
| Förderung der Ausbildungsreife, Erhöhung der Ausbildungsbereitschaft und Ausbildungserfolge, Stabilisierung der psychischen und physischen Gesundheit, Persönlichkeitsstabilisierung, Unterstützung bei der Berufswahl und Suche nach einem Ausbildungsplatz, Unterstützung von Auszubildenden und Betrieben bei Schwierigkeiten in der dualen Ausbildung 3 | Anzahl der geförderten | ||
| Projekte | Jahr: 2023 Anzahl: 7 | Jahr: 2024 Anzahl: 6 | |
| 4 | Eingesetzte kommunale | ||
| Mittel | Jahr: 2023 3.942.000 € | Jahr: 2024 4.103.000 € | |
| 5 | Eingesetzte | ||
| Landesmittel (z.B. AQB) | Jahr: 2023 96.000 € | Jahr: 2024 85.000 € | |
| 6 | Drittmittel Gemäß Antrag oder tatsächlich eingesetzte Mittel in | ||
| Summe (benennen) | Art: ESF | ||
| Jahr: 2023 191.000 € gem. Antrag des Trägers | Jahr: 2024 171.000 € gem. Antrag des Trägers | ||
| 7 | Leuchtturmprojekte, Best | ||
| Practice | Die vom Stadtschulamt geförderten Maßnahmen sind | ||
| verstetigte Angebote am Ort Schule. Hervorzuheben ist hier insbesondere das mit dem Land Hessen kofinanzierte Frankfurter Ausbildungsprojekt - hier werden Schülerinnen und Schüler, die eine betriebliche Ausbildung anstreben, bei der Berufswahl und bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz unterstützt. Zum anderen das kofinanzierte Programm "Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule" -QuaBB, das darüber hinaus dazu beiträgt, Ausbildungsabbrüche zu vermeiden. | |||
| 8 | Beteiligt an folgenden | ||
| Netzwerken | OloV (Optimierung | ||
| lokaler Vermittlungsarbeit) Steuerungsgruppe Frankfurt(, FAP Beirat, Fachgruppe Jugend und Arbeit, Netzwerk Ausbildung und Arbeit (NAAF) |
| Nr. | Was? | Jahr: 2023 | Jahr: 2024 |
| 9 | Teilnehmende / erreichte | ||
| Personen gesamt | 13.037 | 12.481 | |
| 10 | Weibliche Teilnehmende | ||
| in % | 44,95% (von 5.017 Schülerinnen aus vier Maßnahmen in denen | ||
| das Geschlecht erfasst worden ist.) | 44,39% (von 3.834 Schülerinnen aus vier Maßnahmen, in | ||
| denen das Geschlecht erfasst worden ist.) 11 | Teilnehmende mit | ||
| Migrationsgeschichte in % (individuelle Definition) | Nicht erfasst | Nicht erfasst | |
| 12 | Teilnehmende mit | ||
| Fluchtgeschichte in % (individuelle Definition) | Nicht erfasst | Nicht erfasst | |
| 13 | Teilnehmende mit | ||
| Behinderung in % (individuelle Definition) | Nicht erfasst | Nicht erfasst | |
| 14 | Teilnehmende nach Alter | ||
| in % (individuelle Definition) | Nicht erfasst | Nicht erfasst | |
| 15 | Zielerreichung der | ||
| Maßnahmen in % (individuelle Definition) | 16,14% (von 1103 Schüler*innen aus dem | ||
| Projekt "Frankfurter Ausbildungsprojekt" haben 178 Schüler*innen einen Ausbildungsvertrag unterzeichnet) | 16,38% (von 2051 Schüler*innen aus dem Projekt | ||
| "Frankfurter Ausbildungsprojekt" haben 336 Schüler*innen einen Ausbildungsvertrag unterzeichnet.) | |||
| 16 | positiver Verbleib / | ||
| Perspektive nach Maßnahme in % (z.B. Ausbildung, Arbeit, selbständig, Sprachkurs, Schule, Qualifizierung) | 91,1% (von 1103 haben 1005 Schüler*innen | ||
| aus dem Projekt "Frankfurter Ausbildungsprojekt" haben die Perspektive "Anerkannter Berufsschluss", "Berufliche Praxis", "Allgemeinbildende Schulen", "Berufliche Schulen") | 88,8% (von 2051 haben 1823 Schüler*innen aus dem Projekt | ||
| "Frankfurter Ausbildungsprojekt" haben die Perspektive "Anerkannter Berufsschluss", "Berufliche Praxis", "Allgemeinbildende Schulen", "Berufliche Schulen") |
| Nr. | Beschreibung |
| 17 | Die Angaben zu den |
| Nummern 15 und 16 bilden nur ein Projekt ab. In den anderen Maßnahmen sind die Zielgruppen komplette Bildungsgänge, Schülergruppen/ Jahrgänge bzw. Klassen und die zu erreichende Ziele sehr individuell und lassen sich dadurch nicht in Zahlen abbilden. (vgl. Nr. 2, wie z.B. Kompetenzerweiterung, berufliche Orientierung, Erhöhung der Ausbildungsbereitschaft) | |
| Nr. | Was? | Beschreibung |
| 18 | Besondere | |
| Herausforderungen im Berichtszeitraum | keine | |
| 19 | Geplante Anpassungen | |
| oder Schwerpunkte in den Folgejahren | Eine Maßnahme | |
| (Frankfurter Ausbildungsprojekt) wurde auf die vier Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen ausgeweitet, hier sind Anpassungen der Programmumsetzung zu erwarten. | ||
| Nr. | Was? |
| A | Trägerliste der |
| geförderten Projekte inkl. Internetseiten: | |
- Gesellschaft für Jugendbeschäftigung e.V. - Frankfurter Ausbildungsprojekt - gjb-frankfurt.de - Berufswegeplanung beruflichen Schulen - gjb-frankfurt.de - Sozialpädagogische Förderung beruflichen Schulen - gjb-frankfurt.de - QuABB Qualifizierte Ausbildungsbegleitung Betrieb und Berufsschule - gjb-frankfurt.de
- Evangelischer Verein für Jugendsozialarbeit e.V. - Evangelischer Verein für Jugendsozialarbeit | Berufliche Schulen
- IB Südwest gGmbH - IB Standort | IB Südwest gGmbH - Region Frankfurt am Main/Main-Taunus-Kreis
- VbFF - Verein zur Förderung von Frauen e.V. - Berufsschulsozialarbeit - VbFF - Verein zur beruflichen Förderung von Frauen e.V.
- Caritasverband Frankfurt e.V. (Kinder, Jugendliche und Familien)
- KUBI Gesellschaft für Kultur und Bildung gGmbH (Kubi Gesellschaft für Kultur und Bildung gGmbH)
- Internationales Familienzentrum gGmbH (https://ifz-frankfurt.de/)
- Zentrum für Weiterbildung gGmbH (https://www.zfw.de/) B | Weiterführende Links zum Thema: - https://frankfurt.de/themen/arbeit-bildung-und-wissenschaft/bildung/schul en-in-frankfurt-am-main/jugendhilfe-und-sozialpaedagogische-foerderung/beruflich e-orientierung - https://frankfurt.de/themen/arbeit-bildung-und-wissenschaft/bildung/schul en-in-frankfurt-am-main/jugendhilfe-und-sozialpaedagogische-foerderung/sozialpae dagogische-foerderung-in-beruflichen-schulen D | Netzwerkerläuterung: Netzwerk Ausbildung und Arbeit (NAAF): strategisches Austauschgremium mit den regional relevanten Ausbildungsmarkt-Akteuren (FF Dezernat für Bildung, Immobilien und Neues Bauen). Forum zur Weiterentwicklung und Bearbeitung inhaltlicher und organisatorischer Fragen zur Ausbildung und Integration in den ersten Arbeitsmarkt, orientiert an den Qualitätsstandards zur Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit (OloV). Im Rahmen der Initiative Zukunftsträger wird das Netzwerk zu einer Plattform für gemeinsames Entwickeln, Entscheiden und Umsetzen ausgebaut. OloV Steuerungsgruppe Frankfurt: Umsetzung der regionalen Strategie zur Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit im Übergang Schule - Beruf mit den regional relevanten Akteuren (FF regionale OloV-Koordination) Fachgruppe Jugend und Arbeit: Austauschforum mit regional relevanten Akteuren auf operativer Ebene am Übergang Schule - Beruf (FF Arbeitsgruppe) FAP Beirat: Sitzung des Beirates des Frankfurter Ausbildungsprojekts am Übergang Schule - Ausbildung mit den regional relevanten Ausbildungsmarkt-Akteuren (FF Gesellschaft für Jugendbeschäftigung e.V.)
5. Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH (Dezernat
IV)
Übersicht
| Nr. | Was? | Stichworte / Angaben |
| 1 | Spezifische | |
| Zielgruppen |
- Gründungsinteressierte und junge Unternehmen
- Geflüchtete Personen als potenzielle Gründer:innen
- International Startups, Gründer:innen mit Migrationsgeschichte
- Gründer:innen aus der Arbeitslosigkeit oder von Arbeitslosigkeit Bedrohte
- Soloentrepreneure 2 | Förderschwerpunkte |
- Potentialanalyse
- Arbeitsmarktintegration Geschäftsideenentwicklung
- Gründungsunterstützung
- Social Businesses Impact Creation
- Krisenintervention & mehr Sichtbarkeit für lokale Soloentrepreneure | 3 | Anzahl der geförderten Projekte Davon FRAP-Projekte: | Jahr: 2023 Anzahl: 5 Anzahl: 3 | Jahr: 2024 Anzahl: 5 Anzahl: 3 | 4 | Eingesetzte kommunale Mittel Gesamt: FRAP-Projekte: | Jahr: 2023 387.880 € 306.300 € | Jahr: 2024 360.000 € 285.000 € | 5 | Eingesetzte Landesmittel (z.B. AQB) | Jahr: 2023 ./. € | Jahr: 2024 ./. | 6 | Drittmittel für kommunale Projekte (Art benennen z.B. ESF etc.) Drittelmittel für kommunale Projekte Kommunale tatsächlich eingesetzte Mittel in Summe (benennen) Eigenmittel der Kompass gGmbH für DAWI-Projekte | Art: JPM Foundation | Jahr: 2023 166.450 € 387.880 € 57.610 € | Jahr: 2024 190.000 € 360.000 € 51.470 € | 7 | Leuchtturmprojekte, Best Practice |
- #Gemeinsamdeins
- Gründerwerkstatt für Geflüchtete
- Kompass Mix
- ISU - International Start ups | 8 | Beteiligt an folgenden Netzwerken (benennen wie OloV etc. Erläuterung im Anhang) | Perspektive Neustart e.V. Sie gründet e.V. Newcomers Network | 9 | Die Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH bewirtschaftet als Pächterin und Vermieterin das Frankfurter Gründerzentrum für Gründerinnen und Gründer | Im Jahr 2024 betrugen die Ausgaben hierfür 432.726,47 € (2023: 425.443,89 €). Es werden 39 Büroräume und 10 Workstations (Schreibtischarbeitsplätze) zu günstigen Konditionen an Gründer und junge Unternehmen vermietet. Dem standen Miet- und Nebenkosteneinnahmen von 167.510,38 € gegenüber (2023: 109.831,25). Die verbleibenden 265.216,09 € sind (1.) nicht an die Mieter weitergegebene sonstige Gebäudekosten wie bspw. Reparatur, Instandhaltung (2.) der Mietwert der Räume, welche die Wirtschaftsförderung der Kompass gGmbH für Ihre Beratungs-, Schulungs- und Projektarbeit zur Verfügung gestellt werden in Höhe von 172.470,36 €. |
Auswertungen
| Nr. | Was? | Jahr: _2023______ | Jahr: 2024_______ |
| 10 | Teilnehmende neu im | ||
| Berichtsjahr und in den Projekten gesamt - Davon FRAP Projekte Teilnehmende | Neu: 602 Gesamt: 1.223 Instagram #gemeinsamdeins Lernaccount: 2.450 745 | Neu: 785 Gesamt: 1.170 Instagram #gemeinsamdeins Lernaccount: | |
| 2.900 733 11 | Weibliche Teilnehmende in % | 61% | 62% |
| 12 | Teilnehmende mit | ||
| Migrationsgeschichte in % (individuelle Definition) | 83% | 76% | |
| 13 | Teilnehmende mit Fluchtgeschichte in % (individuelle Definition) | Gründerwerkstatt: | |
| 100% | Gründerwerkstatt: | ||
| 100% 14 | Teilnehmende mit | ||
| Behinderung in % (individuelle Definition) | 2% | 4% | |
| 15 | Teilnehmende nach | ||
| Alter in % (individuelle Definition) | 20-30 Jahre: | ||
| 10% 30-40 Jahre: 38% 40-50 Jahre: 30% 50-60 Jahre: 16% 60-70 Jahre: 6% 70-80 Jahre: 1% 80-90 Jahre: 0% | 20-30 Jahre: | ||
| 11% 30-40 Jahre: 39% 40-50 Jahre: 31% 50-60 Jahre: 14% 60-70 Jahre: 3% 70-80 Jahre: 0% 80-90 Jahre: 0% 16 | Zielerreichung der | ||
| Maßnahmen in % (individuelle Definition) | 82%, 18% vorzeitig beendet | 92%, 8% vorzeitig beendet | |
| 17 | positiver Verbleib / Perspektive nach Maßnahme | ||
| in % (z.B. Ausbildung, Arbeit, selbständig, Sprachkurs, Schule, Qualifizierung) | 82% Verbleib oder | ||
| Perspektive, 29% der Teilnehmenden Gründen erfolgreich | 92% Verbleib oder Perspektive, 35% der | ||
| Teilnehmenden Gründen erfolgreich | |||
Erläuterungen zu den Auswertungen
| Nr. | Beschreibung |
| 18 | Alle kommunalen |
| Arbeitsmarkts Projekte sind in dieser Tabelle als gesamt erfasst, bei der Teilnehmendenzahl aller der FRAP-Projekte sind diese extra aufgeschlüsselt. | |
Herausforderungen und Perspektiven
| Nr. | Was? | Beschreibung |
| 19 | Besondere | |
| Herausforderungen im Berichtszeitraum | Arbeitsmarktpolitische Relevanz von Kompass | |
| gGmbH in Frankfurt Kompass gGmbH ist die zentrale Anlaufstelle für gründungsinteressierte Menschen in Frankfurt. Als lokaler Inkubator aktiviert Kompass ungenutztes unternehmerisches Potenzial, vermittelt Know-how und begleitet Gründer:innen auf dem Weg in eine nachhaltige Selbständigkeit. Damit leistet Kompass einen nachweisbaren Beitrag zum Frankfurter Arbeitsmarkt: | ||
- Selbständigkeit als Alternative zu Arbeitslosigkeit oder prekären Beschäftigungen
- Prävention von Langzeitarbeitslosigkeit durch Kompetenzaufbau und Begleitung
- Integration internationaler Potenziale, v. a. Migrant:innen und Geflüchtete
- Fachkräftesicherung & Innovationskraft durch neue Geschäftsmodelle
- Stärkung gesellschaftlicher Teilhabe und Förderung einer offenen, internationalen Stadtgesellschaft Relevante Projekte & ihr Impact 1. Kompass Mix
- Niedrigschwellige Module für berufliche Orientierung und Teilhabe
- Aufbau unternehmerischer Kompetenzen bei Menschen mit prekären Erwerbschancen
- Wirkung: Teilnehmende entwickeln Geschäftsmodelle, sichern Einkommen und gewinnen nachhaltige Perspektiven 2. Gründerwerkstatt für Geflüchtete
- Spezielles Programm für Geflüchtete mit Gründungserfahrung oder Potenzial
- Angebote: Kompetenzprofile, Businessplan-Workshops, Coaching & Vernetzung Wirkung: Geflüchtete knüpfen an frühere berufliche Erfahrungen an, überwinden Marktzugangshürden und bringen internationale Erfahrung, Ideenvielfalt und Innovationskraft in den Frankfurter Arbeitsmarkt ein. Besonderer Impact
- Gründer:innen mit Migrationsgeschichte schaffen Arbeitsplätze für Menschen mit ähnlichen Hürden - z. B. für Personen, die die deutsche Sprache nicht perfekt beherrschen
- Aus eigener Erfahrung heraus werden inklusive Beschäftigungsmodelle entwickelt, die andere benachteiligte Gruppen direkt mitnehmen
- Damit wird doppelte Wirkung erzielt: o Integration hochqualifizierter Geflüchteter & Migrant:innen als Unternehmer:innen o Beschäftigungschancen für weitere Menschen mit Sprach- und Zugangshürden 3. #gemeinsamdeins Ausgangslage
- Selbständige sichern Einkommen, Beschäftigung und Fachkräfte
- Gleichzeitig: oft krisenanfällig und prekär → arbeitsmarktpolitische Unterstützung notwendig Ziele:
- Stärkung von Selbständigen als Arbeitsmarktakteure
- Nachhaltige Sicherung von Einkommen & Jobs
- Förderung benachteiligter Gruppen (Migrant:innen, Geflüchtete, Frauen, Ältere)
- Nutzung von Digitalisierung & Innovation Wirkung testiert: (Externe Evaluation des Projektes zeigte):
- +50 % Umsatz- & Kundenzuwachs
- +40 % Beschäftigung
- +45 % neue Kundenkreise
- 67 % neue Hoffnung & Perspektive
- 51 % besseres Wohlbefinden
- 49 % Neuausrichtung Geschäftsplan
- 48 % Sicherung Geschäftsbetrieb Kurz: #gemeinsamdeins stabilisiert den Arbeitsmarkt, indem es Selbständige stärkt, Jobs sichert und benachteiligte Gruppen integriert. Fazit: Kompass gGmbH ist für Frankfurt arbeitsmarktpolitisch unverzichtbar. Mit Projekten wie Kompass Mix, der Gründerwerkstatt für Geflüchtete und #gemeinsamdeins werden benachteiligte Gruppen gestärkt, Selbständige als Arbeitsmarktakteure sichtbar gemacht und neue Beschäftigungsperspektiven geschaffen. 20 | Geplante Anpassungen oder Schwerpunkte in den Folgejahren | Ziel : Strategische Weiterentwicklung und arbeitsmarktpolitisch relevante, inklusive & zukunftsfähige Beratungsinfrastruktur für Frankfurt sichern Herausforderung : Viele Hochqualifizierte mit Migrationsgeschichte oder Fluchterfahrung sind unterbeschäftigt oder können ihr Potenzial am Arbeitsmarkt nicht einbringen Chance : Gründung und Selbständigkeit als Brücke zur Arbeitsmarktintegration, Fachkräftesicherung und Innovationskraft Umzusetzende Schritte : Digitale Infrastruktur:
- Einführung der Hivebrite-Plattform: ortsunabhängige Beratung, Community-Building, Wissenstransfer, Finanzierung & Innovationsförderung
- Cloud-Lösung für flexible Zusammenarbeit und effiziente Ressourcennutzung Niedrigschwellige Zugänge : Einrichtung Kompass @ AMKA (Amt für multikulturelle Angelegenheiten) als feste Anlaufstelle für Gründer:innen mit Migrationserfahrung
- Schaffung von Co-Working-Plätzen für Vorbereitung und Entwicklung unternehmerischer Vorhaben
- Direkte Zielgruppenansprache und Bearbeitung der stark gestiegenen Nachfrage Arbeitsmarktintegration durch Netzwerke : Matchmaking: Gründer:innen mit Unternehmen, Investoren und anderen Migrant:innen vernetzen, Anbindung an lokale, nationale & internationale Netzwerke → erleichtert Marktzugang und Beschäftigungsintegration, um unternehmerische Resilienz zu stärken - besonders wichtig in Krisenzeiten Arbeitsmarktpolitische Relevanz :
- Selbständigkeit als Alternative zu Arbeitslosigkeit und prekären Beschäftigungen
- Aktivierung ungenutzter Potenziale hochqualifizierter Migrant:innen und Geflüchteter
- Beitrag zur Fachkräftesicherung durch innovative Geschäftsmodelle und Beschäftigungseffekte
- Stärkung des Wirtschaftsstandorts Frankfurt durch internationale Vielfalt, Innovation und unternehmerische Teilhabe Kompass schafft eine inklusive Beratungsinfrastruktur, die hochqualifizierte Geflüchtete und Menschen mit Migrationsgeschichte als Innovations- und Fachkräftepotenzial in den Frankfurter Arbeitsmarkt integriert.
Anhang
| Nr. | Was? |
| A | Trägerliste der |
| geförderten Projekte inkl. Internetseiten: www.kompassfrankfurt.de Home | #gemeinsamdeins |
| B | Weiterführende Links |
| zum Thema: | |
- www.instagram.com/gemeinsamdeins/
- Perspektive neuStart e.V.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Der Weg dieser Vorlage
Am 14. November 2025 veröffentlichte der Magistrat diesen Bericht. Sie geht auf NR 471 zurück — STVV-Antrag von SPD, beschlossen am 28. November 2012. In 4 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten.
Weitere Vorlagen in diesem Verfahren
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, BFF-BIG, AfD, Volt und FRAKTION; Linke (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF und Stadtv. Bäppler-Wolf (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Linke, FDP, BFF-BIG, AfD, Volt und FRAKTION Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF und Stadtv. Bäppler-Wolf (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Linke, FDP, AfD und Volt Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Linke, FDP, BFF-BIG, AfD, Volt und FRAKTION Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF, Gartenpartei und Stadtv. Yilmaz (= Kenntnis)