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Für wen sind die fetten Jahre vorbei?

Vorlagentyp: AFRANKFURTER
10 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren

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Thema Verkehr und Straße verfolgen

Inhalt

Anfrage vom 05.03.2019, A 457

Betreff: Für wen sind die fetten Jahre vorbei? Die Koalition hat für 2019 einen Haushalt beschlossen, der eine Erhöhung des Zuschusses an die Wirtschaftsförderung um 1,4 Millionen auf 6,1 Millionen vorsieht und in dem die Tourismus- und Kongress-GmbH neben dem Zuschuss von 3 Millionen eine weitere halbe Million aus dem Tourismusbeitrag erhält. Die Städtische Kommunikation wird 4 Millionen mehr erhalten und damit insgesamt 11,2 Millionen Euro. Allein die drei Zuschusserhöhungen lässt sich die Koalition aus SPD, Grüne und CDU sechs Millionen Euro kosten. Weil die Zuwendungen aber offenbar nicht ausreichen, damit die Zuschussempfänger mit ihren Adressaten kommunizieren können, wurden drei neue Vollzeitstellen im Amt für Kommunikation und Stadtmarketing geschaffen, sogenannte City-Manager, die einen Runden Tisch installieren sollen und an die sich Unternehmer "vom Handwerker und Einzelhändler bis zum Großunter-nehmen" zukünftig wenden können, um ihre Anregungen und Beschwerden zu schildern. Dies vorausgeschickt, frage ich den Magistrat:

  1. Muss eine Stadt, die an Attraktionen offenbar so reich ist, dass sie eine Besucherzahl von über 10 Millionen Übernachtungen im Jahr vorweisen kann, dennoch jährlich die städtischen Zuschüsse für Stadtmarketing erhöhen?
  2. Welche neuen Erkenntnisse erhofft sich die Stadt vom Runden Tisch z.B. beim geplanten Gesprächsthema Verkehr, die über die sattsam bekannten Interessenkonflikte zwischen LadenbesitzerInnen, falschparkenden KundInnen mit "Vor der Tür-Parken"- Anspruch, FußgängerInnen und RadfahrerInnen hinausgehen?
  3. Werden sich die drei neuen City-Manager auch um die dringenden Probleme fehlender Nahversorgung in vielen Frankfurter Stadtteilen kümmern oder geht es bei der neuen Abteilung Citymanagement ausnahmslos um die Interessen der Wirtschaft?

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 5. März 2019Sie sind hier
    AA 457Für wen sind die fetten Jahre vorbei?
    STVV-Anfrage · FRANKFURTER
  2. 13. Mai 2019Antwort des Magistrats · nach 10 WochenBB 174Für wen sind die fetten Jahre vorbei?Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

AAnfrage in der Stadtverordnetenversammlung

Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.

  1. 1Stadtverordnete stellen Anfrage
  2. 2Magistrat antwortet schriftlich
  3. 3Antwort fließt in Beratungen ein

Frist: 3 Monate

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