Wo im Nordend sind Mobilitätsstationen geplant?
Zusammenfassung
Im Nordend werden Mobilitätsstationen geplant, um die hohe Nachfrage nach Stellplätzen zu bedienen und die Ordnung der Fahrzeuge zu verbessern. Die Stationen sollen minimal ausgestattet und auf bestehenden Parkplätzen eingerichtet werden, um Eingriffe ins Stadtbild zu minimieren. Bei geringer Nachfrage können sie unkompliziert zurückgebaut werden.
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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgenStellungnahme des Magistrats
Für die Umsetzung der Mobilitätsstationen hat die Flächensuche begonnen. Dabei werden zunächst die Stadtteilzentren und die umliegenden Gebiete rund um die Innenstadt untersucht. Im Nordend entstehen die ersten Stationen im Umfeld der Berger Straße und des Oeder Wegs. Aufgrund der vorliegenden Nutzungsdaten zeigt sich hier eine besonders hohe Nachfrage nach Stellplätzen, weshalb eine verbesserte Ordnung der Fahrzeuge erforderlich ist.
Die Ausstattung der Mobilitätsstationen wird auf das notwendige Minimum reduziert und sie werden in der Regel auf bestehenden Pkw-Parkplätzen verortet. Dadurch werden die Eingriffe in das Stadtbild sowie die Aufwände und Kosten möglichst gering gehalten. Gleichzeitig können die Stationen bei schlechter Nachfrage aufwandsarm zurückgebaut werden. Die Stationen werden somit nur über eine Bodenmarkierung und StVO-Beschilderung kenntlich gemacht. Die Auswahl der Standorte erfolgt durch den Einbezug aller relevanten Infrastruktur und aktuellen Planungen. Derzeit wird noch geprüft, ob die Stationen zusätzlich mit Informationsstelen ausgestattet werden sollen.
Die Ortsbeiräte wurden im September 2024 in einer Veranstaltung über die Umsetzung der Strategie informiert. Aufgrund des sehr geringen Eingriffs durch die Stationen soll keine Abstimmung einzelner Standorte erfolgen. Die Ortsbeiräte sind jedoch weiterhin dazu aufgerufen, jederzeit Standortvorschläge an die E-Mail-Adresse Mobiliaetsstationen@traffiQ.de zu senden.
Sämtliche Angebote der Verkehrsmittel an den Stationen werden durch die Anbieter eigenwirtschaftlich betrieben. Daher hat die Stadt Frankfurt keinen Einfluss darauf, ob die Angebote auch ohne digitale Endgeräte genutzt werden können.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 19. Juni 2024OFOF 730/3E-ScooterAbstellbereiche auch fürs NordendOrtsbeiratsantrag · CDU
- 4. Juli 2024OMOM 5724E-ScooterAbstellbereiche auch fürs NordendDirektanregung
- 6. Dezember 2024STST 2126E-Scooter Abstellbereiche auch fürs NordendStellungnahme
- 9. April 2025OFOF 865/3Wo im Nordend sind Mobilitätsstationen geplant?Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
- 24. April 2025VV 1165Wo im Nordend sind Mobilitätsstationen geplant?Anfrage
- 5. September 2025Sie sind hierSTST 1506Wo im Nordend sind Mobilitätsstationen geplant?Stellungnahme
- 14. Februar 2026OFOF 1388/2Bitte um Einbeziehung in die Planung von MobilitätsstationenOrtsbeiratsantrag · FDP
- 23. Februar 2026OMOM 8211Bitte um Einbeziehung in die Planung von MobilitätsstationenDirektanregung
- 14. September 2026Antwort des Magistrats · nach 117 WochenSTST 1398Bitte in die Einbeziehung in die Planung von MobilitätsstationenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab