Minibuslinie für das Nordend Das Nordend muss attraktiver werden
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Untersuchungen haben ergeben, dass viele PKW-Fahrten im Kurzstreckenbereich gemacht werden. Gerade Ältere tun sich schwer, auf den ÖPNV umzusteigen, weil diese ihre Einkäufe tragen müssen und ihnen, der Abstand zwischen den Haltestellen zu groß ist. Hält die Minibuslinie in den Einkaufsstraßen sowie vor Senioreneinrichtungen, steigen diese eher auf den ÖPNV um. Darüber hinaus scheuen. Senioren oftmals - insbesondere in dm Nachtstunden - den Besuch von Kultureinrichtungen, weil der Abstand von ihrem Wohnort zur nächsten Haltestelle der „großen“ Linien für diese zu groß ist, zumal wenn diese gehbehindert sind. Die Schulgemeinde lehnt sehr oft das Fahren mit Rädern aus Sicherheitsgründen ab, so dass Eltern ihre Kinder sehr häufig in die Schule bringen müssen. Hält die Minibuslinie direkt vor oder in unmittelbarer Nähe vor der Schule, sind die Eltern eher bereit, ihre Kinder auf den ÖPNV zu verweisen. Eine Anbindung an die näheren Nachbarstadtteile ist sinnvoll, da die Personen in die Einkaufsstraßen, Schulen und Kultureinrichtungen des Nordend gebracht werden. Umgekehrt profitieren auch die Anwohner des Nordend hiervon, wenn z.B. der Zoo oder die Senioren- und Kultureinrichtungen in der Waldschmidtstraße an die Minibuslinie angebunden werden.
Inhalt
Antrag vom 20.03.2010, OF 940/3
Betreff:
Minibuslinie für das Nordend Das Nordend muss attraktiver werden
Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat wird beauftragt, eine Minibuslinie für das Nordend mit Anbindung an die Nachbarstadtteile einzurichten.
Ziel dieser Minibuslinie muss sein
- alle Einkaufsstraßen im Nordend anzufahren, und miteinander zu verbinden
- kurze Abstände zwischen den Haltestellen zu halten
- Haltestellen direkt vor bzw. in unmittelbarer Nähe von Senioren- und Kultureinrichtungen sowie Schulen einzurichten
- "große“ U-Bahn-, Straßenbahn- und Buslinien anzudienen.
Bei dieser Minibuslinie geht es nicht um Schnelligkeit, sondern um möglichst viele Plätze im Stadtteil und in unmittelbarer angrenzenden Stadtteilen zu verbinden.
Begründung:
Untersuchungen haben ergeben, dass viele PKW-Fahrten im Kurzstreckenbereich gemacht werden. Gerade Ältere tun sich schwer, auf den ÖPNV umzusteigen, weil diese ihre Einkäufe tragen müssen und ihnen, der Abstand zwischen den Haltestellen zu groß ist. Hält die Minibuslinie in den Einkaufsstraßen sowie vor Senioreneinrichtungen, steigen diese eher auf den ÖPNV um. Darüber hinaus scheuen. Senioren oftmals - insbesondere in dm Nachtstunden - den Besuch von Kultureinrichtungen, weil der Abstand von ihrem Wohnort zur nächsten Haltestelle der "großen“ Linien für diese zu groß ist, zumal wenn diese gehbehindert sind. Die Schulgemeinde lehnt sehr oft das Fahren mit Rädern aus Sicherheitsgründen ab, so dass Eltern ihre Kinder sehr häufig in die Schule bringen müssen. Hält die Minibuslinie direkt vor oder in unmittelbarer Nähe vor der Schule, sind die Eltern eher bereit, ihre Kinder auf den ÖPNV zu verweisen. Eine Anbindung an die näheren Nachbarstadtteile ist sinnvoll, da die Personen in die Einkaufsstraßen, Schulen und Kultureinrichtungen des Nordend gebracht werden. Umgekehrt profitieren auch die Anwohner des Nordend hiervon, wenn z.B. der Zoo oder die Senioren- und Kultureinrichtungen in der Waldschmidtstraße an die Minibuslinie angebunden werden.
Beratung im Ortsbeirat: 3
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 20. März 2010Sie sind hierOFOF 940/3Minibuslinie für das Nordend Das Nordend muss attraktiver werdenOrtsbeiratsantrag · CDU
- 15. April 2010OMOM 4113Minibuslinie für das Nordend: Das Nordend muss attraktiver werdenDirektanregung
- 28. Juni 2010STST 875Minibuslinie für das Nordend: Das Nordend muss attraktiver werdenStellungnahme
- 1. Februar 2011STST 254Minibuslinie für das Nordend: Das Nordend muss attraktiver werdenStellungnahme
- 8. August 2011STST 971Minibuslinie für das Nordend: Das Nordend muss attraktiver werdenStellungnahme
- 23. März 2012STST 456a) Minibuslinie für das Nordend: Das Nordend muss attraktiver werden b) Ringbuslinien mit MinibussenStellungnahme
- 28. September 2012Antwort des Magistrats · nach 132 WochenSTST 1595a) Ringbuslinien mit Minibussen b) Minibuslinie für das Nordend: Das Nordend muss attraktiver werdenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU und ÖkoLinX-ARL gegen SPD und FDP (= Ablehnung); LINKE. (= Enthaltung)