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Lotte-Specht-Park: Regeln nicht nur aufstellen, sondern auch durchsetzen

Vorlagentyp: OFU.B.
89 Wochen bis zur Antwort15 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen
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Begründung

nur aufstellen, sondern auch durchsetzen Vorgang: OM 2385/17 OBR 1; ST 190/18; OM 2879/18 OBR 1; ST 1144/18 Dem Magistrat sind über den Ortsbeirat bereits mehrfach Hinweise auf Probleme mit frei laufenden Hunden im Lotte-Specht-Park zugegangen. Der Park ist nicht mehr als eine kleine Grünfläche und schließt an einen Kleinkinderspielplatz und einen Bolzplatz an. Seit Anlegen des Parks entwickelt sich dieser zunehmend zu einem Treffpunkt für Hundehalter aus dem Gallus und Europaviertel, die auch über weitere Strecken zu dieser Grünfläche laufen. Inzwischen kann sogar beobachtet werden, wie mit dem Auto angefahren und der Hund zum Gassi-Gehen auf der Wiese nur rausgelassen wird. Auf die Gefahr, dass sich hier im Bewusstsein der Hundehaltenden ein Gewohnheitsrecht entwickelt und der Eindruck entsteht, dass dies eine Freilauffläche für Vierbeiner ist, hat der Ortsbeiat bereits hingewiesen. - Mit ST190 vom 5.2.2018 wurde zugesagt, das "das Grünflächenamt die Anregung zum Anlass nehmen und das Ordnungsamt bitten (wird), hier im Rahmen der gegebenen personellen Möglichkeiten häufiger Kontrollen durchzuführen". - Mit OM2879 vom Juni 2018 hat der Ortsbeirat den Magistrat gebeten, am Lotte-Specht-Park Hinweisschilder aufzustellen, die auf die Grünanlagensatzung und den Leinenzwang für Hunde verweisen. Dies erfolgte vom Ortsbeiratmit dem Hinweis, dass sich die Freilauffläche für Hunde hier inzwischen etabliert hat. - Mit Verweis auf die vom Magistrat mit ST190 vom 5.2.2018 angekündigten Kontrollen durch das Ordnungsamt hat der Ortsbeirat darum gebeten, diese angekündigten Kontrollen durch das Ordnungsamt zu nutzen, um die Hundehaltenden über die neu eingerichtete Hundefreilauffläche Römischer Ring/Pariser Straße zu informieren. - Der Ortsbeirat hat das Grünflächenamt wie folgt darauf hingewiesen: "Neben der Einrichtung der Hundefreilauffläche muss dafür gesorgt werden, dass sich der jetzt existierende Hundefreilauf vom Lotte-Specht-Park zügig auf dies legale Freilauffläche verlagert. Hierfür muss der Magistrat mit geeigneten Mitteln (Flyer, Aushänge, Kontrollen mit Ansprache) sorgen." Offensichtlich ist hier - außer dass ein Schild "Hundeauslauffläche" an der dafür vorgesehenen Stelle auf der Freifläche am Römischen Ring aufgestellt wurde, nichts passiert. Eltern, die regelmäßig mit ihren Kindern den Spielplatz am Park nutzen berichten wie folgt: - Eine Kontrolle und Ansprache von Hundehaltern wurde zu keiner Zeit beobachtet. - Hundehaltende, die freundlich angesprochen wurden, haben erklärt, noch nie eine Information zum "Umzug" auf eine Freilauffläche am Römischen Ring erhalten zu haben. - Eltern wurden von Hunde haltenden Personen bereits mehrfach harsch aufgefordert, ihre Kinder von der Wiese zu entfernen, um Konflikte mit den Hunden zu vermeiden. - Mehrfach sind Hunde auf den Kleinkinderspielplatz gelaufen und haben Kontakt zu Kindern gesucht; die Hundehaltenden haben die Eltern in dieser Situation immer darauf verwiesen, dass die Eltern dafür zu sorgen hätten, dass die Türen zum Spielplatz geschlossen seien. - Einzelne (bisher nur wenige) Halter von Hunden, die als Kampfhunde bezeichnet werden, nutzen den Park, um ihre Hunde abzurichten / zu trainieren. - Auch freundliche Hundehaltende verweisen bei Hinweis auf Leinenzwang etc. oder Konflikten zwischen Menschen und Hunden stets darauf, dass sich hier seit Jahren die Freilauffläche für die Hunde befinde und dass man sich diese nicht wegnehmen lasse (!). Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat aufgefordert, wie folgt tätig zu werden:

  1. Schilder mit Hinweisen auf Leinenzwang und die Grünflächensatzung aufstellen zu lassen.
  2. Insbesondere in den Abendstunden (Gassi-Geh-Zeiten) verstärkt Kontrollen durchführen zu lassen und dabei sowohl auf die legale Freilauffläche (max. 10 Gehminuten entfernt!) zu verweisen, als auch Verstöße gegen die Grünflächensatzung wie vorgesehen zu ahnden.
  3. Alles zu unternehmen, um den in den letzten 3 Jahren bei Hunde Haltenden entstandenen Eindruck, dass es hier eine Freilauffläche für Hunde gäbe, aufzulösen und bekannt zu machen, dass es nur 5 Gehminuten entfernt eine legale Freilauffläche für Hunde gibt. Begründung: Im Winter und bei schlechtem Wetter wird der Park weniger als Hundauslauf genutzt, insofern ist das Problem aktuell weniger dringend. Sobald das Wetter besser wird, werden die Treffen der Hundehaltenden am Spätnachmittag und Abend wieder stattfinden. Während die Hundebesitzerinnen und -besitzer sich unterhalten, dürfen die Hunde über die Wiese jagen. Dies ist auch die Zeit, in der Freizeitsportler oder Familien gerne die Fläche nutzen würden - aber regelmäßig sehr schnell "ihre Sachen einpacken", vertrieben werden. Aus dem Schreiben einer Anwohnerin: ". . Leider verkommt die Wiese des Parks immer mehr zu einer Hundewiese mit einer Kotsammlung, zu der auch Hundebesitzer mit dem Auto gefahren kommen, um ihre Hunde auslaufen zu lassen. Mit den Kindern der Nachbarschaft kommt es immer wieder zu unerfreulichen Ereignissen wegen der Hunde. Einerseits rennen die Hunde auf die Kinder zu und sogar auf den Spielplatz, da die Tür ab und an nicht geschlossen ist. Dadurch fließen häufig Tränen, da die Kinder wegen der Hunde verunsichert sind. Die Hundebesitzer reagieren verständnislos und argumentieren damit, dass dies eine Hundewiese wäre? Des weiteren hat man sehr häufig Hundekot an der Kleidung der Kinder, wenn sie dann doch mal die Möglichkeit bekommen haben auf der Wiese zu spielen (weil keine Hunde anwesend sind). Was sehr ekelig ist!"

Inhalt

Antrag vom 02.03.2019, OF 879/1

Betreff: Lotte-Specht-Park: Regeln nicht nur aufstellen, sondern auch durchsetzen Vorgang: OM 2385/17 OBR 1; ST 190/18; OM 2879/18 OBR 1; ST 1144/18 Dem Magistrat sind über den Ortsbeirat bereits mehrfach Hinweise auf Probleme mit frei laufenden Hunden im Lotte-Specht-Park zugegangen. Der Park ist nicht mehr als eine kleine Grünfläche und schließt an einen Kleinkinderspielplatz und einen Bolzplatz an. Seit Anlegen des Parks entwickelt sich dieser zunehmend zu einem Treffpunkt für Hundehalter aus dem Gallus und Europaviertel, die auch über weitere Strecken zu dieser Grünfläche laufen. Inzwischen kann sogar beobachtet werden, wie mit dem Auto angefahren und der Hund zum Gassi-Gehen auf der Wiese nur rausgelassen wird. Auf die Gefahr, dass sich hier im Bewusstsein der Hundehaltenden ein Gewohnheitsrecht entwickelt und der Eindruck entsteht, dass dies eine Freilauffläche für Vierbeiner ist, hat der Ortsbeiat bereits hingewiesen. - Mit ST190 vom 5.2.2018 wurde zugesagt, das "das Grünflächenamt die Anregung zum Anlass nehmen und das Ordnungsamt bitten (wird), hier im Rahmen der gegebenen personellen Möglichkeiten häufiger Kontrollen durchzuführen". - Mit OM2879 vom Juni 2018 hat der Ortsbeirat den Magistrat gebeten, am Lotte-Specht-Park Hinweisschilder aufzustellen, die auf die Grünanlagensatzung und den Leinenzwang für Hunde verweisen. Dies erfolgte vom Ortsbeiratmit dem Hinweis, dass sich die Freilauffläche für Hunde hier inzwischen etabliert hat. - Mit Verweis auf die vom Magistrat mit ST190 vom 5.2.2018 angekündigten Kontrollen durch das Ordnungsamt hat der Ortsbeirat darum gebeten, diese angekündigten Kontrollen durch das Ordnungsamt zu nutzen, um die Hundehaltenden über die neu eingerichtete Hundefreilauffläche Römischer Ring/Pariser Straße zu informieren. - Der Ortsbeirat hat das Grünflächenamt wie folgt darauf hingewiesen: "Neben der Einrichtung der Hundefreilauffläche muss dafür gesorgt werden, dass sich der jetzt existierende Hundefreilauf vom Lotte-Specht-Park zügig auf dies legale Freilauffläche verlagert. Hierfür muss der Magistrat mit geeigneten Mitteln (Flyer, Aushänge, Kontrollen mit Ansprache) sorgen." Offensichtlich ist hier - außer dass ein Schild "Hundeauslauffläche" an der dafür vorgesehenen Stelle auf der Freifläche am Römischen Ring aufgestellt wurde, nichts passiert. Eltern, die regelmäßig mit ihren Kindern den Spielplatz am Park nutzen berichten wie folgt: - Eine Kontrolle und Ansprache von Hundehaltern wurde zu keiner Zeit beobachtet. - Hundehaltende, die freundlich angesprochen wurden, haben erklärt, noch nie eine Information zum "Umzug" auf eine Freilauffläche am Römischen Ring erhalten zu haben. - Eltern wurden von Hunde haltenden Personen bereits mehrfach harsch aufgefordert, ihre Kinder von der Wiese zu entfernen, um Konflikte mit den Hunden zu vermeiden. - Mehrfach sind Hunde auf den Kleinkinderspielplatz gelaufen und haben Kontakt zu Kindern gesucht; die Hundehaltenden haben die Eltern in dieser Situation immer darauf verwiesen, dass die Eltern dafür zu sorgen hätten, dass die Türen zum Spielplatz geschlossen seien. - Einzelne (bisher nur wenige) Halter von Hunden, die als Kampfhunde bezeichnet werden, nutzen den Park, um ihre Hunde abzurichten / zu trainieren. - Auch freundliche Hundehaltende verweisen bei Hinweis auf Leinenzwang etc. oder Konflikten zwischen Menschen und Hunden stets darauf, dass sich hier seit Jahren die Freilauffläche für die Hunde befinde und dass man sich diese nicht wegnehmen lasse (!). Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat aufgefordert, wie folgt tätig zu werden:

  1. Schilder mit Hinweisen auf Leinenzwang und die Grünflächensatzung aufstellen zu lassen.
  2. Insbesondere in den Abendstunden (Gassi-Geh-Zeiten) verstärkt Kontrollen durchführen zu lassen und dabei sowohl auf die legale Freilauffläche (max. 10 Gehminuten entfernt!) zu verweisen, als auch Verstöße gegen die Grünflächensatzung wie vorgesehen zu ahnden.
  3. Alles zu unternehmen, um den in den letzten 3 Jahren bei Hunde Haltenden entstandenen Eindruck, dass es hier eine Freilauffläche für Hunde gäbe, aufzulösen und bekannt zu machen, dass es nur 5 Gehminuten entfernt eine legale Freilauffläche für Hunde gibt. Begründung: Im Winter und bei schlechtem Wetter wird der Park weniger als Hundauslauf genutzt, insofern ist das Problem aktuell weniger dringend. Sobald das Wetter besser wird, werden die Treffen der Hundehaltenden am Spätnachmittag und Abend wieder stattfinden. Während die Hundebesitzerinnen und -besitzer sich unterhalten, dürfen die Hunde über die Wiese jagen. Dies ist auch die Zeit, in der Freizeitsportler oder Familien gerne die Fläche nutzen würden - aber regelmäßig sehr schnell "ihre Sachen einpacken", vertrieben werden. Aus dem Schreiben einer Anwohnerin: ". . Leider verkommt die Wiese des Parks immer mehr zu einer Hundewiese mit einer Kotsammlung, zu der auch Hundebesitzer mit dem Auto gefahren kommen, um ihre Hunde auslaufen zu lassen. Mit den Kindern der Nachbarschaft kommt es immer wieder zu unerfreulichen Ereignissen wegen der Hunde. Einerseits rennen die Hunde auf die Kinder zu und sogar auf den Spielplatz, da die Tür ab und an nicht geschlossen ist. Dadurch fließen häufig Tränen, da die Kinder wegen der Hunde verunsichert sind. Die Hundebesitzer reagieren verständnislos und argumentieren damit, dass dies eine Hundewiese wäre? Des weiteren hat man sehr häufig Hundekot an der Kleidung der Kinder, wenn sie dann doch mal die Möglichkeit bekommen haben auf der Wiese zu spielen (weil keine Hunde anwesend sind). Was sehr ekelig ist!"

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 19. Oktober 2017OFOF 420/1Aufstellung von zwei Hundekotbeutel-Spenderstationen im Lotte-Specht-ParkOrtsbeiratsantrag · SPD
  2. 19. Oktober 2017OFOF 419/1Ist eine kleinere Hundeauslauffläche im Europagarten möglich?Ortsbeiratsantrag · SPD
  3. 7. November 2017OMOM 2385Aufstellung von zwei Hundekotbeutelspenderstationen im Lotte-Specht-ParkDirektanregung
  4. 7. November 2017VV 665Ist eine kleinere Hundeauslauffläche im Europagarten möglich?Anfrage
  5. 5. Februar 2018STST 191Ist eine kleinere Hundeauslauffläche im Europagarten möglich?Stellungnahme
  6. 5. Februar 2018STST 190Aufstellung von zwei Hundekotbeutelspenderstationen im Lotte-Specht-ParkStellungnahme
  7. 24. Februar 2018OFOF 525/1Hundeauslauf im Europaviertel einrichten - Vorschlag des Magistrats vom 05.02.2018 umsetzen (ST 191)Ortsbeiratsantrag · U.B.
  8. 13. März 2018OMOM 2879Hundeauslauf im Europaviertel einrichten - Vorschlag des Magistrats vom 05.02.2018 umsetzen (ST 191)Direktanregung
  9. 19. April 2018OFOF 600/1Hundeauslaufflächen in der Friedrich-Ebert-Siedlung ermöglichenOrtsbeiratsantrag · CDU
  10. 8. Mai 2018OMOM 3128Hundeauslaufflächen in der Friedrich-Ebert-Siedlung ermöglichenDirektanregung
  11. 15. Juni 2018STST 1144Hundeauslauf im Europaviertel einrichten - Vorschlag des Magistrats vom 05.02.2018 umsetzen (ST 191)Stellungnahme
  12. 2. März 2019OFOF 880/1Hundeauslauffläche im Europaviertel attraktiver gestalten und für die Nutzung werbenOrtsbeiratsantrag · U.B.
  13. 2. März 2019Sie sind hier
    OFOF 879/1Lotte-Specht-Park: Regeln nicht nur aufstellen, sondern auch durchsetzen
    Ortsbeiratsantrag · U.B.
  14. 19. März 2019OMOM 4395Lotte-Specht-Park: Regeln nicht nur aufstellen, sondern auch durchsetzenDirektanregung
  15. 1. Juli 2019Antwort des Magistrats · nach 89 WochenSTST 1245Lotte-Specht-Park: Regeln nicht nur aufstellen, sondern auch durchsetzenStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 1
Sitzung 30 · 19.03.2019
TO I, TOP 22
Angenommen
Anregung an den Magistrat OM 4395 2019 Die Vorlage OF 879/1 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Mitdiskutieren

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