Klimatisierung der Klassenräume im Neubau des Lessing-Gymnasiums im Westend für die heiße Jahreszeit
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat hat einen Antrag zur Prüfung der Klimatisierung der Klassenräume im Neubau des Lessing-Gymnasiums gestellt. Ziel ist es, mobile Klimageräte als Zwischenlösung für die heißen Monate zu evaluieren, um die Unterrichtsbedingungen zu verbessern und hitzebedingte Ausfälle zu vermeiden.
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Thema Schulen und Bildung verfolgenAntrag
Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, bis spätestens zur Ortsbeiratssitzung Dezember, zu prüfen und zu berichten, inwieweit mobile Klimageräte als Zwischenlösung zur Kühlung der Klassenräume im Neubau des Lessinggymansiums für Frühjahr/Sommer 2024 eingesetzt werden könnten. Im Einzelnen geht es um: - Klärung, ob eine Reparatur der zur Zeit defekten Lüftungsanlage ausreicht, um die Raumtemperatur während starken Sonneneinstrahlung für ein volles Klassenzimmer mit bis zu 30 Personen erträglich zu halten - Klärung, ob die gegenwärtigen Leuchtmittel in den Klassenzimmern schon LED-Standard sind, um zusätzliche Hitzequellen zu minimieren - Kosten-/Nutzenvergleich des Einsatzes mobiler Klimageräte versus hitzeresistenter Fensterfolien - idealerweise auf Basis diverser Angebote im Rahmen einer Ausschreibung - Prüfung, inwieweit die mobilen Klimageräte, die sich in den Klassenzimmern auf der Höhe des Aula-Eingangs befinden, am Spätnachmittag und Abend nach der regulären Unterrichtszeit auch zur Kühlung der Aula eingesetzt werden könnten - Der Prüfprozess sollte in enger Abstimmung mit dem konkreten Projektleiter/Ansprechpartner im Amt für Bau und Immobilien, der Schulleiterin sowie auch dem neuen Hausmeister bzw. Gebäudemanager des Lessing-Gymnasiums sowie dem zuständigen Dezernat laufen - Start der notwendigen Ausschreibungen in Q4/2023
Begründung
In den Sommermonaten heizen die Klassenzimmer im Neubau ähnlich wie die Aula schon am frühen Vormittag wegen der direkten Sonneneinstrahlung bis hin zu unzumutbaren Temperaturen auf - die Hitze und stehende Luft werden unerträglich - v.a. in einem mit bis zu 30 Personen besetzten Klassenzimmer. Bei einem gemeinsamen Ortstermin am 22. September wiesen die Schulleiterin, der Schulsprecher sowie Vertreter aus dem Lehrerkollegium sehr eindringlich auf die akute Problemlage hin - Vertreter des Bauamtes sowie Hausmeister und Gebäudemanager bestätigten die Problematik. Die Passivbauweise, eine seit Jahren defekte Lüftungsanlage und ggf. schlecht gedämmte Decken sorgen in Kombination mit den breiten Fensterfronten zu diesem schnellen Temperatur-Anstieg. Unterricht ist dann vielfach nur noch im Freien oder gar nicht mehr möglich. Um im kommenden Schuljahr den regulären Unterricht im Neubau auch in der warmen Jahreszeit sicherzustellen und hitzebedingte Stundenausfälle zu vermeiden, ist eine zügige Problembeseitigung notwendig.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Der Weg dieser Vorlage
Am 29. September 2023 brachte CDU im Ortsbeirat 2 diesen Antrag ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 04.12.2023 im OBR 2 abgelehnt.
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE. und ÖkoLinX-ARL gegen CDU, FDP und BFF (= Annahme)