Oberstufe an der Carlo-Mierendorff-Schule
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Thema Schulen und Bildung verfolgenBegründung
Carlo-Mierendorff-Schule Der Ortsbeirat möge beschließen: Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen, baldmöglichst Planungen einzuleiten, wie an der Carlo-Mierendorff-Schule eine Oberstufe eingerichtet werden kann. Begründung: Nachdem die Schuldezernentin sich nun festgelegt hat, dass ein neues achtzügiges Gymnasium in Nied errichtet werden wird (Neue Presse vom 24. Januar 2015, S.11), ist auf absehbare Zeit nicht damit zu rechnen, dass im Frankfurter Norden noch ein weiteres Gymnasium errichtet wird. Denn, wie auch die Schuldezernentin ausgeführt hat, sind Bauplätze knapp. Das am Frankfurter Berg für eine weiterführende Schule gedachte Gelände ist zwischenzeitlich zugebaut. Der Bedarf an Schulen, die zum Abitur führen, ist aber gerade im Frankfurter Norden besonders hoch, weil es hier viele Neubaugebiete mit vielen Kindern gibt, insbesondere auch im Ortsbezirk 10. Dadurch bleiben die Kinder aus dem Bezirk 10, in dem es keine einzige weiterführende Schule gibt, die zum Abitur führt, häufiger "auf der Strecke". Wenn 1800 Gymnasial-Plätze in Nied geschaffen werden, wird dies auf Grund der räumlichen Entfernung für den Frankfurter Norden wenig Abhilfe schaffen. Auf dem Gelände der Carlo-Mierendorff-Schule sollte dagegen noch ausreichend Platz sein, um eine Oberstufe einzurichten und so im Ortsbezirk 10 endlich eine weiterführende Schule zu schaffen, die bis zum Abitur führt. Wenn eine Oberstufe dort vorhanden wäre, wäre die Schule gerade für Eltern, die ihren Kinder einen weiten Schulweg ersparen möchten, das Gesamtschulkonzept befürworten, aber gleichwohl das Abitur anstreben, eine noch bessere Alternative. Dadurch könnte auch der Druck auf klassische Gymnasialplätze vermindert werden. Da der Bedarf in den nächsten Jahren, wovon auch das Schuldezernat ausgeht (s. og. Artikel), ungebremst weiter steigen wird, ist unmittelbarer Handlungsbedarf, damit nicht wieder Kinder jahrelang in Containern unterrichtet werden müssen.
Inhalt
Antrag vom 27.01.2015, OF 759/10
Betreff: Oberstufe an der Carlo-Mierendorff-Schule Der Ortsbeirat möge beschließen: Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen, baldmöglichst Planungen einzuleiten, wie an der Carlo-Mierendorff-Schule eine Oberstufe eingerichtet werden kann.
Begründung: Nachdem die Schuldezernentin sich nun festgelegt hat, dass ein neues achtzügiges Gymnasium in Nied errichtet werden wird (Neue Presse vom 24. Januar 2015, S.11), ist auf absehbare Zeit nicht damit zu rechnen, dass im Frankfurter Norden noch ein weiteres Gymnasium errichtet wird. Denn, wie auch die Schuldezernentin ausgeführt hat, sind Bauplätze knapp. Das am Frankfurter Berg für eine weiterführende Schule gedachte Gelände ist zwischenzeitlich zugebaut. Der Bedarf an Schulen, die zum Abitur führen, ist aber gerade im Frankfurter Norden besonders hoch, weil es hier viele Neubaugebiete mit vielen Kindern gibt, insbesondere auch im Ortsbezirk 10. Dadurch bleiben die Kinder aus dem Bezirk 10, in dem es keine einzige weiterführende Schule gibt, die zum Abitur führt, häufiger "auf der Strecke". Wenn 1800 Gymnasial-Plätze in Nied geschaffen werden, wird dies auf Grund der räumlichen Entfernung für den Frankfurter Norden wenig Abhilfe schaffen. Auf dem Gelände der Carlo-Mierendorff-Schule sollte dagegen noch ausreichend Platz sein, um eine Oberstufe einzurichten und so im Ortsbezirk 10 endlich eine weiterführende Schule zu schaffen, die bis zum Abitur führt. Wenn eine Oberstufe dort vorhanden wäre, wäre die Schule gerade für Eltern, die ihren Kinder einen weiten Schulweg ersparen möchten, das Gesamtschulkonzept befürworten, aber gleichwohl das Abitur anstreben, eine noch bessere Alternative. Dadurch könnte auch der Druck auf klassische Gymnasialplätze vermindert werden. Da der Bedarf in den nächsten Jahren, wovon auch das Schuldezernat ausgeht (s. og. Artikel), ungebremst weiter steigen wird, ist unmittelbarer Handlungsbedarf, damit nicht wieder Kinder jahrelang in Containern unterrichtet werden müssen.Beratung im Ortsbeirat: 10
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Der Weg dieser Vorlage
Am 27. Januar 2015 brachte FDP im Ortsbeirat 10 diesen Antrag ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten.
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.