Benennung eines Platzes
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Karl Gerold wurde 1906 geboren und musste 1933 aus Deutschland fliehen, um der Verfolgung durch das NS-Regime zu entgehen. Gerold war seit 1947 bis zu seinem Tod im Jahr 1973 Herausgeber der Frankfurter Rundschau. Er setzte sich für die wirtschaftliche und journalistische Unabhängigkeit seiner Zeitung ein und wurde damit eine prägende Herausgeberpersönlichkeit im Nachkriegsdeutschland. Über seinen Tod hinaus suchte er diese Unabhängigkeit zu bewahren, indem er sein Vermögen in eine Stiftung einbrachte. Der Verlag der Frankfurter Rundschau zieht demnächst in das ehemalige Straßenbahndepot ein. Der Ortsbeirat möchte daher das Lebenswerk des ehemaligen Herausgebers der Zeitung durch die Benennung an dieser Stelle würdigen. Vertraulichkeit: Nein Beratung im Ortsbeirat: 5 Beratungsergebnisse: 27. Sitzung des OBR 5 am 24.10.2008, TO I, TOP 27 Beschluss: Initiative OI 67 2008 Die Vorlage OF 639/5 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen. Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FAG und FDP gegen LINKE. (= Ablehnung)
Inhalt
Antrag vom 08.10.2008, OF 639/5
Betreff:
Benennung eines Platzes
Der Ortsbeirat bittet den Magistrat, den kleinen Platz zwischen dem ehemaligen Straßenbahndepot und der Textorstraße in Karl-Gerold-Platz zu benennen und in das Straßenverzeichnis aufzunehmen.
Begründung:
Karl Gerold wurde 1906 geboren und musste 1933 aus Deutschland fliehen, um der Verfolgung durch das NS-Regime zu entgehen. Gerold war seit 1947 bis zu seinem Tod im Jahr 1973 Herausgeber der Frankfurter Rundschau. Er setzte sich für die wirtschaftliche und journalistische Unabhängigkeit seiner Zeitung ein und wurde damit eine prägende Herausgeberpersönlichkeit im Nachkriegsdeutschland. Über seinen Tod hinaus suchte er diese Unabhängigkeit zu bewahren, indem er sein Vermögen in eine Stiftung einbrachte.
Der Verlag der Frankfurter Rundschau zieht demnächst in das ehemalige Straßenbahndepot ein. Der Ortsbeirat möchte daher das Lebenswerk des ehemaligen Herausgebers der Zeitung durch die Benennung an dieser Stelle würdigen.
Beratung im Ortsbeirat: 5
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 8. Oktober 2008Sie sind hierOFOF 639/5Benennung eines PlatzesOrtsbeiratsantrag
- 24. Oktober 2008OIOI 67Benennung des Platzes zwischen dem ehemaligen Straßenbahndepot und der TextorstraßeInitiative
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FAG und FDP gegen LINKE. (= Ablehnung)