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Umwandlung von Geld- in Sachleistungen zur Vermeidung falscher Anreize

Vorlagentyp: OFDie_PARTEI
1 SitzungAbgelehnt

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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgen

Begründung

Sachleistungen zur Vermeidung falscher Anreize Bundesheimatminister Seehofer strebt an, Asylbewerber*innen fortan keine Geldmittel mehr auszuzahlen, sondern den Bedarf in Sachleistungen zu decken. Er begründet das damit, "keine falschen Anreize" für einen Asylantrag in Deutschland bieten zu wollen. Auch ehrenamtliche Tätigkeiten wie die der Ortsbeiräte, Sozialvorsteher etc. sollten nicht aus der Erwägung angetreten werden, die Aufwandsentschädigung als "Zubrot" zu erhalten, sondern stattdessen aus der Motivation, etwas für die Bürger*innen der Stadtviertel zu tun. Um entsprechend keine falschen Anreize zu schaffen, sollte deren Aufwandsentschädigung also analog ebenfalls in Sachleistungen ausbezahlt werden. Eine Umwandlung der Geld- in Sachleistungen könnte ebenfalls der lokalen Wirtschaft helfen, sofern die Produkte für die Sachleistungen lokal produziert werden. Dies vorangestellt

Inhalt

Antrag vom 22.05.2018, OF 639/1

Betreff: Umwandlung von Geld- in Sachleistungen zur Vermeidung falscher Anreize Bundesheimatminister Seehofer strebt an, Asylbewerber*innen fortan keine Geldmittel mehr auszuzahlen, sondern den Bedarf in Sachleistungen zu decken. Er begründet das damit, "keine falschen Anreize" für einen Asylantrag in Deutschland bieten zu wollen. Auch ehrenamtliche Tätigkeiten wie die der Ortsbeiräte, Sozialvorsteher etc. sollten nicht aus der Erwägung angetreten werden, die Aufwandsentschädigung als "Zubrot" zu erhalten, sondern stattdessen aus der Motivation, etwas für die Bürger*innen der Stadtviertel zu tun. Um entsprechend keine falschen Anreize zu schaffen, sollte deren Aufwandsentschädigung also analog ebenfalls in Sachleistungen ausbezahlt werden. Eine Umwandlung der Geld- in Sachleistungen könnte ebenfalls der lokalen Wirtschaft helfen, sofern die Produkte für die Sachleistungen lokal produziert werden. Dies vorangestellt möge der Ortsbeirat beschließen, Der Magistrat wird aufgefordert, die "Satzung über die Entschädigung von ehrenamtlich Tätigen" dahin gehend zu ändern, dass die in §1 und §4 genannten Geldbeträge durch folgende Sachleistungen ersetzt werden: Apfelwein (pur oder sauer gespritzt) im Verhältnis 1 € = 0.58l (entspricht 1,70 € pro Liter) Kräuter für Frankfurter Grüne Soße im Verhältnis 1 € = 30,76g (entspricht 3,25 € pro 100 g) Handkäs im Verhältnis 1 € = 100g Darüber hinaus wird der Magistrat aufgefordert, diese Sätze jährlich an die Preisentwicklung der Produkte anzupassen.Beratung im Ortsbeirat: 1

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet

Der Weg dieser Vorlage

Am 22. Mai 2018 brachte Die_PARTEI im Ortsbeirat 1 diesen Antrag ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 05.06.2018 im OBR 1 abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 1
Sitzung 23 · 05.06.2018
TO I, TOP 39
Abgelehnt
Die Vorlage OF 639/1 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
SPDCDULinkeFDPBFFÖkoLinX-ARLU.b
Ablehnung:
GrünePartei
Abstimmung im Original

Abstimmung: SPD, CDU, LINKE., FDP, BFF, ÖkoLinX-ARL und U.B. gegen GRÜNE und PARTEI (= Annahme)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung