Schulhof Kirchnerschule: Stolperfalle für Kinder, Eltern und Lehrer
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Im November 2007 wurde während einer Begehung des Schulhofs mit Vertretern des Hochbauamtes und des Stadtschulamtes festgestellt, dass der Schulhof sanierungsbedürftig ist. Aufgrund des Wurzelwachstums der auf dem Schulhof stehenden Bäume reißt der Bodenbelag an vielen Stellen auf. Löcher im Asphalt wurden bisher nur notdürftig geflickt, auch der um die Bäume mittlerweile aufgebrachte Schotter stellt nur eine Notlösung dar. Die zahlreichen Unebenheiten des Bodens führen dazu, dass ständig Kinder stürzen und leichte Verletzungen (Schürfwunden, Prellungen etc.) erleiden. Zudem musste die Großmutter eines Schulkindes nach einem Sturz ärztlich versorgt werden. Die Spielmöglichkeiten auf dem Schulhof sind stark eingeschränkt. Etliche Spielgeräte wurden aus Sicherheitsgründen demontiert. Neue Spielgeräte können erst im Anschluss an die Sanierung aufgestellt werden. Dies gilt auch für einen Seilpark, der zum Teil mit Spenden und Eigenleistungen der Eltern errichtet werden soll. Die Kanten der Gummiplatten, auf denen die nunmehr abgebauten Spielgeräte standen, sind an manchen Stellen stark gewellt und zusätzliche Stolperfallen. Trotz des erkannten Sanierungsbedarfs zieht sich die Erneuerung des Bodenbelags nun schon seit zwei Jahren hin. Laut Auskunft des Stadtschulamtes ist die Sanierung in eine Maßnahmenliste aufgenommen worden. Schüler, Eltern und Schulleitung werden vom Stadtschulamt aber im Unklaren darüber gelassen, wann die Arbeiten begonnen werden.
Inhalt
Antrag vom 10.11.2009, OF 577/4
Betreff:
Schulhof Kirchnerschule: Stolperfalle für Kinder, Eltern und Lehrer
Der Magistrat möge beschließen,
- die grundlegende Sanierung des Schulhofs der Kirchnerschule in Bornheim spätestens mit Beginn der Sommerferien 2010 zu beginnen und noch bis Ende des Jahres 2010 abzuschließen;
- im Anschluss an die Sanierung den Schulhof wieder mit adäquaten Spielgeräten auszustatten.
Begründung:
Im November 2007 wurde während einer Begehung des Schulhofs mit Vertretern des Hochbauamtes und des Stadtschulamtes festgestellt, dass der Schulhof sanierungsbedürftig ist. Aufgrund des Wurzelwachstums der auf dem Schulhof stehenden Bäume reißt der Bodenbelag an vielen Stellen auf. Löcher im Asphalt wurden bisher nur notdürftig geflickt, auch der um die Bäume mittlerweile aufgebrachte Schotter stellt nur eine Notlösung dar.
Die zahlreichen Unebenheiten des Bodens führen dazu, dass ständig Kinder stürzen und leichte Verletzungen (Schürfwunden, Prellungen etc.) erleiden. Zudem musste die Großmutter eines Schulkindes nach einem Sturz ärztlich versorgt werden.
Die Spielmöglichkeiten auf dem Schulhof sind stark eingeschränkt. Etliche Spielgeräte wurden aus Sicherheitsgründen demontiert. Neue Spielgeräte können erst im Anschluss an die Sanierung aufgestellt werden. Dies gilt auch für einen Seilpark, der zum Teil mit Spenden und Eigenleistungen der Eltern errichtet werden soll. Die Kanten der Gummiplatten, auf denen die nunmehr abgebauten Spielgeräte standen, sind an manchen Stellen stark gewellt und zusätzliche Stolperfallen.
Trotz des erkannten Sanierungsbedarfs zieht sich die Erneuerung des Bodenbelags nun schon seit zwei Jahren hin. Laut Auskunft des Stadtschulamtes ist die Sanierung in eine Maßnahmenliste aufgenommen worden. Schüler, Eltern und Schulleitung werden vom Stadtschulamt aber im Unklaren darüber gelassen, wann die Arbeiten begonnen werden.
Beratung im Ortsbeirat: 4
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 10. November 2009Sie sind hierOFOF 577/4Schulhof Kirchnerschule: Stolperfalle für Kinder, Eltern und LehrerOrtsbeiratsantrag · CDU
- 24. November 2009OMOM 3763Schulhof Kirchnerschule: Stolperfalle für Kinder, Eltern und LehrerDirektanregung
- 11. Januar 2010Antwort des Magistrats · nach 9 WochenSTST 164Schulhof Kirchnerschule: Stolperfalle für Kinder, Eltern und LehrerStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme