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Frankfurter Erklärung

Vorlagentyp: OFLINKE
1 SitzungAbgelehnt

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Thema Wohnen verfolgen

Begründung

Auf der 3. Sitzung des. "Runden Tisches gegen Mietervertreibung" von Mieterinitiativen und Mitgliedern der Ortsbeiräte der Stadtteile Bornheim, Ostend, Nordend, Innenstadt und Westend/Bockenheim beschlossen die Anwesenden nach ausgiebiger Diskussion ihre Frankfurter Erklärung, mit der sie die Verantwortlichen der Stadt Frankfurt (Ortsbeiräte, Stadtverordnetenversammlung und Magistrat) dazu bewegen wollen, wirkungsvolle Schritte gegen die Mieter*innenvertreibung bzw. Gentrifizierung in ihren Stadtteilen zu unternehmen.

Inhalt

Antrag vom 05.01.2015, OF 446/4

Betreff: Frankfurter Erklärung Auf der 3. Sitzung des. "Runden Tisches gegen Mietervertreibung" von Mieterinitiativen und Mitgliedern der Ortsbeiräte der Stadtteile Bornheim, Ostend, Nordend, Innenstadt und Westend/Bockenheim beschlossen die Anwesenden nach ausgiebiger Diskussion ihre Frankfurter Erklärung, mit der sie die Verantwortlichen der Stadt Frankfurt (Ortsbeiräte, Stadtverordnetenversammlung und Magistrat) dazu bewegen wollen, wirkungsvolle Schritte gegen die Mieter*innenvertreibung bzw. Gentrifizierung in ihren Stadtteilen zu unternehmen. Dies vorausgeschickt werden die Mitglieder des Ortsbeirates 4 Bornheim/Ostend gebeten, der umseitig abgedruckten Frankfurter Erklärung zuzustimmen, um das Anliegen des 3 Runden Tisches gegen Mietervertreibung zu unterstützen. Nahezu wortgleich wurde dieser Antrag im Ortsbeirat 3 gestellt. Frankfurter Erklärung Kein Mensch in dieser Stadt darf aus seiner Wohnung vertrieben werden! Wir stellen uns mit dieser Erklärung nicht nur vor alle Mieterinnen und Mieter, die von Vertreibung bedroht sind, sondern wir bieten auch ausdrücklich unsere Unterstützung an und fordern alle von Vertreibung betroffenen Mieter auf, sich uns anzuschließen. Die Umwandler und ihre Methoden müssen öffentlich gemacht werden. Wir fordern eine schnelle Einführung von: einer Milieuschutzsatzung im Sinne einer sozialen Erhaltungssatzung und die Anwendung des Vorkaufrechts durch die Stadt, die Wiedereinführung des Wohnraumzweckentfremdungsverbotes, die Einführung einer Verordnung zur Beschränkung der Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen und eine deutliche und nachhaltige Intensivierung des sozialen Wohnungsbaus! Für diese Forderungen wollen wir eine politische Unterstützung durch die Ortsbeiräte, die Stadtverordnetenversammlung und den Magistrat der Stadt Frankfurt. Das fordern wir, die Nachbarschaftsinitiative Nordend Bornheim Ostend, die von Vertreibung bedrohten Mieter in der Martin-Luther-Str , der Wingertstr.21 e.V, die AG Westend, die AG Böhmerstr. und Mitglieder der Ortsbeiräte 1, 2, 3 und 4Beratung im Ortsbeirat: 4

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet

Der Weg dieser Vorlage

Am 5. Januar 2015 brachte LINKE. im Ortsbeirat 4 diesen Antrag ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 20.01.2015 im OBR 4 abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 4
Sitzung 37 · 20.01.2015
TO I, TOP 14
Abgelehnt
Die Vorlage OF 446/4 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDU
Ablehnung:
Linke
Enthaltung:
GrüneSPD
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU gegen LINKE. (= Annahme) bei Enthaltung GRÜNE und SPD

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung