Vorausschauende und ineinandergreifende Schulplanung für die Schulbezirke Mitte, Ost und Mitte-Nord
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat fordert eine zügige Schulplanung für die Schulbezirke Mitte, Ost und Mitte-Nord, um den Bedarf an Gymnasien im Nordend zu decken. Dies ist notwendig, da viele Kinder direkt von der Grundschule auf ein Gymnasium wechseln. Die geplante Schulentwicklung soll die Kapazitäten der Oberstufen anpassen, um auch Schüler aus umliegenden Gesamtschulen aufzunehmen.
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Thema Stadtplanung verfolgenAntrag
Der Ortsbeirat möge beschließen,
der Magistrat wird aufgefordert, Schulbauprojekte zügig anzugehen und fertigzustellen und in der Priorisierung nicht gegeneinander auszuspielen.
Der Ortsbeirat spricht sich hierbei sowohl für den baldigen sechszügigen Ausbau der Friedrich-Ebert-Schule im nahen Seckbach aus als auch für den Bau des Gymnasiums an den Güntherburghöfen.
Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten, ob die Oberstufe in ihrer Kapazität so gestaltet werden kann, dass sie auch Schüler der umliegenden integrierten Gesamtschulen (IGS Nordend, IGS Herder, Friedrich-Ebert-Schule) aufnehmen kann.
Begründung
Das Nordend braucht Gymnasien. Das geht aus der Datenerhebung der Stadt Frankfurt aus dem Jahr 2020 hervor. Demnach wechselte mehr als jedes zweite Kind im Nordend direkt von der Grundschule auf ein Gymnasium, im Nordend-West waren es sogar mehr als zwei Drittel aller Kinder. Gleichzeitig beklagt der StadtschülerInnenrat in seiner neuesten Stellungnahme eine Schulentwicklungsplanung, die der Bevölkerungsentwicklung nicht hinterherkäme und schlägt vor, insbesondere die immer beliebter werdenden IGSen sechszügig zu planen. Die Friedrich-Ebert-Schule in Seckbach hat ein fertiges Konzept für den Ausbau der Sekundarstufe 1 auf sechs Züge. Mit Blick auf die geplante Einhausung der A661 und das Zusammenwachsen der Stadtteile Seckbach, Bornheim und Nordend, würde der Ortsbeirat eine solch vorausschauende Schulplanung sehr begrüßen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Der Weg dieser Vorlage
Am 29. September 2022 brachte FDP im Ortsbeirat 3 diesen Antrag ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 10.11.2022 im OBR 3 abgelehnt.
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, Volt und ÖkoLinX-ARL gegen CDU, LINKE. und FDP (= Annahme)