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Lehrschwimmbad der Ernst-Reuter-Schulen

Vorlagentyp: OFCDU
2 Sitzungen

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Begründung

Ernst-Reuter-Schulen Vorgang: M 111/18 Der Ortsbeirat möge beschließen: Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, die Vorlage M 111 mit der Maßgabe zu beschließen, das Lehrschwimmbad der Ernst-Reuter-Schulen als Standort für Schulschwimmbäder im Sinne der "Machbarkeitsstudie Schwimmsportzentrum" (hier: S.4) zu erhalten, entsprechend den bisherigen Zielsetzungen zu sanieren bzw. neu zu bauen und wieder in Betrieb zu nehmen. Die Sanierung oder der Neubau des Schwimmbads soll im Rahmen der Gesamtsanierung der Ernst-Reuter-Schulen erfolgen. Die Investitionskosten sind wie bisher im Produktbereich 20 "Bildung" des Haushalts zu veranschlagen. Begründung: Das Schwimmbad der Ernst-Reuter-Schulen (ERS) ist seit den Osterferien 2009 aus Sicherheitsgründen geschlossen. Es wurde vor der Schließung von insgesamt acht umliegenden Schulen und vier Vereinen genutzt: Dem Ersten Frankfurter Schwimmclub, der TSG Nordwest, dem SV Moenus und der FTG Frankfurt. Nachdem sich der Magistrat zunächst darauf festgelegt hatte, das Schwimmbad aus wirtschaftlichen Gründen nicht zu sanieren, sondern abzureißen und neuzubauen, und zwar im Rahmen der anstehenden Gesamtsanierung des Schulzentrums (B 544 v. 20.08.2010), sind Schulgemeinde(n) und auch der Ortsbeirat über viele Jahre vertröstet worden auf die ersten konkreten Planungsschritte dieser hochkomplexen Schulbaumaßnahme (zuletzt B 418 v. 2.12.2017). Das Angebot eines Schwimmsportzentrums "Goethe-Bad" im "Sportpark Frankfurt", das die Universität, die Vereinswelt und auch von den Schulen genutzt werden kann, wird vom Ortsbeirat begrüßt - das Angebot dürfte insbesondere für die Sport-Leistungskurse der Ernst-Reuter-Schulen von großen Nutzen sein. Für die Regelschüler und besonders für inklusiv beschulte Kinder sind die voraussichtlichen Fahrzeiten (Beispiel: Fußweg von den ERS zur U1-Station Nordwestzentrum, Fahrt zur Station Ginnheim, Umstieg auf Linie 16, Fahrt bis zur Station "Frauenfriedenskirche", dann Fußweg zur Uni-Sportanlage) nicht zumutbar. Sie gehen zu Lasten der Unterrichtsstunden und führen möglicherweise dazu, dass Schwimmunterricht komplett ausfällt. Das gilt umso mehr für die Grundschulen im Ortsbezirk ("Kurze Beine, kurze Wege"), die das Schwimmbad der ERS genutzt haben und heute schmerzlich vermissen. Die Titus-Thermen, die als Erlebnisbad eine andere Zielsetzung haben, können das nicht kompensieren. Das neue Schulschwimmbad der Marie-Curie-Schule auf dem Riedberg ist leider räumlich ebenfalls zu entfernt, um bspw. von der Heinrich-Kromer-Schule oder der Erich-Kästner-Schule mitbenutzt werden zu können, zumal die Schülerzahlen auf dem Riedberg massiv steigen. Es kommt hinzu, dass die ERS dem Grunde nach als Schulzentrum für den Nordwesten dient, und zu dieser Funktion gehört auch ein Schulschwimmbad. Eine Umfrage der DLRG zufolge aus dem Jahr 2016 können 60% der sechs- bis zehnjährigen nicht sicher schwimmen. Deswegen kann ein Schwimmsportzentrum nur ein wichtiger Zusatzbaustein in der schulischen Bäderlandschaft sein. Ein dezentrales und schulortnah erreichbares Schwimmbad für den reinen Grundlagenunterricht, auch wenn das Becken nur 25 m Länge hätte, ist deshalb aus Sicht des Ortsbeirates für die Grundschulen genauso wie für die weiterführenden Schulen im Frankfurter Nordwesten nicht verzichtbar.

Inhalt

Antrag vom 04.10.2018, OF 346/8

Betreff: Lehrschwimmbad der Ernst-Reuter-Schulen Vorgang: M 111/18 Der Ortsbeirat möge beschließen: Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, die Vorlage M 111 mit der Maßgabe zu beschließen, das Lehrschwimmbad der Ernst-Reuter-Schulen als Standort für Schulschwimmbäder im Sinne der "Machbarkeitsstudie Schwimmsportzentrum" (hier: S.4) zu erhalten, entsprechend den bisherigen Zielsetzungen zu sanieren bzw. neu zu bauen und wieder in Betrieb zu nehmen. Die Sanierung oder der Neubau des Schwimmbads soll im Rahmen der Gesamtsanierung der Ernst-Reuter-Schulen erfolgen. Die Investitionskosten sind wie bisher im Produktbereich 20 "Bildung" des Haushalts zu veranschlagen.

Begründung: Das Schwimmbad der Ernst-Reuter-Schulen (ERS) ist seit den Osterferien 2009 aus Sicherheitsgründen geschlossen. Es wurde vor der Schließung von insgesamt acht umliegenden Schulen und vier Vereinen genutzt: Dem Ersten Frankfurter Schwimmclub, der TSG Nordwest, dem SV Moenus und der FTG Frankfurt. Nachdem sich der Magistrat zunächst darauf festgelegt hatte, das Schwimmbad aus wirtschaftlichen Gründen nicht zu sanieren, sondern abzureißen und neuzubauen, und zwar im Rahmen der anstehenden Gesamtsanierung des Schulzentrums (B 544 v. 20.08.2010), sind Schulgemeinde(n) und auch der Ortsbeirat über viele Jahre vertröstet worden auf die ersten konkreten Planungsschritte dieser hochkomplexen Schulbaumaßnahme (zuletzt B 418 v. 2.12.2017). Das Angebot eines Schwimmsportzentrums "Goethe-Bad" im "Sportpark Frankfurt", das die Universität, die Vereinswelt und auch von den Schulen genutzt werden kann, wird vom Ortsbeirat begrüßt - das Angebot dürfte insbesondere für die Sport-Leistungskurse der Ernst-Reuter-Schulen von großen Nutzen sein. Für die Regelschüler und besonders für inklusiv beschulte Kinder sind die voraussichtlichen Fahrzeiten (Beispiel: Fußweg von den ERS zur U1-Station Nordwestzentrum, Fahrt zur Station Ginnheim, Umstieg auf Linie 16, Fahrt bis zur Station "Frauenfriedenskirche", dann Fußweg zur Uni-Sportanlage) nicht zumutbar. Sie gehen zu Lasten der Unterrichtsstunden und führen möglicherweise dazu, dass Schwimmunterricht komplett ausfällt. Das gilt umso mehr für die Grundschulen im Ortsbezirk ("Kurze Beine, kurze Wege"), die das Schwimmbad der ERS genutzt haben und heute schmerzlich vermissen. Die Titus-Thermen, die als Erlebnisbad eine andere Zielsetzung haben, können das nicht kompensieren. Das neue Schulschwimmbad der Marie-Curie-Schule auf dem Riedberg ist leider räumlich ebenfalls zu entfernt, um bspw. von der Heinrich-Kromer-Schule oder der Erich-Kästner-Schule mitbenutzt werden zu können, zumal die Schülerzahlen auf dem Riedberg massiv steigen. Es kommt hinzu, dass die ERS dem Grunde nach als Schulzentrum für den Nordwesten dient, und zu dieser Funktion gehört auch ein Schulschwimmbad. Eine Umfrage der DLRG zufolge aus dem Jahr 2016 können 60% der sechs- bis zehnjährigen nicht sicher schwimmen. Deswegen kann ein Schwimmsportzentrum nur ein wichtiger Zusatzbaustein in der schulischen Bäderlandschaft sein. Ein dezentrales und schulortnah erreichbares Schwimmbad für den reinen Grundlagenunterricht, auch wenn das Becken nur 25 m Länge hätte, ist deshalb aus Sicht des Ortsbeirates für die Grundschulen genauso wie für die weiterführenden Schulen im Frankfurter Nordwesten nicht verzichtbar.Hauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 15.06.2018, M 111 Beratung im Ortsbeirat: 8

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet

Der Weg dieser Vorlage

Am 4. Oktober 2018 brachte CDU im Ortsbeirat 8 diesen Antrag ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 29.11.2018 im OBR 8 für erledigt erklärt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
OBR 8
Sitzung 26 · 25.10.2018
TO I, TOP 14
Beraten
1. a) Die Vorlage M 111 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. b) Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, die Vorlage ebenfalls zurückzustellen. 2. Die Vorlage OF 324/8 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. 3. Die Vorlage OF 346/8 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. 4. Die Vorlage OF 355/8 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
Alle
zu 2)
Zustimmung:
Alle
zu 3)
Zustimmung:
Alle
zu 4)
Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme zu 3. Einstimmige Annahme zu 4. Einstimmige Annahme

OBR 8
Sitzung 27 · 29.11.2018
TO I, TOP 14
Erledigt
Anregung OA 341 2018 1. Der Vorlage M 111 wird unter Hinweis auf OA 341 zugestimmt. 2. Die Vorlage OF 324/8 wird durch die Annahme der Vorlage OF 360/8 für erledigt erklärt. 3. Die Vorlage OF 346/8 wird durch die Annahme der Vorlage OF 360/8 für erledigt erklärt. 4. Die Vorlage OF 355/8 wird durch die Annahme der Vorlage OF 360/8 für erledigt erklärt. 5. Die Vorlage OF 360/8 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
SPDCDUFDPFreie Wähler
Ablehnung:
1 Linke
Enthaltung:
Grüne1 LinkeBFF
zu 2)
Zustimmung:
Alle
zu 3)
Zustimmung:
Alle
zu 4)
Zustimmung:
Alle
zu 5)
Enthaltung:
Linke
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: zu 1. SPD, CDU, FDP und FREIE WÄHLER gegen 1 LINKE. (= Ablehnung) bei Enthaltung GRÜNE, 1 LINKE. und BFF zu 2. Einstimmige Annahme zu 3. Einstimmige Annahme zu 4. Einstimmige Annahme zu 5. zu Ziffer 1. und 2. der Vorlage: Einstimmige Annahme zu Ziffer 3. der Vorlage: Annahme bei Enthaltung LINKE. (= Ablehnung)

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