Die Betreiber des geräumten Instituts für Vergleichende Irrelevanz (IvI) bei der Suche nach Ersatzräumen unterstützen
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Thema Wohnen verfolgenBegründung
Vergleichende Irrelevanz (IvI) bei der Suche nach Ersatzräumen unterstützen Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert: Der Magistrat wird aufgefordert die Betreiber des am 22.04.2013 geräumten Instituts für Vergleichende Irrelavanz ( IVI ) bei der Suche nach Ersatzräumen zu unterstützen und sich an der Suche zu beteiligen. Begründung: Die Polizei hat mit einem Großaufgebot am Montag, 22.April.2013 in den frühen Morgenstunden das IVI (Institut für vergleichende Irrelevanz ) geräumt. Das IVI ist als Institut für kritische Reflexion notwendig und erhaltenswert. Daher wird die Stadt aufgefordert sich an der Suche nach Ersatzräumen zu beteiligen. Auf dem Campus Bockenheim wird es in nächster Zukunft viele leerstehende Gebäude geben, die für eine Zwischennutzung durch das IVI geeignet sind. Darüber stehen in Frankfurt eine große Anzahl leerstehender ungenutzter Gebäude, die für das IVI geeignet wären, zur Verfügung wie mehrfache Besetzungen in der Vergangenheit gezeigt haben Vor 10 Jahren wurde das ehemalige Institut für Anglistik und Amerikanistik aufgegeben und durch die Besetzung 2003 vor Abriss und Verfall geschützt. Seitdem fanden dort unter dem Motto "Theorie, Praxis, Party" Konzerte, Kongresse, Lesekreise, Parties, Festivals, Ausstellungen und Filmvorführungen statt. Der Verkauf des denkmalgeschützten Gebäudes (F. Kramer 1953) durch die Goethe-Universität für eine Million Euro an den privaten Investor Franconofurt AG ist Ausdruck einer auf Kommerz ausgerichteten Stadtverwaltung. Weiterer Mietanstieg und Gentrifizierung in den angrenzenden Stadtteilen wird billigend in Kauf genommen. Auch seit Jahren wehren sich Initiativen und Bockenheimer Bürger*innen gegen die Bebauungspläne auf dem gegenüberliegenden Campus Bockenheim. Die von der städtischen Wohnungsgesellschaft ABG erworbenen Flächen dürfen nicht für überteuerte Miet- und Eigentumswohnungen, bzw. von Immobilienmaklern als Gewerbeflächen genutzt werden. Die Stadt ist in der Pflicht, die denkmalgeschützten Kramerbauten zu schützen und das Projekt Kulturcampus auf den Weg zu bringen.
Inhalt
Antrag vom 23.04.2013, OF 324/2
Betreff: Die Betreiber des geräumten Instituts für Vergleichende Irrelevanz (IvI) bei der Suche nach Ersatzräumen unterstützen Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert: Der Magistrat wird aufgefordert die Betreiber des am 22.04.2013 geräumten Instituts für Vergleichende Irrelavanz ( IVI ) bei der Suche nach Ersatzräumen zu unterstützen und sich an der Suche zu beteiligen.
Begründung: Die Polizei hat mit einem Großaufgebot am Montag, 22.April.2013 in den frühen Morgenstunden das IVI (Institut für vergleichende Irrelevanz ) geräumt. Das IVI ist als Institut für kritische Reflexion notwendig und erhaltenswert. Daher wird die Stadt aufgefordert sich an der Suche nach Ersatzräumen zu beteiligen. Auf dem Campus Bockenheim wird es in nächster Zukunft viele leerstehende Gebäude geben, die für eine Zwischennutzung durch das IVI geeignet sind. Darüber stehen in Frankfurt eine große Anzahl leerstehender ungenutzter Gebäude, die für das IVI geeignet wären, zur Verfügung wie mehrfache Besetzungen in der Vergangenheit gezeigt haben Vor 10 Jahren wurde das ehemalige Institut für Anglistik und Amerikanistik aufgegeben und durch die Besetzung 2003 vor Abriss und Verfall geschützt. Seitdem fanden dort unter dem Motto "Theorie, Praxis, Party" Konzerte, Kongresse, Lesekreise, Parties, Festivals, Ausstellungen und Filmvorführungen statt. Der Verkauf des denkmalgeschützten Gebäudes (F. Kramer 1953) durch die Goethe-Universität für eine Million Euro an den privaten Investor Franconofurt AG ist Ausdruck einer auf Kommerz ausgerichteten Stadtverwaltung. Weiterer Mietanstieg und Gentrifizierung in den angrenzenden Stadtteilen wird billigend in Kauf genommen. Auch seit Jahren wehren sich Initiativen und Bockenheimer Bürger*innen gegen die Bebauungspläne auf dem gegenüberliegenden Campus Bockenheim. Die von der städtischen Wohnungsgesellschaft ABG erworbenen Flächen dürfen nicht für überteuerte Miet- und Eigentumswohnungen, bzw. von Immobilienmaklern als Gewerbeflächen genutzt werden. Die Stadt ist in der Pflicht, die denkmalgeschützten Kramerbauten zu schützen und das Projekt Kulturcampus auf den Weg zu bringen.Beratung im Ortsbeirat: 2
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Der Weg dieser Vorlage
Am 23. April 2013 brachte LINKE. im Ortsbeirat 2 diesen Antrag ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten.
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.