Fehlende Betreuungsplätze im Riederwald
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Die Wartelisten in den Riederwälder Kindereinrichtungen werden, laut Aussagen der Einrichtungsleitungen, immer länger und viele Eltern bekommen keinen Betreuungsplatz für ihr Kind. Die Verzweiflung der Eltern ist im Stadtteil deutlich zu spüren. Gerade für alleinerziehende Mütter, die auf einen Arbeitsplatz angewiesen sind um sich ihre Existenz zu sichern, hat ein nicht vorhandener Betreuungsplatz fatale Folgen. Durch derzeitige Modernisierungen und Vergrößerungen von Wohnraum durch die Wohnungsbaugesellschaften, soll der Stadtteil gerade für junge Familien attraktiv gestaltet werden. Auf Grund der mangelnden Betreuungsplätze besteht nun allerdings die Gefahr, dass genau das Gegenteil eintreten wird, d. h. es werden immer weniger Familien in den Riederwald ziehen und bereits ansässige Familien den kleinen Stadtteil verlassen.
Inhalt
Antrag vom 02.10.2008, OF 264/11
Betreff:
Fehlende Betreuungsplätze im Riederwald
Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert die Anzahl der Betreuungsplätze im Riederwald für Kinder ab dem 2. Lebensjahr bis zur Beendigung der Grundschulzeit zu erweitern.
Begründung:
Die Wartelisten in den Riederwälder Kindereinrichtungen werden, laut Aussagen der Einrichtungsleitungen, immer länger und viele Eltern bekommen keinen Betreuungsplatz für ihr Kind. Die Verzweiflung der Eltern ist im Stadtteil deutlich zu spüren. Gerade für alleinerziehende Mütter, die auf einen Arbeitsplatz angewiesen sind um sich ihre Existenz zu sichern, hat ein nicht vorhandener Betreuungsplatz fatale Folgen.
Durch derzeitige Modernisierungen und Vergrößerungen von Wohnraum durch die Wohnungsbaugesellschaften, soll der Stadtteil gerade für junge Familien attraktiv gestaltet werden. Auf Grund der mangelnden Betreuungsplätze besteht nun allerdings die Gefahr, dass genau das Gegenteil eintreten wird, d. h. es werden immer weniger Familien in den Riederwald ziehen und bereits ansässige Familien den kleinen Stadtteil verlassen.
Beratung im Ortsbeirat: 11
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 2. Oktober 2008Sie sind hierOFOF 264/11Fehlende Betreuungsplätze im RiederwaldOrtsbeiratsantrag · SPD
- 20. Oktober 2008OMOM 2653Ausbau der bereits bestehenden Übermittagsbetreuung an der PestalozzischuleDirektanregung
- 14. November 2008Antwort des Magistrats · nach 6 WochenSTST 1585Ausbau der bereits bestehenden Übermittagsbetreuung an der PestalozzischuleStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme