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Eineinhalb Jahre Unterkunft für Geflüchtete am Alten Flugplatz: Fehlende Einbeziehung des Ortsbeirats 12

Vorlagentyp: OFCDUSPDGRÜNEFDP
1 SitzungAngenommen

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Begründung

Geflüchtete am Alten Flugplatz: Fehlende Einbeziehung des Ortsbeirats 12 Der Ortsbeirat bittet die Ortsvorsteherin, folgenden Brief an den Magistrat zu senden: Die Unterkunft für Geflüchtete auf dem Alten Flugplatz Kalbach/Bonames besteht seit eineinhalb Jahren. Dies war Anlass für einen Ortstermin am 27.10.17, bei dem die Dezernentinnen für Soziales, Senioren, Jugend und Recht, Prof. Dr. Daniela Birkenfeld und für Umwelt und Frauen, Rosemarie Heilig, gemeinsam mit MitarbeiterInnen der Stabsstelle Flüchtlingsmanagement und Sozial- und UmweltpolitikerInnen aus der Stadtverordneten- versammlung ein positives Fazit zogen. Es sei gelungen, die Bedenken der Bevölkerung auszuräumen und trotz anfänglicher Skepsis sei ein Erfolgsprojekt, sogar ein Vorzeigeprojekt entstanden. Der Ortsbeirat 12, Kalbach-Riedberg, teilt dieses positive Fazit, nimmt jedoch erstaunt zur Kenntnis, dass er als zuständiges örtliches politisches Gremium, dem nach der Kommunalverfassung ein Mitwirkungsrecht an Standortfragen öffentlicher Einrichtungen zusteht, zu diesem Termin nicht eingeladen wurde. Dies galt auch für die vielen ehrenamtlich tätigen Personen, die an der Umsetzung und dem Erfolg des Projekts einen nicht unwesentlichen Anteil haben. Die Vertreterinnen des Magistrats werden gebeten, zukünftig bei wichtigen Veranstaltungen im Stadtteil den Ortsbeirat einzuladen, damit dieser nicht zufällig oder im Nachhinein davon erfährt, denn Politik auf kommunaler Ebene wird nicht nur von der Stadtverordneten- versammlung und dem Magistrat gestaltet, sondern auch von den Ortsbeiräten. Als Akteure vor Ort sind die Ortsbeiräte verpflichtet, ihr besonderes Wissen über die Zusammenhänge in ihrem Ortsbezirk in die politische Meinungsbildung der städtischen Organe einzubringen. Dies ist nur möglich, wenn die Ortsbeiräte bei wichtigen Veranstaltungen im Stadtteil einbezogen werden.

Inhalt

Antrag vom 01.11.2017, OF 233/12

Betreff: Eineinhalb Jahre Unterkunft für Geflüchtete am Alten Flugplatz: Fehlende Einbeziehung des Ortsbeirats 12 Der Ortsbeirat bittet die Ortsvorsteherin, folgenden Brief an den Magistrat zu senden: Die Unterkunft für Geflüchtete auf dem Alten Flugplatz Kalbach/Bonames besteht seit eineinhalb Jahren. Dies war Anlass für einen Ortstermin am 27.10.17, bei dem die Dezernentinnen für Soziales, Senioren, Jugend und Recht, Prof. Dr. Daniela Birkenfeld und für Umwelt und Frauen, Rosemarie Heilig, gemeinsam mit MitarbeiterInnen der Stabsstelle Flüchtlingsmanagement und Sozial- und UmweltpolitikerInnen aus der Stadtverordneten- versammlung ein positives Fazit zogen. Es sei gelungen, die Bedenken der Bevölkerung auszuräumen und trotz anfänglicher Skepsis sei ein Erfolgsprojekt, sogar ein Vorzeigeprojekt entstanden. Der Ortsbeirat 12, Kalbach-Riedberg, teilt dieses positive Fazit, nimmt jedoch erstaunt zur Kenntnis, dass er als zuständiges örtliches politisches Gremium, dem nach der Kommunalverfassung ein Mitwirkungsrecht an Standortfragen öffentlicher Einrichtungen zusteht, zu diesem Termin nicht eingeladen wurde. Dies galt auch für die vielen ehrenamtlich tätigen Personen, die an der Umsetzung und dem Erfolg des Projekts einen nicht unwesentlichen Anteil haben. Die Vertreterinnen des Magistrats werden gebeten, zukünftig bei wichtigen Veranstaltungen im Stadtteil den Ortsbeirat einzuladen, damit dieser nicht zufällig oder im Nachhinein davon erfährt, denn Politik auf kommunaler Ebene wird nicht nur von der Stadtverordneten- versammlung und dem Magistrat gestaltet, sondern auch von den Ortsbeiräten. Als Akteure vor Ort sind die Ortsbeiräte verpflichtet, ihr besonderes Wissen über die Zusammenhänge in ihrem Ortsbezirk in die politische Meinungsbildung der städtischen Organe einzubringen. Dies ist nur möglich, wenn die Ortsbeiräte bei wichtigen Veranstaltungen im Stadtteil einbezogen werden.Beratung im Ortsbeirat: 12

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet

Der Weg dieser Vorlage

Am 1. November 2017 brachten CDU, SPD, GRÜNE, FDP, LINKE., BFF im Ortsbeirat 12 diesen Antrag ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 03.11.2017 im OBR 12 angenommen.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 12
Sitzung 16 · 03.11.2017
TO I, TOP 26
Angenommen
Die Vorlage OF 233/12 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung