Gedenktafel für die ehemaligen Gastarbeiterbaracken in Frankfurt-Höchst
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
In Frankfurt-Höchst standen mit die ersten Unterkünfte für Gastarbeiter, die ab 1959 nach Deutschland kamen. Dieses Kapitel Nachkriegsgeschichte ist Bestandteil der Historie Frankfurts und des Frankfurter Westens und verdient es, wie viele andere historische Begebenheiten auch, durch Hinweise im öffentlichen Raum dargestellt zu werden. Die Idee hierzu wurde von Giuseppe Bruno aufgebracht, der selber hier als ganz junger Mann in den 60er Jahren gelebt hat und heute in Frankfurter in der Nordweststadt wohnt. Tatsächlich gibt es auf die Initiative von Herrn Bruno hin schon die Idee, diesen Ort in die historischen Höchster Stadtführungen aufzunehmen. Anlage 1 (ca. 164 KB) Anlage 2 (ca. 30 KB)
Inhalt
Antrag vom 17.12.2010, OF 1674/6
Betreff:
Gedenktafel für die ehemaligen Gastarbeiterbaracken in Frankfurt-Höchst
Der Ortsbeirat möge beschließen, der Magistrat wird gebeten, eine Gedenktafel zur Erinnerung an die ersten Gastarbeiterunterkünfte in Frankfurt an geeigneter Stelle vor dem Haus Kurmainzer Straße 47 oder im Einvernehmen mit dem Eigentümer an der Hauswand anzubringen (siehe die beigefügten Abbildungen). Es soll aus dem Text dieser Gedenktafel hervorgehen, dass im Hinterhof dieses Gebäudes Baracken standen, in denen die ersten Gastarbeiter 1959 in Frankfurt untergebracht waren, aus welchen Ländern die Gastarbeiter kamen, wie lange die Baracken für diesen Zweck genutzt wurden und wann sie schließlich abgerissen worden sind.
Der genaue Text soll mit Fachleuten unter Hinzuziehung von Zeitzeugen, wie z.B. Giuseppe Bruno, durch das Historische Museum der Stadt Frankfurt entwickelt werden (Im Historischen Museum gibt es zu diesem Thema bereits eine Ausstellung, die unter intensiver Mitwirkung von Herrn Bruno entstanden ist).
Vor Anbringung der Tafel ist der Text dem Ortsbeirat zur Abstimmung vorzulegen.
Begründung:
In Frankfurt-Höchst standen mit die ersten Unterkünfte für Gastarbeiter, die ab 1959 nach Deutschland kamen. Dieses Kapitel Nachkriegsgeschichte ist Bestandteil der Historie Frankfurts und des Frankfurter Westens und verdient es, wie viele andere historische Begebenheiten auch, durch Hinweise im öffentlichen Raum dargestellt zu werden.
Die Idee hierzu wurde von Giuseppe Bruno aufgebracht, der selber hier als ganz junger Mann in den 60er Jahren gelebt hat und heute in Frankfurter in der Nordweststadt wohnt. Tatsächlich gibt es auf die Initiative von Herrn Bruno hin schon die Idee, diesen Ort in die historischen Höchster Stadtführungen aufzunehmen.
Anlage 1 (ca. 164 KB) Anlage 2 (ca. 30 KB)Beratung im Ortsbeirat: 6
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 17. Dezember 2010Sie sind hierOFOF 1674/6Gedenktafel für die ehemaligen Gastarbeiterbaracken in Frankfurt-HöchstOrtsbeiratsantrag · SPD
- 10. Januar 2011OMOM 4858Gedenktafel für die ehemaligen Gastarbeiterbaracken in Frankfurt-HöchstDirektanregung
- 22. März 2011Antwort des Magistrats · nach 14 WochenSTST 469Gedenktafel für die ehemaligen Gastarbeiterbaracken in Frankfurt-HöchstStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme