Biodiversität auf Frankfurter Feldern
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenBegründung
Feldern Der Magistrat wird aufgefordert gemeinsam mit den ortsansässigen Landwirten Konzepte zur Steigerung der Biodiversität auf den landwirtschaftlichen Nutzflächen in Frankfurt und auch gerade in Nieder-Erlenbach zu entwickeln. Hierzu kann zum Beispiel die Anpflanzung weiterer Feldholzinseln, die Aussaat von bienenfreundlichen Mischblumen am Feldrand und reduzierter Einsatz von Pestiziden und Herbiziden beitragen. Als Grundlage für eine Verbesserung der Situation bitten wir um einen Bericht über den derzeitigen Sachstand im Hinblick auf die landwirtschaftliche Situation in Frankfurt: wie hat sich der Anteil biologisch bewirtschafteter Flächen sowie der Besatz mit ökologisch wichtigen Wildtieren wie Feldhamster, Rebhuhn, Feldhase und andere in den letzten 10 Jahren in der Gemarkung Nieder-Erlenbach entwickelt. Begründung: Landwirtschaftlichen Nutzflächen haben über die reine Funktionalität für die Erzeugung von Agrarprodukten auch eine große Bedeutung für die Umwelt. Monokultur Äcker auf denen Insekten keine Nahrung mehr finden stellen für die Umwelt ein großes Problem dar, da in Folge auch Vögel und andere Wildtiere keine Nahrung mehr finden und ehemals heimische Tierarten damit immer weiter verdrängt werden. Es ist an der Zeit gegenzusteuern und auch gerade innerhalb einer Großstadt wie Frankfurt Rückzugsflächen für heimischen Tiere und Pflanzen wieder verstärkt anzubieten und zu schützen.
Inhalt
Antrag vom 09.10.2017, OF 132/13
Betreff: Biodiversität auf Frankfurter Feldern Der Magistrat wird aufgefordert gemeinsam mit den ortsansässigen Landwirten Konzepte zur Steigerung der Biodiversität auf den landwirtschaftlichen Nutzflächen in Frankfurt und auch gerade in Nieder-Erlenbach zu entwickeln. Hierzu kann zum Beispiel die Anpflanzung weiterer Feldholzinseln, die Aussaat von bienenfreundlichen Mischblumen am Feldrand und reduzierter Einsatz von Pestiziden und Herbiziden beitragen. Als Grundlage für eine Verbesserung der Situation bitten wir um einen Bericht über den derzeitigen Sachstand im Hinblick auf die landwirtschaftliche Situation in Frankfurt: wie hat sich der Anteil biologisch bewirtschafteter Flächen sowie der Besatz mit ökologisch wichtigen Wildtieren wie Feldhamster, Rebhuhn, Feldhase und andere in den letzten 10 Jahren in der Gemarkung Nieder-Erlenbach entwickelt.
Begründung: Landwirtschaftlichen Nutzflächen haben über die reine Funktionalität für die Erzeugung von Agrarprodukten auch eine große Bedeutung für die Umwelt. Monokultur Äcker auf denen Insekten keine Nahrung mehr finden stellen für die Umwelt ein großes Problem dar, da in Folge auch Vögel und andere Wildtiere keine Nahrung mehr finden und ehemals heimische Tierarten damit immer weiter verdrängt werden. Es ist an der Zeit gegenzusteuern und auch gerade innerhalb einer Großstadt wie Frankfurt Rückzugsflächen für heimischen Tiere und Pflanzen wieder verstärkt anzubieten und zu schützen.Beratung im Ortsbeirat: 13
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Der Weg dieser Vorlage
Am 9. Oktober 2017 brachte SPD im Ortsbeirat 13 diesen Antrag ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme