Nicht ausreichende Kapazität der Kanalisation bei Starkregenereignissen
Zusammenfassung
Der Antrag fordert den Magistrat auf, Maßnahmen zu prüfen, um die Kanalisation am Frankfurter Berg bei Starkregenereignissen zu verbessern. Dies ist notwendig, da wiederholt Keller überflutet wurden und die Schäden für die Anwohner*innen erheblich sind.
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E-Mail-Abo einrichtenAntrag
Der Magistrat wird gebeten zu prüfen und zu berichten, welche Maßnahmen langfristig geeignet erscheinen, damit die der Statistik widersprechenden und immer häufiger auftretenden Starkregenereignisse nicht zu regelmäßig volllaufenden Kellern bei den Anwohner*innen am Frankfurter Berg führen. Insbesondere sollten bauliche Maßnahmen am Kanalnetz oder sogenannte Rückhaltebecken in Betracht gezogen werden.
Begründung
Kanalisation bei Starkregenereignissen Im August kam es am Frankfurter Berg wie in anderen Stadtteilen erneut zu einem solch massiven Starkregenereignis, dass hunderte von Kellern unter Wasser standen. Hierdurch entstanden wieder hohe materielle und ideelle Schäden bei den Anwohner*innen Das Amt für Stadtentwässerung hat 2017 selbst erklärt, dass es in den Jahren 2013, 2014 und 2016 zu mehr als 10-jährlichen Starkregen kam und 2017 zu einem 30-jährlichen Starkregen. Der diesjährige Regen wird von Anwohner*innen unisono als der schwerste wahrgenommen, da die Keller bis zu 50 cm, in Einzelfällen noch höher, vollliefen als jemals zuvor. Diese statistischen Werte sind also anhand der vergangenen sieben Jahre ad absurdum geführt. Der Klimawandel lässt leider erwarten, dass es künftig häufiger als bisher zu extremen Unwettern kommen wird.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 31. August 2020Sie sind hierOFOF 1032/10Nicht ausreichende Kapazität der Kanalisation bei StarkregenereignissenOrtsbeiratsantrag · SPD
- 15. September 2020OMOM 6492Nicht ausreichende Kapazität der Kanalisation bei StarkregenereignissenDirektanregung
- 22. Februar 2021Antwort des Magistrats · nach 25 WochenSTST 494Nicht ausreichende Kapazität der Kanalisation bei StarkregenereignissenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme