Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Industriepark Griesheim - Informationen bei Störfällen

Vorlagentyp: OA
45 Wochen bis zur Antwort7 Stationen im Verfahren2 Sitzungen

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Sport, Freizeit und Bäder verfolgen

Begründung

Störfällen Am 18.12.2015 gab es am frühen Morgen im Industriepark Griesheim seit Langem wieder einmal einen Störfall. Die Anwohner erhielten an diesem Morgen ab ca. 0 4:00 Uhr deswegen Informationen, wie sie sich zu verhalten hatten. Die Art und Weise dieser Informationen mag für diesen Störfall letztendlich ausgereicht haben, doch für einen schwerwiegenderen Störfall wären diese Informationen an die Bevölkerung nicht ausreichend gewesen. So waren an diesem Tag die Polizeidurchsagen nicht in allen betroffenen Teilen Griesheims zu verstehen, schon gar nicht, ohne das Fenster geöffnet zu haben. Im Radio kam die Information erst nach 70 Minuten und auf der Homepage des Industrieparks war gar nichts zu erfahren. Des Weiteren waren die Schulen nicht informiert, um etwa die Eltern bei Rückfragen informieren zu können. Es ist davon auszugehen, dass dies genauso auf Seniorenheime, Kindereinrichtungen, Flüchtlingsunterkünfte und Wohnheime zutraf. Die letzte Information für die Haushalte zum Verhalten bzw. zum Prozedere bei eventuellen Störfällen gab es 2012. Wer zwischenzeitlich zugezogen ist, ist mutmaßlich weitgehend ohne Information. Zudem hat sich jetzt gezeigt, dass unter den im damaligen Flyer bekannt gegebenen Telefonnummern nicht überall jemand erreichbar oder nur das Freizeichen zu hören war (z. B. bei Nummern der Stadt).

Inhalt

Anregung vom 19.01.2016, OA 709 entstanden aus Vorlage: OF 1556/6 vom 20.12.2015

Betreff: Industriepark Griesheim - Informationen bei Störfällen Am 18.12.2015 gab es am frühen Morgen im Industriepark Griesheim seit Langem wieder einmal einen Störfall. Die Anwohner erhielten an diesem Morgen ab ca. 0 4:00 Uhr deswegen Informationen, wie sie sich zu verhalten hatten. Die Art und Weise dieser Informationen mag für diesen Störfall letztendlich ausgereicht haben, doch für einen schwerwiegenderen Störfall wären diese Informationen an die Bevölkerung nicht ausreichend gewesen. So waren an diesem Tag die Polizeidurchsagen nicht in allen betroffenen Teilen Griesheims zu verstehen, schon gar nicht, ohne das Fenster geöffnet zu haben. Im Radio kam die Information erst nach 70 Minuten und auf der Homepage des Industrieparks war gar nichts zu erfahren. Des Weiteren waren die Schulen nicht informiert, um etwa die Eltern bei Rückfragen informieren zu können. Es ist davon auszugehen, dass dies genauso auf Seniorenheime, Kindereinrichtungen, Flüchtlingsunterkünfte und Wohnheime zutraf. Die letzte Information für die Haushalte zum Verhalten bzw. zum Prozedere bei eventuellen Störfällen gab es 2012. Wer zwischenzeitlich zugezogen ist, ist mutmaßlich weitgehend ohne Information. Zudem hat sich jetzt gezeigt, dass unter den im damaligen Flyer bekannt gegebenen Telefonnummern nicht überall jemand erreichbar oder nur das Freizeichen zu hören war (z. B. bei Nummern der Stadt). Dies vorausgeschickt, möge die Stadtverordnetenversammlung beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, mit den Industrieparkbetreibern und allen betroffenen Institutionen schnellstmöglich ein Konzept zu erstellen, um in Zukunft dafür Sorge zu tragen, dass im Falle von Störfällen - die Radiosender umgehend Warnhinweise geben; - die Schulen, Kindereinrichtungen, Seniorenheime, Flüchtlingsunterkünfte und Wohnheime per Fax und E-Mail oder auf andere geeignete Weise unterrichtet werden. Hierzu soll ein entsprechender Aufruf zur Mitteilung der Adressen bei den vorgenannten Institutionen erfolgen; - polizeiliche Durchsagen so gegeben werden, dass sie deutlich verstanden werden können; - die Homepage des jeweiligen Industrieparks oder eine unmittelbar und leicht zugängliche Internetseite sofort hilfreiche Informationen für die Anwohner bereithält; - unter den im jeweils aktuellen Störfall-Flyer angeführten Info-Telefonnummern im Falle des Störfalles auch immer jemand erreichbar ist. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 6

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 20. Dezember 2015OFOF 1556/6Industriepark Griesheim - Informationen bei StörfällenOrtsbeiratsantrag · SPD
  2. 19. Januar 2016Sie sind hier
    OAOA 709Industriepark Griesheim - Informationen bei Störfällen
    Anregung
  3. 29. April 2016BB 126Störfall bei WeylChem im Industriepark GriesheimMagistratsbericht
  4. 3. Juni 2016STST 862Industriepark Griesheim - Information bei StörfällenStellungnahme
  5. 13. Juni 2016OFOF 71/6Störfall bei WeylChem im Industriepark GriesheimOrtsbeiratsantrag · SPD
  6. 28. Juni 2016OAOA 29Störfall bei WeylChem im Industriepark Griesheim Bericht des Magistrats vom 29.04.2016, B 126Anregung
  7. 31. Oktober 2016Antwort des Magistrats · nach 45 WochenSTST 1485Störfall bei WeylChem im Industriepark GriesheimStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OAAnregung an die Stadtverordnetenversammlung

Der lange Weg: ein beschlossener Ortsbeiratsantrag, der über die Stadtverordnetenversammlung läuft. Die Stadtverordnetenvorsteherin verteilt ihn an Ausschüsse, die beraten und eine Empfehlung geben. Das Plenum entscheidet, danach setzt der Magistrat um.

  1. 1Ortsbeirat beschließt OF
  2. 2Anregung an die Stadtverordnetenversammlung
  3. 3Ausschüsse beraten & empfehlen
  4. 4Plenum entscheidet
  5. 5Magistrat setzt um

Frist: 12 Wochen bei Überweisung zur Prüfung und Berichterstattung

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Recht, Verwaltung und Sicherheit
Sitzung 47 · 22.02.2016
TO I, TOP 14
Erledigt
Die Vorlage OA 709 wird im vereinfachten Verfahren erledigt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüne
Ablehnung:
SPDLinke
Sonstige:
FDP (vereinfachtes Verfahren)BFF (Annahme)ÖkoLinX-ARL (Annahme)REP (Annahme)Stv. Dr (Annahme)Stv. Krebs (Annahme)
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: CDU und GRÜNE gegen SPD und LINKE. (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FDP (= vereinfachtes Verfahren) BFF, ÖkoLinX-ARL, REP, Stv. Dr. Dr. Rahn und Stv. Krebs (= Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 49 · 25.02.2016
TO II, TOP 47
Erledigt
Die Vorlage OA 709 wird im vereinfachten Verfahren erledigt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneFDP
Ablehnung:
SPDLinkeBFFÖkoLinX-ARLREPStv. DrStv. Krebs
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE., BFF, ÖkoLinX-ARL, REP, Stv. Dr. Dr. Rahn und Stv. Krebs (= Annahme)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen