Industriepark Griesheim - Informationen bei Störfällen
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Thema Schulen und Bildung verfolgenBegründung
Informationen bei Störfällen Am 18.12.2015 gab es am frühen Morgen im Industriepark Griesheim seit langem wieder einmal einen Störfall. Die Anwohner erhielten an diesem Morgen ab ca. 4 Uhr deswegen Informationen, wie sie sich zu verhalten hatten. Die Art und Weise dieser Informationen mag für diesen Störfall letztendlich ausgereicht haben, doch für einen schwerwiegenderen Störfall wären diese Informationen an die Bevölkerung nicht ausreichend gewesen. So war am 18.12. die Polizeidurchsagen nicht in allen betroffenen Teilen Griesheims zu verstehen, schon gar nicht, ohne das Fenster zu öffnen. Im Radio kam die Information erst nach 70 Minuten und auf der Homepage des Industrieparks war gar nichts zu erfahren. Des Weiteren waren die Schulen nicht informiert, um etwa die Eltern bei Rückfragen informieren zu können. Es ist davon auszugehen, dass dies genauso auf Seniorenheime, Kindereinrichtungen, Flüchtlingsunterkünfte und Wohnheimanlagen zutrifft. Die letzte Information für die Haushalte für das Verhalten bzw. das Prozedere bei eventuellen Störfällen gab es 2012. Wer zwischenzeitlich zugezogen ist, ist mutmaßlich weitgehend ohne Information. Zudem hat sich jetzt gezeigt, dass unter den in dem Flyer von damals bekanntgegebenen Telefonnummern nicht überall jemand erreichbar war oder nur das Freizeichen zu hören war( z.B. bei Nummern der Stadt).
Inhalt
Antrag vom 20.12.2015, OF 1556/6
Betreff: Industriepark Griesheim - Informationen bei Störfällen Am 18.12.2015 gab es am frühen Morgen im Industriepark Griesheim seit langem wieder einmal einen Störfall. Die Anwohner erhielten an diesem Morgen ab ca. 4 Uhr deswegen Informationen, wie sie sich zu verhalten hatten. Die Art und Weise dieser Informationen mag für diesen Störfall letztendlich ausgereicht haben, doch für einen schwerwiegenderen Störfall wären diese Informationen an die Bevölkerung nicht ausreichend gewesen. So war am 18.12. die Polizeidurchsagen nicht in allen betroffenen Teilen Griesheims zu verstehen, schon gar nicht, ohne das Fenster zu öffnen. Im Radio kam die Information erst nach 70 Minuten und auf der Homepage des Industrieparks war gar nichts zu erfahren. Des Weiteren waren die Schulen nicht informiert, um etwa die Eltern bei Rückfragen informieren zu können. Es ist davon auszugehen, dass dies genauso auf Seniorenheime, Kindereinrichtungen, Flüchtlingsunterkünfte und Wohnheimanlagen zutrifft. Die letzte Information für die Haushalte für das Verhalten bzw. das Prozedere bei eventuellen Störfällen gab es 2012. Wer zwischenzeitlich zugezogen ist, ist mutmaßlich weitgehend ohne Information. Zudem hat sich jetzt gezeigt, dass unter den in dem Flyer von damals bekanntgegebenen Telefonnummern nicht überall jemand erreichbar war oder nur das Freizeichen zu hören war( z.B. bei Nummern der Stadt). Dies vorausgeschickt , möge der Ortsbeirat beschließen, die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen, der Magistrat wird aufgefordert, mit den Industrieparkbetreibern und allen betroffenen Institutionen schnellstmöglich ein Konzept zu erstellen, um in Zukunft dafür Sorge zu tragen, dass im Falle von Störfällen - die Radiosender umgehend Warnhinweise geben, - die Schulen, Kindereinrichtungen, Seniorenheime, Flüchtlingsunterkünfte und Wohnheimanlagen, per Fax und E-Mail oder auf andere geeignete Weise unterrichtet werden; hierzu soll ein entsprechender Aufruf zur Mitteilung der Adressen bei den vorgenannten Institutionen erfolgen, - polizeiliche Durchsagen so gegeben werden, dass sie deutlich verstanden werden, - die Homepage des jeweiligen Industrieparks oder eine unmittelbar und leicht zugängliche Internetseite sofort hilfreiche Informationen für die Anwohner bereithält - dass unter den im jeweils aktuellen Störfallflyer angeführten Info-Telefonnummern im Falle des Störfalles auch immer jemand erreichbar ist.Beratung im Ortsbeirat: 6
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar. Nach der letzten Antwort wurde das Thema erneut aufgegriffen.
- 20. Dezember 2015Sie sind hierOFOF 1556/6Industriepark Griesheim - Informationen bei StörfällenOrtsbeiratsantrag · SPD
- 19. Januar 2016OAOA 709Industriepark Griesheim - Informationen bei StörfällenAnregung
- 29. April 2016BB 126Störfall bei WeylChem im Industriepark GriesheimMagistratsbericht
- 3. Juni 2016Antwort des Magistrats · nach 24 WochenSTST 862Industriepark Griesheim - Information bei StörfällenStellungnahme
- 13. Juni 2016OFOF 71/6Störfall bei WeylChem im Industriepark GriesheimOrtsbeiratsantrag · SPD
- 28. Juni 2016OAOA 29Störfall bei WeylChem im Industriepark Griesheim Bericht des Magistrats vom 29.04.2016, B 126Anregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme