Belebung der Frankfurter Innenstadt durch ein multifunktionales Zentrum auf der Zeil für die zivile Gesellschaft
Zusammenfassung
Der Antrag zielt darauf ab, die Frankfurter Innenstadt durch die Einrichtung eines multifunktionalen Zentrums auf der Zeil zu beleben. Dies soll durch Angebote für verschiedene Altersgruppen und Interessen geschehen, um die Lebensqualität in der Innenstadt zu steigern. Das erwartete Ergebnis ist eine spürbare Belebung der Innenstadt und ein starkes Signal für die zivile Gesellschaft.
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Thema Stadtplanung verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Die Stadtverordnetenversammlung setzt sich für die Belebung der Frankfurter Innenstadt durch Einrichtung eines multifunktionalen Zentrums für die zivile Gesellschaft ein.
Begründung
Das Problem mit dem Aussterben der Innenstädte liegt in einer Vielzahl von Faktoren begründet, darunter der zunehmende Online-Handel und eine veränderte Einkaufskultur. Die Folgen sind Leerstand, ein Rückgang der Vielfalt an Geschäften und eine Abnahme der Lebensqualität in den Innenstädten. Das Interesse an einem solchen Zentrum, das mit seiner zentralen Lage ein Signal sendet, ist bereits jetzt sehr groß. Für das innovative Projekt können auch EU-Fördermittel beantragt werden. Das multifunktionale Zentrum soll eine willkommene Ergänzung für die zivile Gesellschaft und ein neuartiges Projekt zur Belebung der Innenstadt bzw. der Zeil werden. Zum Beispiel könnte das Gebäude von Karstadt auf der Zeil dafür geeignet sein, um das gesamte Areal zu beleben. Tagsüber könnten spezielle Angebote für Rentnerinnen und Rentner angeboten werden, während ab 18 Uhr das Zentrum auch für die zivile Gesellschaft und Jugendliche offen hätte, 7 Tage die Woche, auch an Feiertagen. Mit einem urbanen Garten auf dem Dach für Gemeinschaftsgärten und Umweltprojekten, einem Bildungsbereich mit Workshops, Vorträgen und Kursen zu verschiedenen Themen, von Sprachen bis hin zu Technologie, einem Musikstudio oder einer Bühne für Amateurmusikerinnen und Amateurmusiker sowie einem Bereich für Kunsthandwerk und DIY-Projekte, ausgestattet mit Materialien und Werkzeugen für kreative Projekte aller Art, wird das Zentrum zahlreiche Möglichkeiten für Menschen jeden Alters und Interesses bieten. Von der Nutzung von 3D-Druckern und 3D-Scannern über den Virtual-Reality-Bereich bis hin zu Gaming, Pop-Up-Shops für lokale Marken, kostenlosem WLAN und einem Co-Working-Space für Vereine am Wochenende - das Zentrum wird ein Ort für Innovation, Kreativität und soziale Interaktion sein. Mit ganzjährigen Öffnungszeiten bis 22 Uhr wird es eine dringend benötigte Bereicherung für die Innenstadt, insbesondere an Abenden, Sonntagen und bei schlechtem Wetter, und eine neue Chance für die Belebung und Aufwertung der Zeil sein. Darüber hinaus wird es einen Gastrobetrieb im Erdgeschoss und auf dem Dach, betrieben von Familienbetrieben, abwechselnde Beratungsmöglichkeiten für soziale Projekte, eine Fläche für einen kleinen, nicht kommerziellen Flohmarkt, eine Eventfläche für Konzerte, ein Atelier für Amateurkünstlerinnen und -künstler, eine Werkstatt für Heimwerkerinnen und Heimwerker-Seminare sowie einen kleinen Kinosaal bieten. Zudem wird eine Ausstellungsfläche für nicht kommerzielle Ausstellungen ebenfalls wichtig sein. Sozialberaterinnen und -Berater werden die Möglichkeit haben, Jugendliche zu erreichen, die das Zentrum im Winter gerne nutzen werden. Vor allem kleine Vereine, junge Kreative, Initiativen und aktive Einzelpersonen sollen bevorzugt am Wochenende die Möglichkeit haben, niederschwellig von den Angeboten zu profitieren. Das Projekt würde nicht nur von zahlreichen Menschen genutzt werden, sondern auch eine spürbare und schnelle Belebung der Innenstadt bewirken, verbunden mit einem wichtigen Signal für eine starke zivile Gesellschaft mitten in Frankfurt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 11. April 2024 brachte IBF diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 4 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 13.06.2024 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, FDP, Linke und Die Partei gegen GRÜNE und SPD (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke und Volt gegen ÖkoLinX-ELF (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD, FRAKTION und BFF-BIG (= Ablehnung) Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke, AfD und Volt gegen ÖkoLinX-ELF (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION und BFF-BIG (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke, AfD, Volt, FRAKTION und BFF-BIG gegen ÖkoLinX-ELF (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung)