Frankfurter Dippemess
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Die Frankfurter Dippemess zählt – wie der Antrag NR 677 ausführt - zu einem der größten Volksfeste der Rhein-Main Region und hat für Frankfurt nicht nur eine historische Bedeutung, weil sie auf eine Tradition bis ins 14. Jahrhundert zurückblicken kann, sondern sie ist auch ein Anziehungspunkt für die ganze Familie. Das Fest besteht aus einem Markt mit Verkaufsständen von Händlern und einer Kerb, auf welcher Schausteller platziert sind. Dennoch ist lt. NR 677 ein Rückgang der Besucherzahlen festzustellen, deren Gründe wohl unterschiedlich sind. Bevor hier Maßnahmen durch den Magistrat eingeleitet werden, sollte zunächst festgestellt werden, worin dese Gründe liegen und ob es im Ermessen des Magistrats bzw. der Stadt liegt, diese zu beheben. Zuvor ist aber noch an Hand der Gründe zu analysieren, ob es Aufgabe der Stadt ist, hier lenkend in den Wettbewerb der Eventveranstaltungen einzugreifen.
Inhalt
Antrag vom 03.12.2007, NR 699
Betreff:
Frankfurter Dippemess
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Der Antrag NR 677 vom 6.11.2007 wird zurückgestellt bis die Ergebnisse der unter 2. beschriebenen Untersuchung durch den Magistrat vorgelegt werden.
- Der Magistrat untersucht oder lässt untersuchen, auf Grund welcher Ursachen die Attraktivität der Dippemess zurückgegangen ist und welche Gründe zu dem sukzessiven Rückgang der Besucherzahlen geführt haben.
Begründung:
Die Frankfurter Dippemess zählt – wie der Antrag NR 677 ausführt - zu einem der größten Volksfeste der Rhein-Main Region und hat für Frankfurt nicht nur eine historische Bedeutung, weil sie auf eine Tradition bis ins 14. Jahrhundert zurückblicken kann, sondern sie ist auch ein Anziehungspunkt für die ganze Familie. Das Fest besteht aus einem Markt mit Verkaufsständen von Händlern und einer Kerb, auf welcher Schausteller platziert sind.
Dennoch ist lt. NR 677 ein Rückgang der Besucherzahlen festzustellen, deren Gründe wohl unterschiedlich sind. Bevor hier Maßnahmen durch den Magistrat eingeleitet werden, sollte zunächst festgestellt werden, worin dese Gründe liegen und ob es im Ermessen des Magistrats bzw. der Stadt liegt, diese zu beheben. Zuvor ist aber noch an Hand der Gründe zu analysieren, ob es Aufgabe der Stadt ist, hier lenkend in den Wettbewerb der Eventveranstaltungen einzugreifen.
Hauptvorlage: Antrag vom 06.11.2007, NR 677 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Wirtschaft und Frauen Versandpaket: 05.12.2007
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 3. Dezember 2007 brachte FAG diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 13.12.2007 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD (vorbehaltlich Haupt- und Finanzausschuss), GRÜNE, LINKE., FDP und FAG zu 2. CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD (= Annahme vorbehaltlich Haupt- und Finanzausschuss) sowie LINKE. und FAG (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF (NR 677 = Annahme, NR 699 = Enthaltung) REP (NR 677 = Annahme, NR 699 = Ablehnung) NPD (NR 677 = Prüfung und Berichterstattung) ÖkoLinX-ARL (NR 677 und NR 699 = Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG, BFF und REP gegen NPD (= Prüfung und Berichterstattung) und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung) zu 2. CDU, GRÜNE, FDP, REP und ÖkoLinX-ARL gegen SPD, LINKE. und FAG (= Annahme) und NPD (= Prüfung und Berichterstattung); BFF (= Enthaltung)