Eine Servicestelle mit einem integrierten Notfall-Angebot soll Müttern helfen und Hebammen entlasten
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Notfall-Angebot soll Müttern helfen und Hebammen entlasten Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Der Magistrat wird aufgefordert, mit den freiberuflichen Frankfurter Hebammen und ihren Vertretungen aus den entsprechenden Verbandsebenen einen Masterplan für ein Pilotprojekt zu entwickeln, das eine Hebammen-Servicestelle mit integrierten Notfall-Sprechstunden und Notfall-Hausbesuchen beinhaltet. Als Vorbild könnte zum Beispiel ein in Wiesbaden kürzlich gestartetes Pilotprojekt einer solchen Hebammen-Servicestelle dienen. Dieses beinhaltet zum Beispiel eine festgelegte telefonische Erreichbarkeit, regelmäßige Notfall-Sprechstunden, Koordination von Notfall-Hausbesuchen und Organisation von Urlaubs-, Wochenend- und Krankheitsvertretungen der Hebammen. Die Servicestelle sollte im Idealfall auch von einer Hebamme besetzt sein, die die entsprechenden Anliegen oder Notfälle der Anruferinnen einordnen und koordinieren kann.
- Ferner wird der Magistrat dazu aufgefordert, auf entsprechende Organisationen, Gemeinschaftspraxen oder Vereine in Frankfurt zuzugehen und in diesen Bereichen die Partner für eine Hebammen-Servicestelle zu suchen.
- Ferner wird der Magistrat dazu aufgefordert, für die Servicestelle eine Internetplattform zum Beispiel nach dem Vorbild von Wiesbaden ins Leben zu rufen, die unter anderem ausführliche Informationen zu den Hebammen enthält und darüber hinaus weitere umfassende Informationen und Angebote in Frankfurt rund um Schwangerschaft und Geburt für werdende Eltern bereitstellt.
- Ferner wird der Magistrat aufgefordert, eine Liste der freiberuflichen Frankfurter Hebammen mit ihrem jeweiligen Angebot zu erstellen, die kontinuierlich aktualisiert wird. Begründung: Der Hebammenmangel in Frankfurt ist nach wie vor gravierend. Viele junge Eltern finden keine Hebamme für die Wochenbettbetreuung. Auf die Frage 903/2017 hat der Magistrat im November geantwortet, dass die umfangreichen Klärungsprozesse mit Dritten für die Umsetzung eines Wochenbett-Notfall-Hausbesuch/Notfalltelefon noch andauern. Mit diesem Konzept wäre jedoch nur der Notfall abgedeckt. Die gesamte Situation wird dadurch nicht entlastet. Anders sieht dies bei einem Pilotprojekt in Wiesbaden aus: Dort gibt es seit Mitte September eine Hebammen-Servicestelle, die zu festgelegten Zeiten per Telefon und E-Mail die Vermittlung von freiberuflichen Hebammen für die Wochenbettbetreuung übernimmt. Damit gewinnen nicht nur die Mütter, die ansonsten mühsam alle Hebammen recherchieren und einzeln abtelefonieren müssten, sondern auch die Hebammen. Ihnen bleibt mehr Zeit für die Betreuung der Mütter und Babys, weil sie ihre knappe Zeit nicht mit Vermittlungstelefonaten verbringen müssen. Das wird ihnen durch die Servicestelle abgenommen, die auch die Organisation von Urlaubs-, Wochenend- und Krankheitsvertretungen übernimmt. Zusätzlich ist in die Servicestelle eine Notfallversorgung (Notfall-Sprechstunden und Notfall-Hausbesuche) für Frauen, die keine Hebamme mehr gefunden haben, integriert. Eine sinnvolle Ergänzung zu der Servicestelle wäre eine Internetplattform, die alle Informationen zu den freiberuflichen Hebammen und ihren Angeboten enthält. Ergänzend könnten alle nützlichen Informationen, Angebote und Kontaktdaten rund um das Thema Schwangerschaft, Geburt und Wochenbettbetreuung auf dieser Homepage gebündelt und in mehreren Sprachen aufbereitet werden. Vorbild könnte hier ebenfalls das Wiesbadener Modell sein, welches laut Zeitungsbericht am
- Oktober allen Wiesbadener Hebammen vorgestellt werden solle. Der Magistrat könnte auf die Stadt Wiesbaden zugehen und nachfragen, ob die Stadt Frankfurt sich an der dort aktuell geplanten Homepage angliedern könnte. Laut Presseberichten wurden für die Einführung der Homepage in Wiesbaden 10.000 Euro veranschlagt. Weitere 60.000 Euro seien für die Hebammen im aktuellen Haushalt in Wiesbaden vorgesehen.
Inhalt
Antrag vom 19.09.2018, NR 656
Betreff: Eine Servicestelle mit einem integrierten Notfall-Angebot soll Müttern helfen und Hebammen entlasten Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Der Magistrat wird aufgefordert, mit den freiberuflichen Frankfurter Hebammen und ihren Vertretungen aus den entsprechenden Verbandsebenen einen Masterplan für ein Pilotprojekt zu entwickeln, das eine Hebammen-Servicestelle mit integrierten Notfall-Sprechstunden und Notfall-Hausbesuchen beinhaltet. Als Vorbild könnte zum Beispiel ein in Wiesbaden kürzlich gestartetes Pilotprojekt einer solchen Hebammen-Servicestelle dienen. Dieses beinhaltet zum Beispiel eine festgelegte telefonische Erreichbarkeit, regelmäßige Notfall-Sprechstunden, Koordination von Notfall-Hausbesuchen und Organisation von Urlaubs-, Wochenend- und Krankheitsvertretungen der Hebammen. Die Servicestelle sollte im Idealfall auch von einer Hebamme besetzt sein, die die entsprechenden Anliegen oder Notfälle der Anruferinnen einordnen und koordinieren kann.
- Ferner wird der Magistrat dazu aufgefordert, auf entsprechende Organisationen, Gemeinschaftspraxen oder Vereine in Frankfurt zuzugehen und in diesen Bereichen die Partner für eine Hebammen-Servicestelle zu suchen.
- Ferner wird der Magistrat dazu aufgefordert, für die Servicestelle eine Internetplattform zum Beispiel nach dem Vorbild von Wiesbaden ins Leben zu rufen, die unter anderem ausführliche Informationen zu den Hebammen enthält und darüber hinaus weitere umfassende Informationen und Angebote in Frankfurt rund um Schwangerschaft und Geburt für werdende Eltern bereitstellt.
- Ferner wird der Magistrat aufgefordert, eine Liste der freiberuflichen Frankfurter Hebammen mit ihrem jeweiligen Angebot zu erstellen, die kontinuierlich aktualisiert wird. Begründung: Der Hebammenmangel in Frankfurt ist nach wie vor gravierend. Viele junge Eltern finden keine Hebamme für die Wochenbettbetreuung. Auf die Frage 903/2017 hat der Magistrat im November geantwortet, dass die umfangreichen Klärungsprozesse mit Dritten für die Umsetzung eines Wochenbett-Notfall-Hausbesuch/Notfalltelefon noch andauern. Mit diesem Konzept wäre jedoch nur der Notfall abgedeckt. Die gesamte Situation wird dadurch nicht entlastet. Anders sieht dies bei einem Pilotprojekt in Wiesbaden aus: Dort gibt es seit Mitte September eine Hebammen-Servicestelle, die zu festgelegten Zeiten per Telefon und E-Mail die Vermittlung von freiberuflichen Hebammen für die Wochenbettbetreuung übernimmt. Damit gewinnen nicht nur die Mütter, die ansonsten mühsam alle Hebammen recherchieren und einzeln abtelefonieren müssten, sondern auch die Hebammen. Ihnen bleibt mehr Zeit für die Betreuung der Mütter und Babys, weil sie ihre knappe Zeit nicht mit Vermittlungstelefonaten verbringen müssen. Das wird ihnen durch die Servicestelle abgenommen, die auch die Organisation von Urlaubs-, Wochenend- und Krankheitsvertretungen übernimmt. Zusätzlich ist in die Servicestelle eine Notfallversorgung (Notfall-Sprechstunden und Notfall-Hausbesuche) für Frauen, die keine Hebamme mehr gefunden haben, integriert. Eine sinnvolle Ergänzung zu der Servicestelle wäre eine Internetplattform, die alle Informationen zu den freiberuflichen Hebammen und ihren Angeboten enthält. Ergänzend könnten alle nützlichen Informationen, Angebote und Kontaktdaten rund um das Thema Schwangerschaft, Geburt und Wochenbettbetreuung auf dieser Homepage gebündelt und in mehreren Sprachen aufbereitet werden. Vorbild könnte hier ebenfalls das Wiesbadener Modell sein, welches laut Zeitungsbericht am
- Oktober allen Wiesbadener Hebammen vorgestellt werden solle. Der Magistrat könnte auf die Stadt Wiesbaden zugehen und nachfragen, ob die Stadt Frankfurt sich an der dort aktuell geplanten Homepage angliedern könnte. Laut Presseberichten wurden für die Einführung der Homepage in Wiesbaden 10.000 Euro veranschlagt. Weitere 60.000 Euro seien für die Hebammen im aktuellen Haushalt in Wiesbaden vorgesehen.Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 15.06.2018, B 171 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Soziales und Gesundheit Haupt- und Finanzausschuss Versandpaket: 26.09.2018
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 15. Juni 2018BB 171Ein Notfalltelefon für Mütter ohne WochenbettbetreuungMagistratsbericht
- 19. September 2018Sie sind hierNRNR 656Eine Servicestelle mit einem integrierten Notfall-Angebot soll Müttern helfen und Hebammen entlastenSTVV-Antrag · FDP
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf10 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP und BFF zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP und BFF
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD und BFF zu 2. AfD; CDU, SPD, GRÜNE und BFF (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: LINKE., FDP, FRAKTION und FRANKFURTER (B 171 = Kenntnis, NR 656 = Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (B 171 = Zurückweisung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER gegen ÖkoLinX-ARL (= Zurückweisung) zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRAKTION
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRAKTION
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRAKTION
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRAKTION
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD, LINKE., FDP und BFF (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme)