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Einhausung als städtebauliches Projekt vorantreiben - bezahlbaren Wohnraum schaffen

Vorlagentyp: NRLINKE
6 SitzungenAbgelehnt

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Thema Verkehr und Straße verfolgen

Begründung

vorantreiben - bezahlbaren Wohnraum schaffen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, 1. die Überlegungen zum städtebaulichen Rahmenplan für die Einhausung der A 661 / A 66 zügig voranzutreiben und innerhalb der nächsten 3 Monate einen Rahmenplan vorzulegen, der den Stadtteil Riederwald miteinschließt. 2. diesen neuen Rahmenplan gemeinsam mit den BürgerInnen in den betroffenen Stadtteilen Bornheim, Riederwald und Seckbach im Rahmen einer Planungswerkstatt zu diskutieren. 3. im Haushalt 2014 die notwendigen Planungsmittel für die Einhausung einzustellen. 4. baldmöglichst einen Entwurf für einen Bebauungsplan auf der Grundlage des Rahmenplans vorzustellen, der bei der Bebauung eine 30 Prozent Quote für den Bau von Sozialwohnungen vorsieht. Begründung: Bei den Überlegungen zum städtebaulichen Rahmenplan für die Einhausung der Autobahn A 661 zwischen Bornheim und Seckbach gibt es einen parteiübergreifenden Konsens für das wichtigste Zukunftsprojekt im Bereich der Stadtplanung. Bislang fehlt allerdings der Abschnitt der A 66 im Stadtteil Riederwald in den Planungen. Der Stadtteil Riederwald muss unbedingt miteinbezogen werden, um die dortigen AnwohnerInnen vor Verkehrslärm zu schützen. Auch durch diese neue Fläche kann das Potential an Wohnungen für bisher 8.000 - 10.000 EinwohnerInnen noch mal um 1.000 Wohnungen erweitert werden. Aus Berlin gibt es jetzt positive Signale, dieses städtebauliche Projekt voranzutreiben. Auch der in den 80er Jahren geplante Alleentunnel und die Alleenspange werden aus dem Bundesverkehrswegeplan gestrichen. Laut Bürgermeister Cunitz könne der Ausbau der A 661 nun sechs- statt achtspurig erfolgen, dadurch würden die Kosten für die Teileinhausung geringer ausfallen. Diese Signale aus Berlin sollten nun schnellstens für eine zügige Abwicklung genutzt werden. Die Überlegungen der Frankfurter SPD für einen neuen Stadtteil im Frankfurter Norden haben in den betroffenen Ortsbeiräten für starken Widerspruch gesorgt. Mittlerweile gibt es verschiedene Anträge aus den Ortsbeiräten diese Vorstellungen ad acta zu legen. Mit der Forcierung des städtebaulichen Projekts Einhausung haben sich die Überlegungen der Frankfurter SPD für einen neuen Stadtteil im Frankfurter Norden erübrigt.

Inhalt

Antrag vom 04.06.2013, NR 621

Betreff: Einhausung als städtebauliches Projekt vorantreiben - bezahlbaren Wohnraum schaffen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, 1. die Überlegungen zum städtebaulichen Rahmenplan für die Einhausung der A 661 / A 66 zügig voranzutreiben und innerhalb der nächsten 3 Monate einen Rahmenplan vorzulegen, der den Stadtteil Riederwald miteinschließt. 2. diesen neuen Rahmenplan gemeinsam mit den BürgerInnen in den betroffenen Stadtteilen Bornheim, Riederwald und Seckbach im Rahmen einer Planungswerkstatt zu diskutieren. 3. im Haushalt 2014 die notwendigen Planungsmittel für die Einhausung einzustellen. 4. baldmöglichst einen Entwurf für einen Bebauungsplan auf der Grundlage des Rahmenplans vorzustellen, der bei der Bebauung eine 30 Prozent Quote für den Bau von Sozialwohnungen vorsieht.

Begründung: Bei den Überlegungen zum städtebaulichen Rahmenplan für die Einhausung der Autobahn A 661 zwischen Bornheim und Seckbach gibt es einen parteiübergreifenden Konsens für das wichtigste Zukunftsprojekt im Bereich der Stadtplanung. Bislang fehlt allerdings der Abschnitt der A 66 im Stadtteil Riederwald in den Planungen. Der Stadtteil Riederwald muss unbedingt miteinbezogen werden, um die dortigen AnwohnerInnen vor Verkehrslärm zu schützen. Auch durch diese neue Fläche kann das Potential an Wohnungen für bisher 8.000 - 10.000 EinwohnerInnen noch mal um 1.000 Wohnungen erweitert werden. Aus Berlin gibt es jetzt positive Signale, dieses städtebauliche Projekt voranzutreiben. Auch der in den 80er Jahren geplante Alleentunnel und die Alleenspange werden aus dem Bundesverkehrswegeplan gestrichen. Laut Bürgermeister Cunitz könne der Ausbau der A 661 nun sechs- statt achtspurig erfolgen, dadurch würden die Kosten für die Teileinhausung geringer ausfallen. Diese Signale aus Berlin sollten nun schnellstens für eine zügige Abwicklung genutzt werden. Die Überlegungen der Frankfurter SPD für einen neuen Stadtteil im Frankfurter Norden haben in den betroffenen Ortsbeiräten für starken Widerspruch gesorgt. Mittlerweile gibt es verschiedene Anträge aus den Ortsbeiräten diese Vorstellungen ad acta zu legen. Mit der Forcierung des städtebaulichen Projekts Einhausung haben sich die Überlegungen der Frankfurter SPD für einen neuen Stadtteil im Frankfurter Norden erübrigt.Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau Beratung im Ortsbeirat: 4, 11 Zuständige sonstige Gremien: KAV Versandpaket: 05.06.2013

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 4. Juni 2013 brachte LINKE. diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 6 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 12.09.2013 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf6 Beratungen
OBR 11
Sitzung 22 · 17.06.2013
TO I, TOP 9
Zur Kenntnis
Die Vorlage dient zur Kenntnis

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
4 CDUGrüneLinkeFreie WählerFDP2 CDU
Ablehnung:
Freie Wähler
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: Zu Punkt 1) bis 3) SPD, 4 CDU, GRÜNE, LINKE., FREIE WÄHLER und FDP; bei Enthaltung 1 CDU Zu Punkt 4) SPD, 2 CDU, GRÜNE, LINKE. und FDP gegen FREIE WÄHLER (= Zurückweisung); bei Enthaltung 3 CDU

OBR 4
Sitzung 22 · 18.06.2013
TO I, TOP 20
Abgelehnt
Die Vorlage NR 621 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
5 GrüneCDUSPDFreie WählerFDP
Ablehnung:
Linke
Enthaltung:
1 Grüne
Abstimmung im Original

Abstimmung: 5 GRÜNE, CDU, SPD, FREIE WÄHLER und FDP gegen LINKE. (= Annahme) bei Enthaltung 1 GRÜNE

Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 21 · 24.06.2013
TO I, TOP 9
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage NR 621 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie WählerPiratenRömer
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, Piraten und RÖMER

KAV
Sitzung 15 · 26.08.2013
TO II, TOP 16
Angenommen
Der Vorlage NR 621 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 22 · 02.09.2013
TO I, TOP 6
Abgelehnt
Die Vorlage NR 621 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDFDP
Ablehnung:
LinkePiratenRömerFreie WählerÖkoLinX-ARLNPD
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD und FDP gegen LINKE., Piraten und RÖMER (= Annahme) sowie FREIE WÄHLER (= Prüfung und Berichterstattung mit Angabe der Kosten) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL und NPD (= Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 24 · 12.09.2013
TO II, TOP 5
Abgelehnt
Die Vorlage NR 621 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDFDP
Ablehnung:
LinkePiratenRömerÖkoLinX-ARLNPDFreie Wähler
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD und FDP gegen LINKE., Piraten, RÖMER, ÖkoLinX-ARL und NPD (= Annahme) sowie FREIE WÄHLER (= Prüfung und Berichterstattung mit Angabe der Kosten)

Mitdiskutieren

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