Kunstwerke in Museen besser schützen
Zusammenfassung
Der Antrag zielt darauf ab, die Sicherheitskonzepte in Frankfurter Museen zu überprüfen und zu verbessern, um Kunstwerke besser zu schützen. Dies ist notwendig, da es bereits zu Vandalismus und Beschädigungen gekommen ist. Das erwartete Ergebnis ist eine Erhöhung der Sicherheit für die ausgestellten Kunstwerke.
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Thema Kultur verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert,
- gemeinsam mit den Museen in Frankfurt am Main zu prüfen und zu berichten, ob die bisherigen Sicherheitskonzepte zum Schutz der ausgestellten Kunstwerke und Exponate noch ausreichend sind;
- zu prüfen und zu berichten, ob und wie die Einlasskontrollen verbessert werden können, um mit gezielten Maßnahmen (z.B. Zugang zu den Ausstellungen ohne Taschen und Jacken) der neuen Form des Aktionismus und Vandalismus entgegenzusteuern;
- ggf. neue Konzepte zu erarbeiten, um die Exponate besser zu schützen und Ausstellungsbesuchern dennoch einen möglichst barrierefreien Kunstgenuss zu ermöglichen.
Begründung
Nach Aussage von Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig in der Fragestunde der Stadtverordnetenversammlung am 7. Juli 2022 entsprechen die Sicherheitsstandards im Städel Museum und in der Schirn Kunsthalle Frankfurt den höchsten internationalen Vorgaben. Dennoch ist es Klimaaktivisten der Gruppe "Letzte Generation" im August gelungen, sich im Städel an das Bild "Gewitterlandschaft mit Pyramus und Thisbe" von Nicolas Poussin zu kleben. Dabei wurde der Rahmen des Gemäldes beschädigt. Klebeaktionen und Dosenwürfe können zum vollständigen Verlust eines Kunstwerks führen. Es muss deswegen angemessen vorgebeugt werden, damit weitere, ggf. auch irreparable, Schäden an Kunstwerken in Frankfurter Museen nicht entstehen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 9. November 2022 brachte CDU diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 6 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 02.03.2023 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf6 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, LINKE., AfD und FRAKTION (= Beratung); BFF-BIG (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, LINKE., AfD und FRAKTION (= Beratung); BFF-BIG (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, LINKE., AfD, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION (= Beratung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, LINKE., AfD, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION (= Beratung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und Volt gegen CDU (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD und BFF-BIG (= Annahme) FRAKTION und Gartenpartei (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, Volt, FRAKTION und Gartenpartei gegen CDU, AfD und BFF-BIG (= Annahme)