Am 1. September an die Opfer von Krieg erinnern - Flagge zeigen für Frieden und Abrüstung
Zusammenfassung
Der Antrag fordert, am 1. September, dem Antikriegstag, die Friedensflagge am Frankfurter Römer zu hissen. Dies soll ein Zeichen für Frieden und Abrüstung setzen und erinnert an die verheerenden Folgen von Kriegen. Die Stadt Frankfurt am Main möchte somit Teil einer weltweiten Aktion sein.
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Der Magistrat wird aufgefordert, am 01. September, dem Antikriegstag, die Friedensflagge am Frankfurter Römer zu hissen.
Begründung
Seit 1957 erinnert der Antikriegstag an die verheerenden Folgen zweier Weltkriege, die Schrecken des Faschismus und mahnt, dass kriegerische Auseinandersetzungen eine Katastrophe für die friedliche Koexistenz von Gesellschaften, Nationalstaaten oder Menschen darstellen. Währenddessen hat die Zahl der kriegerischen Konflikte weltweit im vergangenen Jahr einen neuen traurigen Höchststand seit dem Zweiten Weltkrieg erreicht. Auf der ganzen Welt toben vernichtende Konflikte und Kriege, die Leid, Traumata und Verdrängung nach sich ziehen. Von den Folgen für die Umwelt gar nicht zu sprechen.
Seit 1984 ist die Stadt Frankfurt am Main Mitglied im Städtenetzwerk der Mayors for Peace (Bürgermeister*innen für den Frieden) und beteiligt sich regelmäßig an Aktivitäten in Zusammenarbeit mit verschiedenen zivilgesellschaftlichen Organisationen. Mit dem Hissen der Friedensflagge am 01. September würde die Stadt gemeinsam mit zahlreichen Kommunen weltweit ein sichtbares und deutliches Zeichen setzen, für Frieden, nukleare Abrüstung, internationale Verständigung, gegen Faschismus und Nationalismus.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 17. August 2026 brachte Linke diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, AfD und FDP gegen GRÜNE, Linke und Volt (= Kenntnis); SPD (= Enthaltung)