Klimaschutz in Frankfurt - Öffentlichkeitskampagne starten
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Die verschiedenen Verkehrsmittel zeigen hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf das Klima erhebliche Unterschiede. So wird z.B. bei Bahnfahrten deutliche weniger CO2 (pro Passagier-km) emittiert als beim Kraftfahrzeug. Hinsichtlich der CO2-Bilanz ist das Flugzeug das mit Abstand ungünstigste Verkehrsmittel, da beim Fliegen das CO2 in großen Höhen (10 km) freigesetzt wird und dort eine wesentlich stärkere Wirkung auf das Klima entwickelt als am Boden. Dies ist in der Bevölkerung nur wenig bekannt, zumal die Luftverkehrsgesellschaften hierüber nicht bzw. unzutreffend informieren. In einer Öffentlichkeitskampagne der Stadt Frankfurt sollte die Bevölkerung umfassend über die Klima-Auswirkung der verschiedenen Verkehrsmittel informiert werden, um die Bürger zu einer verantwortungsbewussten Nutzung der einzelnen Verkehrsmittel anzuregen. So kann z.B. jeder einzelne durch Verzicht auf Inlandsflüge von bzw. nach Frankfurt einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz leisten, ohne Nachteile in Kauf nehmen zu müssen. Gerade bei den neuen ICE-Verbindungen ist das Reisen im Inland bequemer, komfortabler (keine lästigen Sicherheitskontrollen) und in der Regel auch zeitsparender als das Fliegen.
Inhalt
Antrag vom 14.03.2007, NR 376
Betreff:
Klimaschutz in Frankfurt - Öffentlichkeitskampagne starten
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Vorlage NR 338 vom 22.02.2007 wird unter der Maßgabe zugestimmt, dass die Erstellung und Umsetzung des Maßnahmenplans zum Klimaschutz von einer Öffentlichkeitskampagne begleitet wird, die die Bürger umfassend über die möglichen Auswirkungen von Reisen auf das Klima informiert.
Begründung:
Die verschiedenen Verkehrsmittel zeigen hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf das Klima erhebliche Unterschiede. So wird z.B. bei Bahnfahrten deutliche weniger CO2 (pro Passagier-km) emittiert als beim Kraftfahrzeug. Hinsichtlich der CO2-Bilanz ist das Flugzeug das mit Abstand ungünstigste Verkehrsmittel, da beim Fliegen das CO2 in großen Höhen (10 km) freigesetzt wird und dort eine wesentlich stärkere Wirkung auf das Klima entwickelt als am Boden. Dies ist in der Bevölkerung nur wenig bekannt, zumal die Luftverkehrsgesellschaften hierüber nicht bzw. unzutreffend informieren.
In einer Öffentlichkeitskampagne der Stadt Frankfurt sollte die Bevölkerung umfassend über die Klima-Auswirkung der verschiedenen Verkehrsmittel informiert werden, um die Bürger zu einer verantwortungsbewussten Nutzung der einzelnen Verkehrsmittel anzuregen. So kann z.B. jeder einzelne durch Verzicht auf Inlandsflüge von bzw. nach Frankfurt einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz leisten, ohne Nachteile in Kauf nehmen zu müssen. Gerade bei den neuen ICE-Verbindungen ist das Reisen im Inland bequemer, komfortabler (keine lästigen Sicherheitskontrollen) und in der Regel auch zeitsparender als das Fliegen.
Hauptvorlage: Antrag vom 22.02.2007, NR 338 Zuständige Ausschüsse: Haupt- und Finanzausschuss Ausschuss für Umwelt und Sport Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau Versandpaket: 21.03.2007
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 14. März 2007 brachte FAG diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 4 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 29.03.2007 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE.WASG, FDP und BFF gegen FAG (= Ablehnung) zu 2. CDU, GRÜNE und FDP gegen LINKE.WASG, FAG und BFF (= Annahme); SPD (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) zu 3. CDU, GRÜNE und FDP gegen LINKE.WASG, FAG und BFF (= Annahme); SPD (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (NR 338 = Annahme, NR 375 = Ziffer 1. Annahme, Ziffer 2. Ablehnung, NR 376 = Ablehnung) NPD (NR 338, NR 375 und NR 376 = Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE.WASG und FDP gegen FAG und BFF (= Ablehnung) zu 2. CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE.WASG, FAG und BFF (= Annahme) zu 3. CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE.WASG, FAG und BFF (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (NR 338 = Annahme, NR 375 = erster und zweiter Absatz Annahme, dritter Absatz Ablehnung, NR 376 = Ablehnung) NPD (NR 338 = Annahme im Rahmen der Vorlage NR 375, NR 375 und NR 376 = Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE.WASG und FDP gegen FAG und BFF (= Ablehnung) zu 2. CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE.WASG, FAG und BFF (= Annahme) zu 3. CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE.WASG, FAG und BFF (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (NR 338 = Annahme, NR 375 = erster und zweiter Absatz Annahme, dritter Absatz Ablehnung, NR 376 = Ablehnung) NPD und ÖkoLinX/E.L. (NR 338, NR 375 und NR 376 = Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE.WASG, FDP, REP, NPD und E.L. gegen FAG und BFF (= Ablehnung) zu 2. NR 375 erster und zweiter Absatz: CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE.WASG, FAG, BFF, REP, NPD und E.L. (= Annahme) NR 375 dritter Absatz: CDU, GRÜNE, FDP und REP gegen SPD, LINKE.WASG, FAG, BFF, NPD und E.L. (= Annahme) zu 3. CDU, GRÜNE, FDP und REP gegen SPD, LINKE.WASG, FAG, BFF, NPD und E.L. (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (NR 338, NR 375 und NR 376 = Annahme)