Gedenken an Fritz Bauer in Frankfurt
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Thema Kultur verfolgenBegründung
Frankfurt Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Die Stadt Frankfurt wird an Fritz Bauer in der Nähe des Frankfurter Gerichtsgebäudes in der Alten Hammelsgasse mit einer Büste oder einer Gedenktafel erinnern. Der Ort der Erinnerung wäre hier unmittelbar mit dem Ort verbunden, an dem Fritz Bauer tätig war und im täglichen Blickpunkt all jeder Menschen, die die angrenzenden Justizgebäude nutzen. Begründung: Fritz Bauer trug durch sein Wirken zur Rekonstruktion des Rechtssystems in Deutschland nach 1945 bei und gab als hessischer Generalstaatsanwalt den Anstoß für den Frankfurter Auschwitz-Prozess. Auf Weisung Bauers leitete die Frankfurter Staatsanwaltschaft Ermittlungsverfahren gegen vormalige Angehörige der SS-Besatzung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz ein. Bisher existiert in Frankfurt, dem Ort, an dem Fritz Bauer seit 1956 bis zu seinem Tod 1968 lebte und die Justiz prägte, kein Gedenken im öffentlichen Raum. Zum Gedenken an Fritz Bauer in Frankfurt hat der Verein Forum Justizgeschichte, der auch den Anstoß zu diesem Antrag gegeben hat, zahlreiche Vorschläge gemacht und sollte deshalb in die Erarbeitung eines Konzepts einbezogen werden.
Inhalt
Antrag vom 08.06.2011, NR 30
Betreff: Gedenken an Fritz Bauer in Frankfurt Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Die Stadt Frankfurt wird an Fritz Bauer in der Nähe des Frankfurter Gerichtsgebäudes in der Alten Hammelsgasse mit einer Büste oder einer Gedenktafel erinnern. Der Ort der Erinnerung wäre hier unmittelbar mit dem Ort verbunden, an dem Fritz Bauer tätig war und im täglichen Blickpunkt all jeder Menschen, die die angrenzenden Justizgebäude nutzen.
Begründung: Fritz Bauer trug durch sein Wirken zur Rekonstruktion des Rechtssystems in Deutschland nach 1945 bei und gab als hessischer Generalstaatsanwalt den Anstoß für den Frankfurter Auschwitz-Prozess. Auf Weisung Bauers leitete die Frankfurter Staatsanwaltschaft Ermittlungsverfahren gegen vormalige Angehörige der SS-Besatzung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz ein. Bisher existiert in Frankfurt, dem Ort, an dem Fritz Bauer seit 1956 bis zu seinem Tod 1968 lebte und die Justiz prägte, kein Gedenken im öffentlichen Raum. Zum Gedenken an Fritz Bauer in Frankfurt hat der Verein Forum Justizgeschichte, der auch den Anstoß zu diesem Antrag gegeben hat, zahlreiche Vorschläge gemacht und sollte deshalb in die Erarbeitung eines Konzepts einbezogen werden.Zuständige Ausschüsse: Kultur- und Freizeitausschuss Beratung im Ortsbeirat: 1 Versandpaket: 15.06.2011
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 8. Juni 2011 brachte SPD diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 5 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 29.09.2011 im Stadtverordnetenversammlung angenommen.
Beratungsverlauf5 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Bunte
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE. und FDP Sonstige Voten/Protokollerklärung: FREIE WÄHLER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme) Piraten und REP (= Annahme mit der Maßgabe, dass im Beschlusstext die Worte "einer Büste oder" gestrichen werden) NPD (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, Piraten und REP gegen FREIE WÄHLER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme ohne Zusatz); NPD (= Enthaltung)