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Die Entscheidung über den Bau der EZB-Brücke muss aufgehoben werden!

Vorlagentyp: NRÖkoLinX-ARLE.L.
2 Stationen im Verfahren2 SitzungenAbgelehnt

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Begründung

Die EZB-Brücke, wie sie der Volksmund dankenswerterweise jetzt nennt, ist verkehrspolitisch in keiner Weise zu begründen, da real kein Bedarf besteht. Die Brücke käme einer Lex EZB gleich, wären doch Verkehrsprobleme, die im Zuge der EZB-Bebauung auftreten könnten zu einem Gutteil durch einen sinnvollen Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs zu lösen. Eine unwesentliche Verdichtung des PKW-Verkehrsvolumens, die eine eventuelle EZB-Bebauung dennoch mit sich bringen würde, könnten die existierten Mainbrücken ohne weiteres bewältigen. Einem Bericht der FAZ vom 8.12.2006 zufolge ist es nicht ausgeschlossen, dass die EZB das Projekt völlig aufgibt. Wissenschaftsminister Corts, in seiner Funktion der oberste Denkmalschützer im Land, habe sehr große Bedenken gegen die in der Öffentlichkeit vieldiskutierten Eingriffe in den Baukörper der denkmalgeschützten Großmarkthalle. Alles ist somit offen. Es wäre absolut unverantwortlich, sollte in einer solchen Situation eine Entscheidung für eine in jeder Hinsicht überflüssige Brücke gefällt werden, die den Frankfurter Steuerzahler für den Fall, dass keine GVFG-Mittel fließen, um die 100 Millionen Euro kosten würde. Ein solches Vorgehen wäre außerdem ein Schlag ins Gesicht für die Frankfurter Bürgerinnen und Bürger, die kaum noch wissen, wie sie wirtschaftlich über die Runden kommen sollen.

Inhalt

Antrag vom 12.12.2006, NR 237

Betreff:

Die Entscheidung über den Bau der EZB-Brücke muss aufgehoben werden!

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Jegliche Vor- und Detailplanung für den Bau der EZB-Brücke (Mainbrücke Ost) wird aufgehoben.
  2. Dementsprechend werden keinerlei Mittel im Haushalt zur Verfügung gestellt.
  3. Ein Antrag auf GVFG-Förderung unterbleibt.

Begründung:

Die EZB-Brücke, wie sie der Volksmund dankenswerterweise jetzt nennt, ist verkehrspolitisch in keiner Weise zu begründen, da real kein Bedarf besteht. Die Brücke käme einer Lex EZB gleich, wären doch Verkehrsprobleme, die im Zuge der EZB-Bebauung auftreten könnten zu einem Gutteil durch einen sinnvollen Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs zu lösen. Eine unwesentliche Verdichtung des PKW-Verkehrsvolumens, die eine eventuelle EZB-Bebauung dennoch mit sich bringen würde, könnten die existierten Mainbrücken ohne weiteres bewältigen.

Einem Bericht der FAZ vom 8.12.2006 zufolge ist es nicht ausgeschlossen, dass die EZB das Projekt völlig aufgibt. Wissenschaftsminister Corts, in seiner Funktion der oberste Denkmalschützer im Land, habe sehr große Bedenken gegen die in der Öffentlichkeit vieldiskutierten Eingriffe in den Baukörper der denkmalgeschützten Großmarkthalle.

Alles ist somit offen. Es wäre absolut unverantwortlich, sollte in einer solchen Situation eine Entscheidung für eine in jeder Hinsicht überflüssige Brücke gefällt werden, die den Frankfurter Steuerzahler für den Fall, dass keine GVFG-Mittel fließen, um die 100 Millionen Euro kosten würde. Ein solches Vorgehen wäre außerdem ein Schlag ins Gesicht für die Frankfurter Bürgerinnen und Bürger, die kaum noch wissen, wie sie wirtschaftlich über die Runden kommen sollen.

Hauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 22.09.2006, M 195 Zuständige Ausschüsse: Haupt- und Finanzausschuss Versandpaket: 13.12.2006

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 22. September 2006MM 195Verbesserung der verkehrstechnischen Erschließung im Entwicklungsbereich Frankfurter Osten - Vorplanung der Verkehrsanlagen -Magistratsvortrag
  2. 12. Dezember 2006Sie sind hier
    NRNR 237Die Entscheidung über den Bau der EZB-Brücke muss aufgehoben werden!
    STVV-Antrag · ÖkoLinX-ARL, E.L.

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 7 · 12.12.2006
TO I, TOP 18
Abgelehnt
1. Der Vorlage M 195 wird unter Berücksichtigung der Vorlage NR 193 zugestimmt. 2. Der Vorlage NR 193 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 3. Die Vorlage NR 237 wird abgelehnt. 4. Die Vorlage OA 249 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1 / M 195)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDP
Ablehnung:
Linke.wasgFAG
Enthaltung:
BFF
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDPBFF
Ablehnung:
Linke.wasgFAG
zu 3)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDPBFF
Ablehnung:
Linke.wasg
Enthaltung:
FAG
zu 4)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDP
Ablehnung:
Linke.wasgFAG
Enthaltung:
BFF
zu 1)
Sonstige:
REP (M 195 und NR 193 = Annahme, NR 237 und OA 249 = Ablehnung)NPD (M 195 und NR 237 = Ablehnung, NR 193 = Enthaltung, OA 249 = Annahme)ÖkoLinX/E.L. (M 195 und NR 193 = Ablehnung, NR 237 und OA 249 = Annahme)
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. M 195: CDU, SPD, GRÜNE und FDP gegen LINKE.WASG und FAG (= Ablehnung); BFF (= Enthaltung) zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, FDP und BFF gegen LINKE.WASG (= Ablehnung) und FAG (= Prüfung und Berichterstattung) zu 3. CDU, SPD, GRÜNE, FDP und BFF gegen LINKE.WASG (= Annahme); FAG (= Enthaltung) zu 4. CDU, SPD, GRÜNE und FDP gegen LINKE.WASG und FAG (= Annahme); BFF (= Enthaltung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (M 195 und NR 193 = Annahme, NR 237 und OA 249 = Ablehnung) NPD (M 195 und NR 237 = Ablehnung, NR 193 = Enthaltung, OA 249 = Annahme) ÖkoLinX/E.L. (M 195 und NR 193 = Ablehnung, NR 237 und OA 249 = Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 8 · 14.12.2006
TO I, TOP 9
Abgelehnt
1. Der Vorlage M 195 wird unter Berücksichtigung der Vorlage NR 193 zugestimmt. 2. Der Vorlage NR 193 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 3. Die Vorlage NR 237 wird abgelehnt. 4. Die Vorlage OA 249 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1 / M 195)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDP
Ablehnung:
Linke.wasgFAG
Enthaltung:
BFF
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDPBFF
Ablehnung:
Linke.wasgFAG
zu 3)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDPBFF
Ablehnung:
Linke.wasg
Enthaltung:
FAG
zu 4)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDP
Ablehnung:
Linke.wasgFAG
Enthaltung:
BFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. M 195: CDU, SPD, GRÜNE und FDP gegen LINKE.WASG und FAG (= Ablehnung); BFF (= Enthaltung) zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, FDP und BFF gegen LINKE.WASG (= Ablehnung) und FAG (= Prüfung und Berichterstattung) zu 3. CDU, SPD, GRÜNE, FDP und BFF gegen LINKE.WASG (= Annahme); FAG (= Enthaltung) zu 4. CDU, SPD, GRÜNE und FDP gegen LINKE.WASG und FAG (= Annahme); BFF (= Enthaltung)

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